Tresor-Boom: Bevölkerung kauft Tresore wie nie!

Die Nachfrage nach Tresoren ist in Deutschland im vergangenen Halbjahr deutlich angestiegen. Offenbar schrecken die von der EZB verursachten Niedrig- und Negativzinsen sowie die Warnungen vor einem Vermögensverlust der Sparer inzwischen viele Kunden auf. Der Vertrauensverlust in das europäische Banksystem ist evident.

Tresor

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Das Wall Street Journal berichtet von einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Tresoren in Deutschland. Der größte heimische Hersteller Burg-Wächter KG registrierte im ersten Halbjahr einen Anstieg der Verkäufe um rund 25 Prozent verglichen mit dem ersten Halbjahr 2015.

Grund dafür sei eine „signifikant höhere Nachfrage für Safes von Privatleuten, hauptsächlich in Deutschland.“ Auch die Verkäufe der Konkurrenten Format Tresorbau und Hartmann Tresore sind dem Wall Street Journal zufolge zweistellig gewachsen. Der Hamburger Tresorbauer Stahltresor GmbH berichtet, dass die Hersteller derzeit nahe ihrer Produktionskapazitäten arbeiten und teilweise drei Schichten fahren.

Offenbar sorgen sich die Sparer zunehmend um die Sicherheit ihrer Bankeinlagen und wollen vorbereitet sein, falls die Geschäftsbanken die von der Europäischen Zentralbank verhängten negative Einlagezinsen von 0,4 Prozent an ihre Kunden weitergeben. Zuletzt hatte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, John Cryan, vor „schwerwiegenden Konsequenzen“ der EZB-Geldpolitik für die Sparer gewarnt. Inzwischen hat auch Bundeskanzlerin Merkel erstmals vor den Gefahren der EZB-Politik für die Sparer gewarnt.

„Die Deutschen haben in den vergangenen Jahren ihr Geld auf Giro- und Sparkonten eingezahlt, obwohl die Zinsen immer stärker fielen. Sparer sahen die Konten als sicher an, weil diese einen einfachen Zugriff auf das Vermögen ermöglichten. Aber seit kurzem haben viele das Vertrauen verloren“, heißt es in dem Artikel. „In dem Moment, in dem mir Banken sagen, dass sie Gebühren auf mein Vermögen berechnen, nehme ich meine 50.000 Euro und verstecke sie unter meinem Kopfkissen oder kaufe einen Tresor“, wird eine Münchener Unternehmerin zitiert.

Die gestiegene deutsche Nachfrage nach Möglichkeiten der Geldaufbewahrung zuhause ist bereits seit Monaten auch in Japan zu beobachten.

Die Bank of Japan gilt gemeinhin als Vorreiterin einer extrem expansiven Geldpolitik. „Man muss nur nach Japan schauen um zu erkennen, dass die Konsumenten beginnen, Bargeld zu horten“, schreibt der Finanzblog Zerohedge.
„Das ist das Gegenteil von dem, was sich die Bank of Japan erhoffte, als sie negative Zinsen einführte. Mehrere Anzeichen deuten auf eine gestiegene Nachfrage nach Tresoren hin – ein Ort, an dem die Zinsen für Bargeld immer Null Prozent betragen, egal, was die Zentralbank tut.“

Quelle: Anononymousnews


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Da ist doch irgendwas im Busch…

Was würden Sie tun, wenn Sie mit absoluter Gewissheit wüssten, dass das derzeitige Finanzsystem in Kürze mit allen Konsequenzen in sich zusammenfällt?

info

Sofern Sie sich mit der Geschichte von Finanzsystemen auseinandergesetzt und erkannt haben, dass Edelmetalle das einzige verlässliche Rettungsboot sind, würden Sie dann alles was Sie haben in Edelmetalle stecken, um ihr Vermögen durch unruhige Zeiten zu bringen?

Es steht für jeden aufmerksamen Beobachter außer Frage, dass es gewisse Kreise gibt, die mehr wissen als die Allgemeinheit. Auf systemkritischen Plattformen wie hartgeld.com wird beispielsweise schon lange darüber spekuliert, wie das derzeitige Finanzsystem, und damit verbunden das politische und gesellschaftliche System, sein unausweichliches Ende finden wird. Daten, die im Umfeld der Ereignisse als sinnvoll erschienen, kamen und gingen, doch eins ist absolut klar: Der Systemkollaps ist eine mathematische Gewissheit und damit unausweichlich.
Aber wann?

Die Frage stellt sich allerdings, ob es irgendwelche Hinweise darauf gibt, dass ein Systemzusammenbruch unmittelbar bevorsteht. Wenn man sich die Gemengelage etwas umfassender anschaut, dann gibt es aktuell eine Menge Indizien dafür, dass es sehr bald zu einem großen Knall kommt. hier weiterlesen beim Nachtwächter

Linkverweise:

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Greenspan empfiehlt Gold, weil Regierungen keinen Zugriff haben – Der ehemalige Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, hat eingeräumt, dass der Ankauf von Wertpapieren der realen Wirtschaft keinerlei Nutzen bringt. Genau dieses Programm hat die EZB unter Mario Draghi soeben gestartet. Greenspan rät zum Investment in Gold, weil die Regierungen … hier weiter

Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen – Wer sind diese Interessengruppen, die im Hintergrund die Fäden ziehen? Was passiert mit Politikern, die nicht mitspielen wollen?Über diese und andere Themen lesen Sie hier weiter

Wer sich nur auf andere verlässt, ist im Krisenfall selbst verlassen. Stellen Sie sich vor, nach einem Bankencrash kommen Sie tage-, vielleicht sogar wochenlang nicht an Ihr Geld. Oder infolge der sogenannten Energiewende kommt es in großen Ballungszentren plötzlich zu einem Blackout. Kein Kühlschrank, kein Fernseher, kein Computer, kein Logistikzentrum funktioniert mehr. Und schon nach wenigen Tagen kommt es zu Versorgungsengpässen. hier weiter

Gold strategisch und taktisch richtig kaufen – Seit dem Jahr 2000 steigt der Goldpreis im Trend. Das Gold hat alle anderen wichtigen Anlageformen um Längen geschlagen. Doch nur wenige profitieren. Die meisten Anleger haben den Höhenflug des gelben Metalls verpasst. hier weiter

Mit Gold durch die Krise – Banken und Lebensversicherungen brechen zusammen, die Rezession steht vor der Tür und die Inflation treibt die Preise. Ganze Staaten stehen vor dem Bankrott und das Ende des Euro ist nur noch eine Frage der Zeit. Die nächsten Jahre werden über Ihr Vermögen entscheiden. Sind Ihre Ersparnisse und Ihre Altersvorsorge noch sicher? hier weiter

Seltene Erden – Der wichtigste Rohstoff des 21. Jahrhunderts – Seltene Erden nehmen in unserem täglichen Leben eine immer größere Rolle ein. Sie finden sich in Handys, Energiesparlampen, Windkraftanlagen oder Akkus für Elektroautos. Bereits in den vergangenen zehn Jahren hat sich deswegen die Nachfrage mehr als verdreifacht, Tendenz weiter deutlich steigend. China dominiert mit einem Marktanteil von 97 Prozent den Welthandel. hier weiter

Geld verdienen mit Gold, Öl, Seltenen Erden & Co. Mit Rohstoffen ließen sich in den vergangenen Jahren enorme Gewinne erzielen. Doch wie investieren Anleger am besten in Gold? Steigt der Ölpreis auf ein neues Allzeithoch? Und was versteckt sich hinter den heiß begehrten Seltenen Erden? hier weiter

Edelmetalle schützen vor finanzieller Repression

Wie Sie durch die finanzielle Repression Geld verlieren werden

Dr. Michael Grandt

In den meisten Industrieländern hat sich die Schuldenkrise festgefressen. Immer mehr Staaten stehen vor dem Ruin. Die »normalen« finanzpolitischen Instrumente sind so gut wie ausgereizt. Ein neuer Begriff macht bereits die Runde: Finanzielle Repression.
Wenn der Staat absichtlich Finanzmärkte behindert und so das Wirtschaftswachstum beeinflusst, nennt man das »finanzielle Repression«.

Entwertung der Vermögen auf breiter Front

Beispiel China: Hier legt die Regierung fest wie hoch die Guthaben- und Darlehenszinsen sind. Das freie Spiel der Märkte wird somit ausgehebelt. Ist die Inflationsquote höher als der Sparzins, werden die Vermögen der Anleger entwertet, der Staat allerdings entschuldet sich auf deren Kosten.
Weitere Instrumente der »finanziellen Repression« sind Verbote, im Ausland Werte zu kaufen oder dort Geld zu leihen. Für die heimischen Banken gibt es somit keine internationale Konkurrenz.
Diese kollektive Monopolstellung kann wiederum ein Nachteil für die Kunden sein, da es quasi keinen Wettbewerb unter den Kreditinstituten mehr gibt. Doch auch das Geschäftsgebaren der Banken ist reglementiert. Sie dürfen nur in bestimmte, vorgeschriebene Projekte investieren. Strenge Kapital- und Liquiditätsvorschriften binden viel Kapital in Staatsanleihen und Rücklagen bei der Zentralbank.
Häufig müssen die Kreditinstitute ihr Geld nur jenen Branchen verleihen, die von der Regierung bevorzugt werden und das oft zu Zinsen, die unter dem marktüblichen Durchschnitt liegen.
Auch die Europäische Zentralbank (EZB) befindet sich in einer prekären Situation. Einerseits muss sie durch Zinserhöhungen die finanzielle Stabilität wahren, um so die anziehende Inflation in den Griff zu bekommen, andererseits sind steigende Zinsen eine hohe Belastung für die schon vor der Zahlungsunfähigkeit stehenden EU-Länder wie Griechenland, Portugal und Irland. Deshalb hält sich die EZB (noch) mit Zinssteigerungen zurück.

Sie erkennen darin ein Dilemma, das sich nicht lösen lassen wird: Die einheitliche Geldpolitik der EZB kann nicht auf alle so ökonomisch unterschiedlichen Mitgliedsländer angewendet werden. Eine hohe Inflation hilft andererseits den Staaten ihre Schulden abzubauen, wenn die Zinsen niedriger sind als die Preissteigerungsrate. In den letzten 30 Jahren war es üblich, dass der Leitzins um 1 Prozent höher lag als die Inflationsrate. Zukünftig müssen sich Investoren wohl an einen Leitzins gewöhnen, der ein bis zwei Prozent unter der Inflationsrate liegt.

Negativer Realzins als indirekte Zusatzsteuer

Für Anleger ist dieser »negative Realzins« der reinste Horror, denn so wird ihnen skrupellos in die Tasche gegriffen. Dazu ein Beispiel:
Kauft ein Anleger eine 10-jährige Bundesanleihe zu einem Zinssatz von rund 1,6 Prozent und berücksichtigt man die Inflationsrate von rund 2,5 Prozent, sowie die Kapitalertragssteuer von 25 Prozent ergibt sich ein negativer Realzins.

Wer also Deutschland Geld borgt, muss mit deutlichen Kaufkraftverlusten rechnen. Dies ist eigentlich eine Umverteilung von den Anlegern zum Staat, oder anders ausgedrückt: eine zusätzliche Steuer auf Ersparnisse. Der Staat hingegen erspart sich viele Milliarden durch niedrigere Zinszahlungen.

Vorbild USA?

Denken Sie ja nicht, das bisher Geschriebene sei graue Theorie. Das System der »finanziellen« Repression gab es schon einmal in den USA und zwar am Ende des Zweiten Weltkrieges. Dies galt sogar bis in die 1980er Jahre hinein. Damals lag die Verschuldung bei 180 Prozent des BIP (heute rund 100 Prozent).
Die US-Regierung zwang Banken, Versicherungen und Investmentfonds daraufhin zum Kauf von Staatsanleihen durch einen einfachen Trick:

  • US-Finanzinstitutionen wurde das Halten von amerikanischen Bonds aus »Sicherheits- und Liquiditätsgründen« zur Pflicht gemacht.
  • Zinsobergrenzen für Bankeinlagen wurden eingeführt.
  • Es wurde ein Geldtransferverbot ins Ausland erlassen.

Durch diese Maßnahmen wurden Anleger zum Kauf von US-Staatsanleihen gezwungen. Das hätte unter normalen Umständen zu einer Erhöhung der Zinsen geführt, da der Staat dies aber unterband, lag der Durchschnittszins unter der Inflationsrate. Anleger machten mit den aufgezwungenen Bonds also Realverluste, da die Teuerung die Erträge quasi auffraß. Doch die hohe Inflation entwertete die Schulden der Regierung. Das war das eigentliche Ziel gewesen. Da sich die EZB schon längst vom Status einer »unabhängigen Institution« verabschiedet hat und immer mehr zum Handlanger europäischer Politiker wird, ist die Möglichkeit einer erneuten finanziellen Repression, dieses Mal jedoch in ganz Europa, durch die Regulierung der Zinsmärkte zur Schuldentilgung nicht von der Hand zu weisen. Mit einer Anlage in Edelmetalle entgehen Sie diesem Szenario.

Quelle: proaurum – gefunden bei krisenfrei

Dazu noch dieser interessante Artikel: Wie der Staat die Anleger ausquetscht

Die Zentralbanken zerstören unser Finanzsystem

Nachdem die Rating-Agentur Moody´s 28 Banken herabgestuft hatte, schrieb Robert Fitzwilson einen Beitrag für “King World News”. Fitzwilson ist Gründer der Portola Gruppe, einer führende Boutiquen-Kette in den USA. Gefunden bei Krisenfrei

Das Geldsystem ist eine Falle. Trotz verschiedener Hilfsmassnahmen und deutlicher Zinsensenkungen ist die Wirtschaft auf dem Weg nach unten. Die jüngsten Wirtschaftsindikatoren zeigen, dass die Ökonomie in vielen Teilen derWelt im Sinkflug begriffen ist. Jetzt wird deutlich, dass die Hebel der Zentralbanken seit Ende 2008 nicht mehr so effektiv sind wie vorher.

Die erweiterte Nullzinspolitik (ZIRP) richtet verheerende Schäden an bei Rentnern, Sparern, Rentenfonds und den Zinsspannen der Banken. Große Unternehmen haben eine enorme Menge an Kapital, aber kleine Unternehmen müssen hart kämpfen, um sich Kredite zu besorgen. Doch gerade kleine Unternehmen und Unternehmer sind diejenigen, die Arbeitsplätze schaffen.

Ein weiteres Problem ist die hohe Volatilität für Risikoaktiva. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes stockt. Das System implodiert und wenn nicht bald etwas getan wird, und auf globaler Ebene, werden wir in eine wirtschaftliche Abwärtsspirale verfallen …

Wir glauben an gesundes Geld. Allerdings gibt es keinen einfachen Weg zu einer Rückkehr dorthin. Im Moment haben wir genug damit zu tun, die Wirtschaft und die wirtschaftliche Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

Doch mit ZIRP, gibt es keinen Anreiz zu sparen. Während Bernanke möchte, dass Kapital in die Aktienmärkte fließt, schreckt die gestiegene Volatilität, von ZIRP verursacht, den durchschnittlichen Anleger ab. Der Anreiz ist, Vermögenswerte aus Bargeld und Festverzinslichen umzuwandeln in reale Vermögenswerte, nicht aber die Immobilien, die auch auf der Wunschliste unseres Vorsitzenden und anderen Zentralbanken auf der ganzen Welt stehen.

Zu beachten ist auch, dass Pensionspläne 8 – 10% Rendite anstreben, um die versicherungsmathematischen Bedürfnisse für die Finanzierung der Verpflichtungen gegenüber den Rentnern zu erfüllen. Das ist mit dieser ZIRP Politik nicht möglich. Den Renten-Fonds bleiben aktuell nur noch die Aktienmärkten und alternative Anlagen wie Hedge Funds und Private Equity.

Die traditionellen Aktienmärkten erzeugen nicht die notwendigen Renditen trotz des Rückenwindes durch die Federal Reserve. Die alternativen Anlagen haben in den letzten Jahren zu kämpfen, und sie sind sicher nicht die sichere Möglichkeit, die die Renten-Fonds unbedingt brauchen und versprochen haben.

Versicherungen stehen vor ähnlichen Problemen, vor allem bei der Lebensversicherung. Diese Unternehmen sind Verpflichtungen eingegangen, als die Zinsen, Immobilien, Kapitalisierungszinssätze und Aktienrenditen viel höher bewertet waren. Je näher der Auszahlungszeitpunkt kommt, desto mehr geraten diese Firmen und damit die Inhaber der Policen in Schwierigkeiten.

Dies ist ein enormes und globales Problem. Rentenfonds müssen heute ihre gesamten Rücklagen einsetzen, sie können damit keine neuen aufbauen für die Rentner. Wie die öffentliche Hand plant, sind höhere Steuern, insbesondere Grundsteuern, in Sicht. Die Anhebung der Grundsteuer kann nur weiterhin den Immobilienpreise schaden und vertreibt Bürger mit höheren Einkommen in andere Länder, die auf Steuererhöhungen verzichten.

Unter dem Strich sind es die Federal Reserve und andere Zentralbanken, in den entwickelten Ländern, die mit ihren Versuchen, das System über Wasser zu halten, genau das Finanzsystem zerstören, das sie zu retten bestrebt sind. Die negativen und unbeabsichtigten Folgen von dem, was die Zentralbanker tun, wird eine Schneise der Zerstörung hinterlassen, die mit jedem Tag schlimmer wird.

Wenn die Fed und andere Zentralbanken mit dieser künstlich niedrigen Zinspolitik fortfahren, sollten sich die Anleger auf unvorstellbare Turbulenzen an den Märkten und im Finanzsystem einstellen. In der Zwischenzeit müssen sich die Investoren durch einen Korb aus Anlagen in Hard Assets und Schlüsselsektoren schützen. Meiner Meinung nach wird das Gold und Silber pushen.

Quelle: kingworldnews

Robert Fitzwilson bestätigt das, was ich immer sage:

SCHAFFT ENDLICH DIE ZENTRALBANKEN AB !

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Europa scheitert am Euro

Europa scheitert am Euro – Ein Artikel von krisenfrei.wordpress.com

„Frau Merkels Mantra gilt umgekehrt: “Europa scheitert am Euro“. Wann gab es jemals soviel Spannungen, Missgunst und Unfrieden unter den Europäer nach 1945 wie jetzt? Der Euro ist kein Friedens-projekt für Europa; er polarisiert und weckt den schäbigsten nationalen Eigenutz: Deutschland soll für alle zahlen. Dabei tut es das seit der Euro-Einführung. Ohne Deutschlands Leistungsbilanzüber-schüsse schreibt die Euro-Zone (mit Ausnahme der Niederlande, Luxemburgs,Österreichs und Finnlands) tiefrote Zahlen und der Euro wäre längst am Ende. Deutschland profitiert nicht vom Euro, es zahlt für ihn. Jetzt soll aus der privaten Transferunion eine aus Steuermitteln finanzierte werden. Nur eine Rückkehr zu nationalen Währungen kann diese – inzwischen vom Bundesverfassungs-gericht untersagte – “Automatik” stoppen. Doch Frau Merkel scheint das nicht zu kümmern.“(Prof. Dr. W. Hankel)

Das Euro-Abenteuer muss beendet werden – sofort! Der Euro hat den Bürgern in der Euro-Zone schon viel zu viel Schmerzen bereitet. Die Schulden in den Euro-Ländern haben sich in den letzten Jahren dermaßen aufgetürmt, dass dieses Schuldenproblem in naher Zukunft zu mehrfachen Staatsbankrotten in Europa führen wird.
Griechenland ist definitiv pleite, denn die Staatsschulden können nie und nimmer zurückgezahlt werden. Alle Rettungsversuche aus Brüssel sind gescheitert, weil die vielen Mrd.-Rettungsgelder nicht beim griechischen Volk angekommen sind, sondern bei den europäischen Banken und deren Großkunden (Superreiche), die hochverzinsliche griechische Anleihen in ihren Büchern hatten. Die Griechen, besonders die Reichen haben mittlerweile ihr Vermögen ins Ausland transferiert. Ein ähnliches Problem hat jetzt Spanien mit seiner Bankenkrise.
Allein im März verschwanden von den spanischen Bankkonten 66,2 Mrd. Euro. Das meiste davon (ca. 26 Mrd.) haben die spanischen Bürger abgezogen. Internationale Anleger waren mit ca. 20 Mrd. dabei. Hinsichtlich Aktien u.a. Wertpapieren waren es über 22 Mrd. (Quelle: uhupardo)
Wohlgemerkt, nur in einem Monat. Seit Juli 2011 waren es satte 200 Mrd. Euro, wie folgende Grafik zeigt:

Quelle: jjahnke)
Die irische Bevölkerung hat Ende Mai mit 60,3 Prozent dem Fiskalpakt zugestimmt. Einhellige Meinungen der Mainstream-Medien: Investoren und der Finanzmarkt begrüßten diese Entscheidung. Unter’m Strich bedeutet dies nichts anderes, dass Irland von den Finanzhaien jetzt ein weiteres Mal ausgeplündert wird. So werden sie halt weiter unter dem Brüssel-Diktat leiden (müssen). Ein Austritt aus dem Euro wäre mittelfristig leichter zu ertragen gewesen.

Verlässt Griechenland den Euro ?

In wenigen Tagen steht eine erneute Parlamentswahl in Griechenland an. Neueste Umfragen deuten auf eine Mehrheit der Partei Syriza hin. Alexis Tsipras, der Chef der Linkspartei Syriza sagte sinngemäß: Dann lasst uns doch pleite gehen, wenn ihr euch traut …
Es wird damit gedroht, dass dann Griechenland vom Kapitalmarkt abgeschnitten wird. Hat nicht gerade u.a. dieser Kapitalmarkt mit hohen Zinsen und mit „Pleite-Wetten“ Griechenland in den Ruin getrieben? Gut, die Griechen haben mit ihrem gewaltigen Staatsapparat (Pünktlichkeitsprämien, 14. Monatsgehalt …) weit über ihre Verhältnisse gelebt. Finanziert wurden derartige Geschenke auf Pump. Der Euro und der niedrige Zins, machten es den unverantwortlichen Politikern leicht, derartige Geschenke auf Kosten explodierender Staatsschulden zu verteilen – bis hin in den Staatsbankrott, der schon längst Fakt ist.
Wer aber ist bei einem Euro-Austritt oder einem Staatsbankrott Griechenlands wirklich der Gelackmeierte? Je pleiter Griechenland wird, desto schmerzhafter für die EZB (die im unternehmerischen Sinne auch pleite ist), den europäischen Banken und den Superreichen, die Griechenland-Anleihen halten. Daher wird von der Troika mit aller Macht versucht, die Griechen im Euro zu halten.

Den kompletten Artikel mit einem Abschlusskommentar von Peter Boehringer finden Sie hier.

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Der transatlantische Geldkrieg – Finanzmoloch kontra Euroland

Vor einer Woche fiel hier der Begriff „transatlantischer Geldkrieg“, jetzt offenbart sich dieser Krieg mit einer tragikomischen Variante: Großbritanniens Premier David Cameron ist zum EU-Gipfel nach Brüssel gereist, um wie ein Auswechselspieler, den sein Trainer die Bank drücken lässt, ohne dessen Einwilligung aufs Fußballfeld zu rennen und mitzuspielen. Von Manfred Gburek – gburek.eu

Was Günter Netzer bei Borussia Mönchengladbach 1973 gelang, bleibt dem Briten-Premier verwehrt: Er bekam von Angela Merkel, Nicolas Sarkozy & Co. mit 17 Euro-Ländern und neun EU-, aber noch nicht Euro-Ländern im Rücken die Rote Karte und zog schmollend von dannen, um seine Bockigkeit in London als Sieg feiern zu lassen – den die Briten ihm aber als Niederlage ankreiden.

Ein solches Benehmen ist nur zu verstehen, wenn man das Verhältnis Großbritanniens zu den USA im geschichtlichen Zusammenhang einbezieht: Sie kämpften im 2. Weltkrieg Seite an Seite, zogen gemeinsam in den Irak- und Afghanistan-Krieg und sprechen eine weitgehend gemeinsame Sprache, die international verwendet wird – in den EU-Gremien und als zweite Sprache in den meisten Ländern der Welt, sogar in China, wo man sich zumindest in den Metropolregionen auf englisch ganz gut durchkämpfen kann. Nur gibt es zwischen den USA und Großbritannien einen entscheidenden Unterschied: Die einen sind Weltmacht, die anderen längst nicht mehr.

Wirtschaftlich gesehen ist der Unterschied noch größer: Während die USA trotz der ganz verschiedenen wirtschaftlichen Strukturen der Großräume New York und Los Angeles, Atlanta und San Francisco einen zusammenhängenden Block mit derselben Währung (sogar einer Weltwährung) bilden, ist Großbritannien bezüglich Warenverkehr zwar mit Kontinentaleuropa verbunden, aber bei Weitem nicht so verwachsen wie Deutschland mit Frankreich, Italien oder den Niederlanden.

Ganz zu schweigen vom Britischen Pfund als ehemaliger Weltwährung. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich 1967 vor einem längeren Studienaufenthalt in Cambridge einen recht hohen Betrag Pfund gegen Mark zum Kurs von 1 zu 12 getauscht habe, entsprechend dem Verhältnis von 1 Pfund zu gut 6,12 Euro. Dagegen beträgt das aktuelle Verhältnis nach jahrzehntelanger Pfund-Talfahrt trotz zwischenzeitlicher Aufwärtsreaktionen nur noch 1 Pfund zu 1,17 Euro. Das entspricht einem Verlust der britischen Währung auf der Mark-Euro-Achse von fast 81 Prozent in 44 Jahren.

Dieser Währungsverfall verdeutlicht zunächst die Gegensätze zwischen Großbritannien und Deutschland. Geht man jedoch davon aus, dass Deutschland die führende kontinentaleuropäische Wirtschaftsmacht mit entsprechender Sogwirkung auf andere Euro-Länder bleibt, ist nicht abzusehen, ob die Pfund-Talfahrt jemals nachhaltig zu stoppen sein wird. Erschwerend kommt hinzu, dass die Briten sich im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte immer weniger um ihre Industrie gekümmert und stattdessen lieber einen auf London konzentrierten Finanzmoloch aufgebaut haben, dessen herausragende Aktivität im extrem zyklischen Investment Banking besteht. Kein Wunder also, dass Cameron auf dem Weg nach Brüssel außer dem Nein auf fast alles, was Kern-Europa beschloss, auch ein Papier zur Abwehr der Finanztransaktionssteuer bei sich trug.

Dass in London außerdem die Finanzaufsicht mit dem Namen European Banking Authority (EBA) ihr Unwesen treibt, hat sich mittlerweile ja schon herumgesprochen. Noch nicht ganz aber, dass ihre Bankenstresstests „Anarchie hoch zehn“ sind, wie die Börsen-Zeitung jetzt zu Recht anmahnt. Die Stresstests bescheinigen unter anderem den deutschen Banken Kapitallücken. Das mag im Einzelnen richtig sein, je nachdem, wie die EBA zu einem solchen Ergebnis gekommen ist. Doch beim letzten Punkt hakt es, denn die EBA habe „x-mal ihre Spielregeln frei Schnauze verändert“, merkt der mit dem Bankgeschäft sehr gut vertraute Börsen-Zeitung-Kommentator Bernd Wittkowski an – und stellt die rhetorische Frage: „Zufall oder Politik?“ An Zufälle mag im transatlantischen Geldkrieg ohnehin niemand mehr glauben.

Was folgt aus Camerons verpatztem Auftritt in Brüssel, aus der Instrumentalisierung der Briten durch die Amerikaner, aus der Pfund-Schwäche, der Finanzlastigkeit der britischen Wirtschaft und nicht zuletzt aus dem tolpatschigen Wirken der EBA? Ein Großteil der Medien hat sich auf ein Thema gestürzt, das vordergründig betrachtet besonders wichtig zu sein scheint: die Spaltung der EU. Doch das ist viel zu kurz gegriffen, weil die einzig wahren Spaltpilze nur aus London nach Brüssel gekommen und nach fehlgeschlagener Mission wieder frustriert abgereist sind. In Wahrheit wollen die Briten – auch im Auftrag der Amerikaner – die von den Euro-Ländern geplante Fiskalunion verhindern, also quasi die Vereinigten (Euro-)Staaten von Europa. Deren Vertrag soll nämlich schon im kommenden März Form annehmen. Bis dahin – bzw. alternativ bis zu dem Zeitpunkt, wenn er ratifiziert wird – dürfte es an den Börsen unruhig bleiben.

Und was folgt daraus? Die Unruhe wird nicht nur Risiken, sondern mit der Zeit zunehmend auch Chancen bieten: vor allem Chancen zum Einstieg in Aktien. Deren Kurse werden bis dahin ebenso stark schwanken wie die Edelmetallpreise. Dabei sind zwei mögliche Szenarien zu beachten:

  1. Im Lauf der kommenden Monate droht ein scharfer Konjunktureinbruch. Dann nehmen die Aktien ihn mit kräftig sinkenden Kursen vorweg, die Europäische Zentralbank öffnet die Geldschleusen ganz weit, und Anleger favorisieren Gold als sogenannten sicheren Hafen, während Silber weniger im Preis zulegt.
  2. Die Konjunktur bekommt nur einen Dämpfer, die EZB setzt die unter ihrem neuen Präsidenten Mario Draghi eingeschlagene lockere Geldpolitik fort, ohne die Geldschleusen allzu weit zu öffnen. Die Preise von Gold und Silber setzen ihre langjährige Aufwärtsbewegung nur noch verhalten fort, und immer mehr Anleger wenden sich den Aktien zu.

Welches von diesen beiden Szenarien eintreten wird, dürfte sich bereits im Januar oder Februar nächsten Jahres abzeichnen. Mindestens bis dahin sollten Sie sich in Geduld üben, Ihre Gold- und Silberbestände einschließlich der Edelmetallaktien halten, auf Signale von der Konjunkturfront achten und darauf, in welchem Umfang die EZB unter Draghi sich mit ihrer Geldpolitik den Gepflogenheiten der Fed in den USA anpasst, also im Zweifel lieber zu viel als zu wenig Geld in den Wirtschaftskreislauf schleust. Dann käme es nämlich zum – aus heutiger Sicht weniger wahrscheinlichen – Szenario Nummer 3: starke Geldentwertung, sprich Inflation, die kaum noch zu bändigen wäre. Quelle: gburek.eu