Bomben schaffen neue Flüchtlinge

Sie greift um sich und wird von Tag zu Tag deutlicher – die Ratlosigkeit in Berlin, aber auch in den anderen europäischen Hauptstädten über den fortwährenden Flüchtlingsstrom. Nun ist die Schwester der Ratlosigkeit meist die Sturheit. Die Kanzlerin hält mit Sturheit am einmal eingeschlagenen Kurs fest. Die anderen Regierungschefs Europas mit zunehmender Sturheit an der Ablehnung des Merkel-Kurses. Sturheit aber vernebelt den Blick auf bessere Lösungen. Und die müssen gefunden werden und zwar schnell.

merkel sturWie ist nun die Situation? Zunehmend werden in immer neuen Teilen dieser Welt Menschen durch Terror, durch Misswirtschaft, durch Bürgerkriege zur Flucht praktisch gezwungen. Sie haben keine Hoffnung mehr auf ein menschenwürdiges Zusammenleben in ihrer Heimat, nicht einmal unter ärmsten Bedingungen. Über die modernen Medien erfahren sie von Zonen anscheinend immerwährenden Glücks. Von Ländern, in denen die biblischen Zustände von Milch- und Honigflüssen herrschen. Und wenn dann noch unsere Bundeskanzlerin lächelnd die offenen Arme ausstreckt, dann ist kein Halten mehr.

Die einen Politiker wollen nun ohne Wenn und Aber „Grenzen schließen“, AfD-Chefin Frauke Petry sagt gar „im Notfall schießen“. Aber eigentlich ist jedem klar, er ahnt es zumindest, dass Europa das vollständige Schließen seiner Grenzen mit all dem Flüchtlingselend davor nicht aushalten würde – zumindest nicht ohne eine sinnvolle Lösung für die Menschen vor der Grenze. Spätestens wenn in Mazedonien die erste Kinder erfroren sind und die Fernsehbilder mit den Toten in unsere Wohnzimmer flimmern, wird es kein Halten mehr geben – und das zurecht.

Europa erbärmlich und unwürdig

Die anderen sagen: „Die Flüchtlingszahlen müssen runter“. Aber auch hier weiß jeder, dass dies, wenn überhaupt, nur mit einem schmutzigen Deal u.a. mit der Türkei gelingen kann. Es ist erbärmlich und unwürdig, dass Europa an seinen Grenzen das Flüchtlingselend nicht haben will, aber ausgerechnet die Türkei, die selbst Krieg gegen eigene Bürger führt, gegen Geld die Drecksarbeit machen lässt. Das ist nicht nur in höchstem Maße unehrlich, schlimmer noch, es zerstört unsere Glaubwürdigkeit bei solchen Autokraten wie Erdogan. Jetzt ist Handeln angesagt, aber eben eigenes europäisches Handeln und nicht der Einkauf von türkischen Grenzschließern.

Europa muss international ganz neue Regeln fordern und durchsetzen. Wenn in einem Staat dieser Erde durch Terror, politische Verfolgung, Misswirtschaft, aber auch durch klimatische Katastrophen eine Flüchtlingswelle entsteht, dann kann dieser Staat sich nicht mehr vollumfänglich auf die Nichteinmischung von außen berufen.

syria-refugees-400x200Flüchtlingswellen belasten immer die Nachbarstaaten, zunehmend aber auch Länder auf anderen Kontinenten und damit die gesamte Weltgemeinschaft. In solchen Situationen muss die Weltgemeinschaft in Form der Vereinten Nationen (UN) schnell eingreifen und auf dem jeweiligen Staatsgebiet eine militärisch gesicherte Schutzzone für die Flüchtenden errichten. Die UN sollen und dürfen sich dabei nicht in sonstige innerstaatliche Angelegenheiten einmischen, sollen sich doch die Kämpfer gegenseitig die Köpfe einschlagen. Aber die UN müssen dafür sorgen, dass die flüchtenden Menschen einen heimatnahen Platz finden, an dem sie versorgt werden und menschenwürdig leben können.

Spielen wir die Idee am Beispiel Syrien mal durch, was müsste schnell geschehen?

Die UN errichten kurzfristig eine Schutzzone. In dieser militärisch durch die UN unter Einbindung der arabischen Staaten und Russlands einwandfrei gesicherten Zone können Flüchtlinge unter menschenwürdigen Bedingungen Schutz finden und leben, bis der Bürgerkrieg beendet ist. Es reicht nicht, wenn wir die Menschen versorgen, die zu uns nach Europa kommen. Viel mehr Menschen leben noch in Syrien und bedürfen unserer Hilfe in viel größerem Maße. Statt mit Bomben bei einem Kriegseinsatz gegen den IS täglich hunderte, unschuldige Zivilisten zu töten, deren wütende Angehörige zu potentiellen Terroristen heranwachsen, verwenden wir unsere militärische Stärke zu Schutz der Flüchtlinge. Das ist die sichtbare Verteidigung humaner Werte und wird bei der muslimischen Bevölkerung viel besser akzeptiert werden als die Luftangriffe des Westens.

luftangriff-auf-kobane-im-aktuellen-konflikt-fliegen-us-kampfjets-weniger-angriffe-als-in-vorigenWenn die Schutzzone steht, muss es einen Strom rückwärts in die Heimat geben. Wenn wir militärisch gesicherte Schutzzonen in Syrien haben, können und werden viele Flüchtlinge gerne in ihre syrische Heimat zurückkehren und dort beim Aufbau helfen. Das ermöglicht es den Europäern, das Asylrecht in dem ursprünglichen Geist aufrecht zu erhalten und weiterhin Menschen aufzunehmen, die politisch verfolgt sind und in ihre Heimat nach wie vor nicht zurückkehren können.

Die Schutzzone muss von innen heraus so entwickelt werden, dass daraus selbstverwaltete, überlebensfähige Gebiete werden. Die notwendige Infrastruktur wie z.B. Schulen und Krankenhäuser wird entstehen. Dort müssen die Menschen frei entscheiden können, wie ihr weiterer Weg aussehen soll. Das wird Geld kosten, aber viel weniger als die momentane Flüchtlingswelle und deren Abwehr beispielsweise durch die Türkei uns kosten wird.

Politische Kindergartenmethode

Ich höre schon die Einwände, deren wichtigster: Das bedeutet Bodentruppen! Na und? Machen wir uns doch nichts vor. Es wird nicht lange gehen, bis die ratlosen Regierungen gegen den IS Bodentruppen einsetzen. Ist es da nicht viel besser, Bodentruppen zum Schutz von Flüchtlingen einzusetzen, statt damit Krieg gegen den IS zu führen? Ich bin sicher, die deutsche Bevölkerung wäre bereit, zum Schutz von Hunderttausenden von Menschen auch deutsche Soldaten einzusetzen. Den Einsatz der Bundeswehrsoldaten gegen den IS hingegen halten die meisten zurecht für einen untauglichen Versuch, Frieden herbei zu bomben. Und der andere Einwand: Das ist Utopie! Wieder na und? Ist nicht die Demokratie die größte Utopie von allen, und wir haben sie doch?

Die politische Kindergartenmethode, die da heißt „Haust Du mich, dann hau ich dich fester“, ist für unsere moderne Welt nicht tauglich. Auch die Politik muss endlich erwachsen werden. Terrorgruppen wie der IS oder Boko Haram müssen wir überall in der Welt mit allen nichtmilitärischen Mitteln bekämpfen. Dazu zählt ein konsequentes Austrockenen der Finanzströme, die Zerstörung von Einnahmequellen wie Ölfelder und die Unterbindung jedes Handels.

ölhandel türkeiStatt dass wir uns in Sachen Flüchtlingspolitik in die Hände der Türkei geben und damit von Erdogan erpressbar werden, sollten wir der Türkei klarmachen, dass wir jedweden Handel mit IS über die türkische Grenze hinweg nicht mehr tolerieren. Die Türkei muss ihre Grenzen schließen, aber nicht nur gegen Flüchtlinge, sondern auch und vor allem gegen den Handel mit dem IS. Außerdem muss die internationale Gemeinschaft auch Entschlossenheit gegen Saudi-Arabien zeigen. Jedwede finanzielle Unterstützung von IS aus Saudi-Arabien muss international geächtet und unterbunden werden.

Quelle: Ein Artikel von Helmut Schneider auf Geolitico

Linkverweise:

Mit der Ölwaffe zur Weltmacht – Nichts hat die Geschichte der letzten hundert Jahre so geprägt wie der Kampf um die Kontrolle der Weltölreserven. Die aufregende Geschichte des Erdöls, das in der Hand kalt kalkulierender Strategen zur Waffe um die Weltherrschaft wurde. hier weiter

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Bereicherungswahrheit – Aufruf an alle “Bereicherten“! Es gibt jetzt keinen Grund mehr, sich das Maul verbieten zu lassen! Melden Sie, was Sie gesehen haben, was Ihnen widerfahren ist oder angetan wurde… >>>erfahren Sie hier mehr<<

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Spurlos verschwinden – “Delete” und “Reset” Gehören Sie zu denjenigen, die eigentlich morgen schon abreisen könnten – wenn sie nur wollten? hier weiter

Dream Body – Der schnellste Weg Ihren Traumkörper zubekommen ist NICHT sich im Fitnessstudio zu quälen… und NICHT zu hungern…hier weiter

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Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe – Geheimnisse und Geschichten, die bislang verschwiegen wurden. Berichte und Enthüllungen, die einen sprachlos machen. Nichts sehen – nichts hören – nichts sagen… hier weiter

Die Vernichtung Deutschlands – Millionen vergewaltigt…. Millionen ermordet…. Millionen gefoltert…. Millionen versklavt…. Egal, was du über den Zweiten Weltkrieg gelesen, was dir darüber erzählt worden ist oder was du davon zu wissen scheinst… vergiß es! Jetzt, zum ersten mal seit 70 Jahren, erfahre, was deine Eltern bzw. Großeltern durchgemacht haben… hier weiter

Liebe Leser – Es ist uns gelungen, in einer Schweizer Bibliothek einen kleinen Schatz zu heben: Eines von insgesamt nur fünf gebundenen Exemplaren eines 1937 in Deutschland nicht veröffentlichten Werkes – mehr dazu hier.

Die 13 satanischen Blutlinien – Die 13 Blutlinien werden richtigerweise als die 13 Satanischen Blutlinien bezeichnet, denn die dazugehörenden Familien gehören zu den führenden Satanisten dieser Welt und sehen den Teufel als ihren wahren Gott an! Diese satanischen Familien sind Experten auf dem Gebiet des Satanismus und bauen ihre Macht aufgrund okkulter Praktiken und teuflischer Rituale immer weiter aus. hier weiter

666 – der sanfte Druck auf die Menschen, sich die Einpflanzung eines Identifikations- und Zahlungs-Chips unter die Haut an Handgelenk oder Stirn gefallen zu lassen, wächst zusehends… hier weiter

„Ich arbeite für die Rothschilds!“ – Simon Sebag Montefiores, ein britischer Historiker – beschäftigt sich vorwiegend mit der russischen Geschichte – hat ein meisterhaftes Werk abgeliefert: hier weiter

Freimaurersignale in der Presse – Ungefähr neun Zehntel aller geheimen Nachrichten und Befehle der Synagoge Satans werden über Massenmedien, hauptsächlich durch Signalphotos in der Presse, weitergegeben. Dem ahnungslosen Zeitungsleser sagen diese Bilder nichts; den Logenbrüdern und anderen Eingeweihten sagen sie sehr viel… hier weiter

Wir sind nicht allein. Das waren wir auch nie… Wir werden auch heute noch von den Nachfahren der »Wächter« beeinflusst. Aus ihrer Herkunft leiten sie einen Herrschaftsanspruch ab. Auch heute nutzen sie die einfachen Menschen aus, um ein Leben in unermesslichem Reichtum zu führen… hier weiter

Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort! beleuchtet mit einer Vielzahl grandioser, mal obszöner, mal hochkomischer O-Töne Klassiker der Kabale und der Niedertracht und führt einen flamboyanten Reigen peinlicher und gefährlicher Politgestalten aus siebzig Jahren deutscher Politik… hier weiter

Licht des deutschen Volkes – appelliert an alle Deutschen sich nicht mehr länger als die Verlierer eines Krieges zu sehen und soviel Selbstwert zu entwickeln um aus diesem Schatten heraustreten zu können. Licht des deutschen Volkes, beschreibt die vielseitigen Möglichkeiten der geschickten Manipulationen, denen wir Deutsche unterliegen. hier weiter

Keiner sollte seine Augen davor verschließen! Jetzt befinde ich mich endlich auf dem Weg der Erkenntnis, der mir immer mehr den Blick auf das Wesentliche im Leben offenbart… hier weiter

Weltkrieg.cc – Weder die Französische Revolution, der Erste und Zweite Weltkrieg noch der Kalte Krieg und der Untergang des Sowjetimperiums waren Unfälle der Geschichte. Es war alles genau so geplant! Geheime Mächte im Hintergrund lenken die Geschicke der Menschheit. Die großen Ereignisse der Geschichte folgen seit über 300 Jahren einem geheimen Plan – einem Master-Plan zur Erringung der Weltherrschaft. hier weiter

Du glaubst Du kennst die Wahrheit? Du kennst die Wahrheit? Das glaubst Du? Woher? Woher kommen Deine “Wahrheiten” das globale politische Zeitgeschehen betreffend? Die Menschheitsgeschichte betreffend? Die Flüchtlingsthematik betreffend. Krankheiten betreffend. Was hältst Du für die Wahrheit? hier weiter

Perfekt geschützt: Falsche Ernährung mit industriell verarbeiteter Nahrung und die regelmäßige Einnahme von Medikamenten wie z. B. Beta-Blockern richten großen Schaden an. Sorgen Sie deshalb noch heute vor… hier weiter

Langzeitlebensmittel zur Krisenvorsorge – Was essen Sie, wenn die Geschäfte geschlossen oder leer sind? Im Krisenfall werden die Supermärkte binnen weniger Stunden leer sein. hier weiter

Obama gibt Israel GO für Erstschlag nach eigenem Ermessen! Ziel IRAN

Obama NetanjahuWährend die Europäer im Moment auf Zypern starren wie das Kaninchen auf die Schlange, besucht der amerikanische Präsident zum aller ersten Mal in seiner Amtszeit das Land Israel. Ganz oben auf der Agenda stehen zwei Fragen: Wie wird man in Zukunft mit dem Iran verfahren und was ist der Plan in Bezug auf den israelischen Nachbarn Syrien?
Fakt ist, der Endsieg der USA in Syrien lässt auf sich warten. Bis Syrien aber nicht „erledigt” ist, kann das nächste und eigentliche Ziel beider Länder, Iran, nicht angegangen werden. Sowohl in Syrien als auch im Iran geht es vor allem um wirtschaftliche Interessen.

Öl oder Pipelineprojekte.
Während die Investitionen in den Energiesektor in Syrien mit dem Krieg kollidieren, verkauft Iran sein Öl seit geraumer Zeit nicht nur an China, sondern auch an den Irak. Das Embargo des Westens wird unterlaufen. Zudem sind weitere Pipelineprojekte, die China nützen, im Bau. Öl das nicht Richtung Westen fließt, sondern an eine andere, aufstrebende Wirtschaftsmacht, ist den USA ein Dorn im Auge. Auch vor der Küste Zyperns, vis a vis Syriens geht es um Bodenschätze. Gas.

Was tun, um an den Kuchen zu kommen?
In Syrien wurde Assad, eben noch Freund, zum Despoten erklärt und in einen Krieg gezwungen, dem Iran wird seit 1992 der Bau einer Atombombe unterstellt. Auch hier wird mit Krieg gedroht.

Die Zeit der Diplomatie scheint abgelaufen.
So werden in Syrien jetzt auch Drohnen eingesetzt und für den Iran sieht Israel zusammen mit den USA einen Angriff vor. Der Countdown läuft. Das wird klar formuliert. 

Neu und erschreckend ist, dass Benjamin Netanjahu sich das GO für einen Angriff des Iran nach eigenem Ermessen von Obama hat geben lassen! Die Welt steht vor einem weiteren Krieg gegen ein islamisches Land.
Die einzige Frage, die jetzt im Raum steht: Hat sich der Iran schon vor Jahren, mobile Kernwaffen aus Pakistan beschafft? Für den Fall X? Vieles spricht dafür. 

Wir schrammen alle erneut an einem möglichen Krieg mit Kernwaffen vorbei.

KenFM hat das schon im Dezember 2011 klar formuliert und diese Einschätzung damals auf dem GEZ finanzierten Hauptstadtsender ausgestrahlt.

Der Rest der „embeddeten” Mainstream-Presse schwieg damals und schweigt heute, und Deutschland nutzt die Gunst der Stunde und liefert Waffen in jedes Krisengebiet das sich anbietet. Aktuell nach Syrien. Der Tod bleibt ein Meister aus Deutschland. Ob die Rechnung aufgeht?

KenFM im Gespräch mit Christoph Hörstel über: Syrien, Obama in Israel, Iran!KenFM2008

Syrien: Und ihr denkt, es geht um einen Diktator – Hans-Christof Kraus

Dritter Weltkrieg durch Syrien und Irankrise – Webster Tarpley

Das Säbelrasseln geht weiter – Schwarzmeerflotte durchquert Bosporus in Richtung Syrien!

Die russische Schwarzmeerflotte hat innerhalb von zwei Tagen mehrere Kriegsschiffe durch den Bosporus in das Mittelmeer entsendet. Quelle: turkishpress.de – gefunden bei Politaia.org

Heute durchquerte die “Smetliviy”, ein Lenkwaffenzerstörer der russischen Schwarzmeerflotte die Meerenge zwischen dem Schwarzen Meer und dem Marmarameer. Ziel soll nach Angaben türkischer Medien die zweitgrößte Hafenstadt Syriens, Tartus sein. Bereits am Dienstag passierten ein Landungsboot, die “Caesar Kunikows” sowie der Zerstörer “‘Nikolay Filcenkov” mit einem Begleitschiff den Bosporus. Gleichzeitig soll von der baltischen Flotte im Nordmeer der Zerstörer “Admiral Tschabanenko” zusammen mit 3 weiteren Kriegshilfsschiffen in Richtung Tartus ausgelaufen sein.

Türkische Medien bezeichneten die Durchfahrt des großen Lenkwaffenzerstörers “Smetliviy” die vom Marinehafen Sewastopol ablegte, als bedenklich. Der arabische TV-Kanal Al Arabiya hatte Mitte Juni unter Berufung auf iranische Quellen gemeldet, China, Russland und Iran würden gemeinsam vor der syrischen Küste ein See- und Landmanöver abhalten, bei der nach der rumänischen Nachrichtenagentur AGERPRES bis zu 90.000 Soldaten teilnehmen würden. Auch die chinesische Flotte sei bereits mit 12 Marineschiffen durch den Suez-Kanal und sei auf den Weg nach Tartus. Nach internen Kreisen der russischen Marine, soll die nun durch den Bosporus entsendete Flotte als “Sicherheit” den russischen Marinestützpunkt in der syrischen Hafenstadt Tartus unterstützen. Bereits Anfang April entsendete die russische Flotte mehrere Kriegsschiffe in das östliche Mittelmeer. Auch hier wurde die “Smetliviy” nach Tartus entsendet, was von Experten als Moskaus schnelle Reaktion auf die Marineübung im östlichen Mittelmeer bezeichnet wurde. Damals hielten Luft-und Seestreitkräfte der USA, Israel und Griechenland gemeinsam ein Manöver “Noble Dina” zwischen Kreta und den israelischen Häfen Haifa und Ashdod ab.

Russische Medien berichten unterdessen von einem Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan unter Berufung auf türkische Medien. Dabei soll dann die Syrien-Krise das zentrale Thema der Verhandlungen zwischen Erdogan und der russischen Regierung in Moskau sein. Erdogan hatte sich am Dienstag nach einem Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Situation in Syrien und zu seinem für den 18. Juli angekündigten Besuch in der russischen Hauptstadt Moskau gegenüber türkischen Medien geäußert. Politologen bewerten die überraschte Ankündigung in Moskau als Reaktion auf einen bevorstehenden Resolutionsentwurf die von Russland dem UNO-Weltsicherheitsrat vorgelegt werden soll. Darin will Russland berichten zufolge dem Sicherheitsrat eine dreimonatige Verlängerung der internationalen Beobachtermission vorschlagen.

Dieses mal werden sie ein Überraschung erleben!

Die Chancen auf eine friedliche Lösung in Syrien schwinden, aber auch ein militärisches Eingreifen wird das Syrien-Problem kaum lösen können, schreibt die Tageszeitung „Moskowskije Nowosti“ am Freitag. Die syrischen Verteidigungskräfte sind viel zu stark dafür. Quelle: de.rian.ru

Die Anstrengungen, die die potentielle Koalition zur Überwindung ihres Widerstands aufbringen müsste, wären unvergleichlich größer als die der westlichen Verbündeten in Libyen, führt das Blatt weiter aus. Das haben die syrischen Streitkräfte Russland zu verdanken. Laut dem im März erschienenen Bericht des Friedensforschungsinstituts Sipri ist der russische Waffenexport nach Syrien von 2007 bis 2012 gegenüber dem vorangegangenen Jahrfünft nahezu auf das Siebenfache gewachsen. Allein im vergangenen Jahr beliefen sich die Waffenverträge auf rund eine Milliarde Dollar.

Laut Sipri-Angaben ist Russland uneinholbarer Spitzenreiter bei den Waffenlieferungen an Syrien, gefolgt vom Iran und von Weißrussland. 2008 bis 2011 habe Russland 36 Panzerabwehrsysteme des Typs Panzyrk-S1 und rund 700 Raketen dazu geliefert, 2010 bis 2011 zwei Küstenschutz-Raketenkomplexe Bastion-P und 72 Seezielraketen K-310 Jachont. Berichtet wurde auch über Lieferungen von mehr als 20 Fla-Raketensystemen des Typs Buk. Die Ende 2011 von in London erscheinenden arabischen Zeitungen verbreiteten Berichte, dass Moskau moderne Fla-Raketensysteme S-300 an Damaskus geliefert habe, fanden zugleich keine Bestätigung.

„Neben den Luftabwehrwaffen besitzt Syrien auch eine große Zahl von Jagdflugzeugen“, führt das Blatt weiter aus. „Zu den mehr als 40 Jagdbombern der vierten Generation vom Typ MiG-29 gesellen sich bald weitere 24 Maschinen dieses Typs, die Syrien bereits 2007 bei Russland bestellt hat.“

Die Zeitung zitiert Wladimir Jewssejew, Direktor des Zentrums für gesellschaftspolitische Studien, der Syrien im Mai besucht hat. „Ich habe gesehen, in welchem Zustand sich die Streitkräfte dieses  Landes befinden. Dies ist nicht die halb verkommene Armee, die es in Libyen vor dem Beginn der internationalen Operation gegeben hat. Die syrischen Soldaten sind besser ausgebildet und außerdem bereit, einen Angriff abzuwehren.“ 

Außerdem haben die potentiellen militärischen Gegner Syriens keinen günstigen Aufmarschraum für eine effektive Offensive. Eine Beteiligung Russlands am Syrien-Konflikt sei nach Ansicht von Experten praktisch unmöglich, obgleich Russland eine technische Wartungsbasis im syrischen Hafen Tartus hat. Dort sind unbewaffnete russische Fachkräfte stationiert, die das syrische Territorium verlassen werden, sobald dort Kampfhandlungen beginnen, meinen Experten.

 

Syrien aktuell: KenFM in Gespräch mit Meral Al Mer

Syrien kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus, zumindest in den Westmedien wird das Land so dargestellt, als stünde es kurz vor dem Zusammenbruch. 

Dem ist nicht so. Dennoch ist die Nachrichtenlage dürftig, denn sowohl die regierungstreuen Truppen als auch die Aufständischen versuchen den Gegner mit Propaganda zu überziehen. Ken Jebsen spricht mit der Reporterin Meral Al Mer. Sie befindet sich direkt an der türkisch-syrischen Grenze am Flüchtlingslager Rayhanly, das sich im Moment in der Auflösung befindet. Quelle: kenfm.de

Veröffentlicht am 26.04.2012 von 

Berichterstattung über die Ereignisse in Syrien – „Al Jazeera“ entstellt Tatsachen

Der Fernsehkanal „Al Jazeera“, der der Regierung Katars gehört, entstellt bei der Berichterstattung über die Ereignisse in Syrien absichtlich die Tatsachen. Davon überzeugte sich der ehemalige Journalist dieses Fernsehkanals Ali Haschem, der STIMME RUSSLANDS ein Exklusivinterview gewährte. Quelle: german.ruvr.ru

„Als ich im April 2011 aus Libyen zurückkehrte, schickte man mich an die libanesisch-syrische Grenze. Dort konnte man Freischärler sehen, die die Grenze überschritten. Das war ein großes Problem. Uns gelang es die Freischärler aufzunehmen, die gegen die syrische Armee an der Grenze und 1-2 Kilometer tief in das syrische Territorium kämpften. Ich weiß nicht, ob sie Syrier, Libanesen oder Palästinenser waren. Ich kann nur sagen, dass wir kämpfende Menschen sahen. Der Fernsehkanal weigerte sich das zu zeigen. Meine Leiter haben mir befohlen die Freischärler zu vergessen und sie einfach außer Acht zu lassen. Da die Ereignisse in Syrien als eine „friedliche Revolution“ dargestellt werden, darf es dort keine Freischärler geben. In Wirklichkeit wurde ein Krieg zwischen Freischärlern und der Armee geführt.“

„Mehr noch. „Al Jazeera“ mischte sich in die Ereignisse in Syrien direkt ein, indem sie die Gegner von Bashar al-Assad mit Handys und der Internet-Verbindung versorgte“, teilte Ali Haschem mit.

„Man machte das über die libanesische Grenze. Soviel ich weiß, war die Beförderung von Nachrichtenmitteln nach Syrien das Ziel einer der ersten Operationen, die mit geheimen Lieferungen verbunden waren. Es ist mir bekannt, dass gewissen Menschen 50.000 Dollar für den Transport von Ausrüstungen aus Libanon nach Syrien gezahlt wurden. Ich bin überzeugt, dass es viele solche Operationen gab. Mitarbeiter des Fernsehkanals behaupteten, dass sie wollten, dass man außerhalb Syriens diejenigen hört, die in diesem Land kein Stimmrecht haben. Soviel ich aber weiß, haben nicht nur friedliche Demonstranten, sondern auch Freischärler diese Apparatur verwendet.“

Ali Haschem und viele seine Kollegen haben bei dem Kanal „Al Jazeera“ aus Protest gegen die Verletzung der Hauptprinzipien der journalistischen Ethik gekündigt.