Syrien aktuell: KenFM in Gespräch mit Meral Al Mer

Syrien kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus, zumindest in den Westmedien wird das Land so dargestellt, als stünde es kurz vor dem Zusammenbruch. 

Dem ist nicht so. Dennoch ist die Nachrichtenlage dürftig, denn sowohl die regierungstreuen Truppen als auch die Aufständischen versuchen den Gegner mit Propaganda zu überziehen. Ken Jebsen spricht mit der Reporterin Meral Al Mer. Sie befindet sich direkt an der türkisch-syrischen Grenze am Flüchtlingslager Rayhanly, das sich im Moment in der Auflösung befindet. Quelle: kenfm.de

Veröffentlicht am 26.04.2012 von 

Berichterstattung über die Ereignisse in Syrien – „Al Jazeera“ entstellt Tatsachen

Der Fernsehkanal „Al Jazeera“, der der Regierung Katars gehört, entstellt bei der Berichterstattung über die Ereignisse in Syrien absichtlich die Tatsachen. Davon überzeugte sich der ehemalige Journalist dieses Fernsehkanals Ali Haschem, der STIMME RUSSLANDS ein Exklusivinterview gewährte. Quelle: german.ruvr.ru

„Als ich im April 2011 aus Libyen zurückkehrte, schickte man mich an die libanesisch-syrische Grenze. Dort konnte man Freischärler sehen, die die Grenze überschritten. Das war ein großes Problem. Uns gelang es die Freischärler aufzunehmen, die gegen die syrische Armee an der Grenze und 1-2 Kilometer tief in das syrische Territorium kämpften. Ich weiß nicht, ob sie Syrier, Libanesen oder Palästinenser waren. Ich kann nur sagen, dass wir kämpfende Menschen sahen. Der Fernsehkanal weigerte sich das zu zeigen. Meine Leiter haben mir befohlen die Freischärler zu vergessen und sie einfach außer Acht zu lassen. Da die Ereignisse in Syrien als eine „friedliche Revolution“ dargestellt werden, darf es dort keine Freischärler geben. In Wirklichkeit wurde ein Krieg zwischen Freischärlern und der Armee geführt.“

„Mehr noch. „Al Jazeera“ mischte sich in die Ereignisse in Syrien direkt ein, indem sie die Gegner von Bashar al-Assad mit Handys und der Internet-Verbindung versorgte“, teilte Ali Haschem mit.

„Man machte das über die libanesische Grenze. Soviel ich weiß, war die Beförderung von Nachrichtenmitteln nach Syrien das Ziel einer der ersten Operationen, die mit geheimen Lieferungen verbunden waren. Es ist mir bekannt, dass gewissen Menschen 50.000 Dollar für den Transport von Ausrüstungen aus Libanon nach Syrien gezahlt wurden. Ich bin überzeugt, dass es viele solche Operationen gab. Mitarbeiter des Fernsehkanals behaupteten, dass sie wollten, dass man außerhalb Syriens diejenigen hört, die in diesem Land kein Stimmrecht haben. Soviel ich aber weiß, haben nicht nur friedliche Demonstranten, sondern auch Freischärler diese Apparatur verwendet.“

Ali Haschem und viele seine Kollegen haben bei dem Kanal „Al Jazeera“ aus Protest gegen die Verletzung der Hauptprinzipien der journalistischen Ethik gekündigt.

Situation in und um Syrien: Das Syrienproblem muss friedlich gelöst werden.

Das Syrienproblem muss friedlich gelöst werden – eine geopolitische Betrachtung der Situation in und um Syrien. Quelle: Von Hans-Jürgen Falkenhagen/Brigitte Queck einarschlereth.blogspot.se

Die Terroranschläge seitens der bewaffneten Opposition in Syrien werden unter Missachtung des Friedensplans von Kofi Annan fortgesetzt. Diese bewaffnete Opposition besteht in aller Regel aus eingeschleusten Söldnern, die außerhalb Syrien als Terroristen angeworben und ausgebildet werden. Täglich meldet die Syrische Arabische Nachrichtenagentur SANA (http://www.sana.sy) Fälle solcher Terrorüberfälle, Morde an Menschen, Entführungen, Plünderungen und Raub unter der Zivilbevölkerung, Sprengungen von Objekten, wie von Gebäuden, Pipelines und Schienensträngen. Alltäglich zeigt SANA, wie Opfer der Terroranschläge oder von Kämpfen mit Terroristen zu Grabe getragen werden.

Diese Opfer der sog. Opposition werden als Märtyrer der Unabhängigkeit und Freiheit des syrischen Volkes unter Nennung ihrer Namen, Funktionen und Herkunft mit einem öffentlichen Zeremoniell ehrenvoll bestattet. So wurden am Montag, denn 23. April 2012 fünf Armee- und Polizeiangehörige und ein Zivilist zu ihrer letzten Ruhestätte geführt. Es waren Major Hussan Eddin Mohammad Hasan Amin aus Homs, der Unteroffizier Hussein Abdou Zaino aus Alleppo, der Rekrut Sa’ad Eddin Moahmous al Sheikh Sa’adiya aus Alleppo, der Rekrut Abdullah Abdullah aus Aleppo und der Zivilist, der Angestellte Hassan Saleim Ali aus Lattakia. Das sind Beispiele unter vielen. Ihre Zahl geht schon in die Tausende. SANA berichtet über die namentlich genannten Opfer der bewaffneten Terroristen in Arabisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Türkisch, Russisch, Chinesisch und weitern Sprachen wie Persisch. Die Weltöffentlichkeit erfährt über diese Terroropfer und weitere Terrorakte also täglich mit Namen und Adresse, was allerdings von westlichen Medien beharrlich ignoriert wird, obwohl ein kurzer Klick ins Internet schon genügt, um davon nachprüfbar Kenntnis zu erlangen.

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Kofi Annans Friedensplan für Syrien: Befehl für internationale Katastrophe?

Der ehemalige UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat kürzlich einen Friedensplan für das umkämpfte Syrien vorgelegt. Doch wie objektiv und gerecht ist dieser eigentlich? Welche Rolle spielt Kofi Annan als Sondergesandten der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga, und in wessen Auftrag handelt der Friedensnobelpreisträger wirklich? Unser USA-Korrespondent Webster Tarpley enthüllt katastrophale Hintergründe.

Lesen Sie auch den Artikel unter http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/webster-g-tarpley/kofi-…

Syrien: Wie die westlichen Medien arbeiten – mit gefälschten Videos!

Es dauert etwas länger bis die Macher des Videos auf den Punkt kommen. Was Sie sehen ist der Beweis, dass wir komplett verarscht werden! ZDF Propaganda und Verfälschung von Videos.Hochgeladen von  - hier der link zum Video vom 02.02.2007 vom kanal von kamelelzahar http://youtu.be/7xKZbMx79fA

Medienmogule

Syrien aktuell Zusammenfassung: So manipulieren die Medien.

In der Provinz Homs wurden nach Angaben der syrisch-orthodoxen Kirche hunderte Christen getötet. In Homs selbst wurden 80 Prozent der Christen von Islamisten vertrieben. Quelle: Quelle: helmutmueller.wordpress.com

Wo liest man dies? Oder das: Nach einer Umfrage eines Instituts aus dem Assad feindlich gesinnten Katar  stehen 55 Prozent der Syrer noch immer hinter Assad.

Ja, wo steht denn das? Was man von westlichen Medien – die sich meist ihre Informationen aus wenig vertrauenswürdigen syrischen Quellen oder  von der Fox-News-Kopie Al Jazeera holen – vorgesetzt bekommt, hat die Qualität jener Meldungen und Bilder, die uns aus Libyen zugespielt wurden. In demselben Libyen, wo Islamisten mächtig in Erscheinung treten und längst ein Bürgerkrieg droht. Was aber im Figaro vom 5. April aus der Sicht eines hohen französischen Diplomaten aber so erzählt wird: Er sei Optimist, was die unmittelbare Zukunft Libyens betrifft, meint da der verantwortliche Libyen-Experte des Außenministeriums. Und weiter: Die Fundamentalisten seien gute Leute, die Sicherheit großteils garantiert. Es sei sogar eine nationale Stimmung wahrnehmbar, der sich über die Stammesidentität schiebe. Soweit der Traumtänzer auf dem  außenpolitischen Parkett der Grande Nation.

Aber zurück nach Syrien: Dort fabriziert ein gewisser Danny Abdul Dagem so genannte „Fake“-Videos, die dann an westliche Medien gehen. Gerüchten zufolge  im Auftrag des CIA.  Solches ist uns ja nicht unbekannt.Natürlich ist auch  CNN am Ort des Geschehens und bestellt schon einmal eine Sprengung einer Ölleitung. In den „News“ heißt es dann, syrische Jagdflugzeuge hätten diese bombardiert.  Und kürzlich erst ist ein syrischer „Laienschauspieler“ aufgeflogen, der in verschiedenen Rollen, u. a. als Opfer, uns  als „echt“ präsentiert wurde. Mit  getürkten Nachrichten allein kann man natürlich gegen das Assad-Regime, das gewiß nicht unseren Standards entspricht,  nicht bestehen. Also ließ man (d.h. westliche Geheimdienste)-  nach Angaben des Orient-Experten Prof. Dr. Günter Meyer (Uni Mainz) –  an die  600 Glaubenskämpfer aus Libyen einfliegen. Sie bildet man weiter aus, bewaffnet sie, und ab geht die Post.Wozu das alles? Ganz einfach um die Achse Syrien-Hisbollah-Teheran auszuschalten oder zumindest empfindlich zu stören.

Ideal schiene den westlichen Strategen gewiß ein flächendeckender  Bürgerkrieg, denn da hätte Israel gegenüber dem Iran ein doch viel leichteres Spiel. Wobei man in den westlichen Medien weiter die Mär verbreitet, Ahmadinedschad habe die Auslöschung Israels gefordert. Er aber sagte bloß: „Dieses Besatzerregime muß von den Seiten der Geschichte verschwinden“.  Was wohl etwas anderes bedeutet. Aber das kratzt doch unsere Meinungsmacher nicht, die, wie das ZDF im Falle des iranischen Präsidenten, gerne auch zensieren.

Der oben genannte, wohl auch mutige Orientexperte ist außerdem der Überzeugung, daß unter den syrischen Demonstranten jede Menge  bewaffnete Terroristen sind, die für eine große Anzahl von Toten verantwortlich zu machen wären. Macht sie jemand, die EU etwa, verantwortlich dafür?   Keineswegs, sind ja alles friedliche Demonstranten. Der Nouvel Observateur schreibt, zum Beispiel,  im Zusammenhang mit der Einhaltung der von Kofi Anan ausgehandelten Waffenruhe von „einer verzweifelten Bevölkerung und einer schwer bewaffneten Armee“. Tausende  bewaffnete Islamisten und Söldner werden einfach unterschlagen.

Auch an einer anderen Front werden Fakten unterschlagen:  Geradezu apokalyptische Ausmaße hätten wir nämlich zu vergegenwärtigen, machte Israel das wahr, was in der Samson-Option (eine Art ultima ratio) locker zum Ausdruck gebracht wird.Schon Yitzhak Shamir erklärte 1987: “Wenn Israel allein gelassen wird, wird es keine andere Wahl haben, als auf eine riskante Verteidigung zurückzugreifen, die es selbst und die Welt stark gefährden wird. Gemeint hat er die Atombombe, und es war nicht die letzte Erpressung. Der Wink mit dieser Option bringt immerhin zwei bis drei Milliarden US-Militärhilfe.

Erst kürzlich hatte ein israelischer Eiferer mit dem Einsatz der Bombe gedroht, sollte Israel  nicht genügend Unterstützung bekommen.  Natürlich werden unsere Journalisten auch auf diese Provokation nicht näher eingehen. Werden sie vielleicht auch erpresst? Für gutes Geld immerhin darf man dann schon  Ahmadinedschad auf Seite zwei eines Billigblattes als „Der Irre von Teheran“ präsentieren. Ob die Irren nicht doch wo anders sitzen?

Man fragt sich nicht zuletzt auch, warum wird uns nicht von der arabischen Knesset-Abgeordneten Hanin Zoabi berichtet, die mutig die „menschenverachtende“ und „gefährliche“ Politik Israels anprangerte: „Israel ist eine Bedrohung für Jedermann“, sagte sie. Oder von der palästinensisch-US-amerikanischen Journalistin und Schriftstellerin Susan Abulhawa die Günther Grass für seine Geste dankte, die, wie sie meint, eigentlich von der deutschen Regierung hätte kommen sollen, damit diese „nicht Komplize sei bei der Auslöschung palästinensischer oder iranischer Menschenleben“. Und unsere Journalisten? Sie werden, das Schicksal anderer Kollegen vor Augen, in ihrer Mehrheit weiterhin auch Komplizen bleiben (müssen).

Israel verletzt Freiheiten auf globaler Ebene! Hanin Zoabi: Israel verletzt Freiheiten auf globaler Ebene – Ein Artikel im Original: Zoabi: “Israel Violates Freedoms At A Global Level”

Syrien aktuell Zusammenfassung

Dritter Weltkrieg durch Syrien und Irankrise