Gerhard Klügl – “Aurachirurg”

Gerhard Klügl ist ein ungewöhnlicher Chirurg: Er operiert Menschen an der Aura. Zwar benutzt er Skalpelle und Spritzen, aber es fließt in seiner Praxis kein Tropfen Blut. Wie das möglich ist? Das erklärte Gerhard Klügl, dem 2005 der Alternative Europäische Medizinpreis verliehen wurde, bei 3nach9. Und er praktizierte auch gleich live im Studio – an Barbara Rütting und Judith Rakers!

Veröffentlicht von ARD

Schmerzen hören auf, Diabetes verschwindet, ein wegoperierter Eierstock wächst wieder nach. Artikel bei Lupo Cattivo-Blog

Weißes Haus: Elemente von US-Raketenabwehr in Japan stellen keine Gefahr für China dar

Elemente eines Raketenabwehrsystems, die die USA in Japan unterbringen, sind nicht gegen China ausgerichtet, sondern zum Schutz der Region vor einer Raketenbedrohung durch Nordkorea bestimmt, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney. Quelle: rian.ru

Der Pentagon-Chef Leon Panetta gab am Dienstag in Peking bekannt, dass sich Washington und Tokio auf die Stationierung eines weiteren Elements des US-Raketenabwehrsystems in Japan geeinigt haben.

Er hob  hervor, dass das Hauptziel der Stationierung des neuen Elements die Abwehr eines möglichen Raketenüberfalls durch Nordkorea sei.
„Die US-Raketenabwehrsysteme sind nicht gegen China ausgerichtet. Die Stationierung eines Radars ist eine Antwort auf die wachsende Raketenbedrohung durch Nordkorea. Die Raketenabwehrsysteme sind defensiv und stellen keine Gefahr für andere Länder dar. Wir bleiben der Aufrechterhaltung der Beziehungen mit China treu und werden Fragen der strategischen Sicherheit bei einem bilateralen Dialog weiter besprechen“, sagte Carney auf einem Briefing im Weißen Haus am Dienstag.

Ende August teilte die Zeitung „Wall Street Journal“ mit, dass das Pentagon vorhabe, in der asiatisch-pazifischen Region zusätzliche Mittel des Frühwarnsystems zu stationieren.

Wie Quellen im US-Verteidigungsministerium der Zeitung mitteilten, handelt es sich um die Stationierung eines starken Radars des X-Band-Bereiches auf einer der japanischen Inseln. Der Zeitung zufolge kann der Radar innerhalb von einigen Monaten nach dem Abschluss eines Vertrages mit Tokio aufgestellt werden. In diesem Fall wird der Radar zu einem zusätzlichen Kettenglied der bereits bestehenden Raketenabwehr in der Region werden. Im Jahr 2006 hatte das US-Militär eine Einrichtung des gleichen Typs in der Präfektur Aomori in Nordjapan aufgestellt.

Im August weigerte sich das US-Verteidigungsministerium, die konkreten Details dieses Plans zu kommentieren, gab aber zu verstehen, dass das Raketenprogramm Nordkoreas, das im April einen misslungenen Versuch, eine ballistische Rakete mit einem Satelliten zu starten, unternommen hatte, als Hauptbedrohung in der Region gilt. Zugleich meinen einige Analysten, dass die Erklärungen des Pentagon über eine Bedrohung durch Pjöngjang in gewissem Maße rhetorisch sind. Eine viel größere Beunruhigung des US-Militärs löse das starke Raketenarsenal Chinas aus.

Wie Quellen berichteten, prüft die US-Agentur für Raketenabwehr gegenwärtig die Möglichkeit für die Stationierung des dritten X-Band-Radars in Südostasien. Damit wolle sie einen „Raketenabwehrbogen“ schaffen, der es ermöglichen würde, die Starts von ballistischen Raketen aus Nordkorea und einigen Gebieten Chinas mit einem höheren Genauigkeitsgrad zu überwachen.

Zeitungsangaben zufolge können die Philippinen als Stationierungsort des dritten Radars ausgewählt werden.

Linkverweise:

„Die Frage ist offen, sie muss geregelt werden – Geht die Sache ergebnislos aus, so werden wir Raketen stationieren. Es bleibt uns nichts anderes übrig.“

“Wir werden das Raketenabwehrsystem in allen vier Etappen aufstellen”…sagte Ivo Daalder von der Nato

Medwedew: Russlands Antwort auf Nato-Raketenabwehr wird „vernünftig und suffizient“ sein

Raketenschild gegen Russland: Nato plant die Kommandozentrale des Raketenschild in Deutschland « 

Bettina Wulff – Die Gerüchte ums ‘Rotlicht-Milieu’ und die perfekte PR zu “Jenseits des Protokolls”

Wir hören, Bettina Wulff habe sich gerade mit einer PR-Agentur selbständig gemacht. Das ist schön und Maria Lourdes wünscht Bettina viel Glück damit. 

Dass Bettina Wulff dieses ‘PR-Handwerk’ versteht, zeigt der lancierte Medien-Rummel um Ihre angebliche Rotlicht-Vergangenheit. Die Klagen gegen Günter Jauch und Google sind mehr als passend zum Start von Bettina Wulff’s Buch: “Jenseits des Protokolls”Chapeau Bettina!

“Jenseits des Protokolls” ist seit heute im Handel erhältlich und wird sehr wahrscheinlich ein Bestseller!  

Unter der Überschrift „Die Gerüchte“ geht Bettina Wulff auch auf die Behauptungen ein, sie habe vor ihrer Ehe im Rotlicht-Milieu gearbeitet.

„Obwohl ich mich sonst bestimmt für eine starke Frau halte, die so schnell nichts aus der Bahn wirft, habe ich darüber in den Jahren so viel geheult – ich frage mich: Warum? Warum machen die das mit mir?“

Sie war 598 Tage die bisher jüngste First Lady der Bundesrepublik Deutschland. Mit dem Beginn der Amtszeit ihres Mannes begann für sie als Frau von Christian Wulff ein völlig neues Leben. An der Seite ihres Mannes repräsentierte sie Deutschland im In- und Ausland und engagierte sich ehrenamtlich vor allem für benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Dem Rücktritt des Bundespräsidenten im Februar 2012 gingen Vorwürfe in den Medien zum Einfamilienhaus, zu Urlauben und zur Kleidung voraus. Darüber hinaus gab es Gerüchte zu einem angeblich bewegten Vorleben. Bettina Wulff erzählt, wie sie mit allen Anschuldigungen umgegangen ist und wie sie die schwierige Zeit erlebt hat. Sie schildert die durchwachten Nächte, die Zweifel, die Wut, die Hilflosigkeit, wenn man plötzlich von allen Seiten unter Beschuss steht, und das Ausmaß der Belastung, der eine Ehe und eine Familie in solch einer Zeit ausgesetzt ist. Bettina Wulff hat ein überaus offenes Buch geschrieben.

Das ursprünglich erst für November angekündigte Buch von Bettina Wulff „Jenseits des Protokolls“ ist am Montag bereits in vielen Buchhandlungen erhältlich gewesen.

Bettina Wulff: „Ich will damit sicherlich auch Behauptungen, die mich und meine Familie in der Vergangenheit belastet und beschäftigt haben, richtig stellen.“„Jenseits des Protokolls“

Bettina Wulff verklagt Google und Jauch wegen Escort- und Prostitutions-GerüchteVeröffentlicht am 09.09.2012 von 

Escort und Prostitutions-Vorwürfe: Bettina Wulff klagt gegen Günther Jauch und Google

Bettina Wulff wehrt sich gegen Gerüchte über ihre angebliche Vergangenheit im Escort-Prostitutions-Rotlichtmilieu. Wie die “Süddeutsche Zeitung” berichtet, geht die frühere erste Frau im Staat jetzt juristisch in die Offensive. Betroffen sind unter anderem Google und Günther Jauch.

So kam die Gerüchtewelle ins Rollen: Bereits Mitte Dezember, als die Affäre um Wulffs Darlehen in der Bild ans Licht kam, zitierte TV-Talker Günther Jauch vor Millionen von Zuschauern die Berliner Zeitung. Diese formulierte bedeutungsschwanger:

“Wenn Wulff nicht bald folge, so wurde in Berlin gemunkelt, könne das Blatt mit einer Geschichte über das frühere Leben Bettina Wulffs aufwarten. Angeblich verfügt die Redaktion über Informationen, die bisher auf Weisung von ganz oben nicht gedruckt werden dürfen. Aus Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten.”

Im World Wide Web nahm die Sache ohnehin ihren ganz eigenen Gang, wobei sich Maria Lourdes auch “zu weit aus dem Fenster lehnte”! Im Klartext “es war ein Fehler und der ist eigentlich nicht mehr gut zu machen”! 

In den vergangenen Monaten hatten demnach bereits 34 deutsche und ausländische Blogger und Medien, darunter die Mediengruppe Österreich, Unterlassungserklärungen abgegeben. Mehrere Medienhäuser haben Schmerzensgeld in fünfstelliger Höhe zahlen müssen.

Der Rechtsanwalt von Bettina Wulff, Gernot Lehr, bestätigte der Nachrichtenagentur dpa am Freitagabend, “dass in den vergangenen Monaten zahlreiche Verlage, Journalisten und Internet-Aktivisten Unterlassungserklärungen unverzüglich nach Aufforderung abgegeben haben, ohne auch nur zu versuchen, die falschen Darstellungen zu rechtfertigen”. Außerdem sei in einigen Fällen Schmerzensgeld durchgesetzt worden.

Brisant: Noch im September soll ein Buch über das Leben von Bettina Wulff erscheinen. Mit dem Werk will sie die Deutungshoheit über ihr Leben zurückgewinnen. Kein Wunder, hier wird eine Startauflage im sechsstelligen Bereich erwartet und damit – auf alle Fälle- die Deutungshoheit ihrer Geldbörse extrem erhöht werden.

Bettina Wullf Prostituierte – ihre Vergangenheit im Rotlicht Chateau-Club – ist alles heiße Luft? Die Antwort gleich vorweg: Ja! Alles heisse Luft!…Und wir sollten damit aufhören, diese Gerüchte weiter zu verbreiten, sagt Maria Lourdes und fasst sich dabei selbst als Erste, an die Nase… hier weiter

Frankreich liefert Schutz- und Nachrichtenmittel an syrische Rebellen

Frankreich hat an die syrischen Rebellen eine Lieferung von Nachrichten- und Schutzmitteln übergeben, wie der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault am Mittwoch mitteilte. Quelle: de.rian.ru

„Gemäß unserer Militärstrategie reagierten wir auf die Bitte des Syrischen Nationalrates und von Vertretern des syrischen Widerstandes, einige Ausrüstungen an sie zu liefern“, sagte der Premier im Radiosender BFMTV. Ayralt betonte, dass die gelieferten Ausrüstungen nicht zum Töten bestimmt seien und Nachrichten- und Schutzmittel darstellen würden. Über die Kosten und den Umfang der gelieferten Ausrüstungen wurde nichts mitgeteilt.

Über eine mögliche Lieferung von Nachrichtenmitteln an die bewaffnete syrische Opposition hat der französische Außenminister Laurent Fabius Mitte Juni gesprochen. 
Der Konflikt in Syrien, dem Uno-Angaben zufolge bisher 17 000 Menschen zum Opfer fielen, dauert seit März 2011 an. Die westlichen Länder und eine Reihe von arabischen Staaten fordern einen Rücktritt von Assad in der Hoffnung, dass dies zu Ende der Gewalt  führen würde. Russland und China befürchten hingegen, dass eine äußere Einmischung in Syrien und der Verlust der Staatlichkeit zur Eskalation des Konfliktes führen würden.

Die syrischen Behörden geben ihrerseits bekannt, dass sie auf den Widerstand gut bewaffneter Separatisten stießen, die von außen unterstützt würden.

Links zum Thema:

Libyen: Frankreich hat Waffen im Wert von ca. 90 Millionen Euro verkauft.

Kriege basieren ausnahmslos auf Lügen – Am Anfang stirbt die Wahrheit – Video

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Syrien Konflikt aktuell – Lügengeschichten aus Tremseh

Tag für Tag eine neue erfundene syrische Gräuelaktion

von Justin Raimondo erschienen am 16. Juli 2012 auf antiwar.com 

Seit Monaten werden wir überschwemmt mit Berichten über „Massaker“ von syrischen Regierungstruppen an wehrlosen Dorfbewohnern. Diese Berichte kommen immer von syrischen „Aktivisten,“ manchmal namentlich genannt, meistens jedoch nicht, und die Einzelheiten sind immer schrecklich: Da gab es das „Massaker“ von Houla, von der BBC verkündet in einer Geschichte, darin ein Foto von einem Buben, der über die in Tücher gehüllten Leichen der Opfer springt. In diesem Bericht wurde behauptet, syrische Truppen hätten von Haus zu Haus gehend Kinder und Frauen im Dorf Houla ermordet: es war alles sehr aufregend. Die Geschichte hatte nur ein Problem: sie stimmte nicht. Das Foto, das die BBC benutzte, um diese Lügengeschichte zu illustrieren, war im Irak aufgenommen worden, nicht in Syrien, und war von den syrischen „Aktivisten“ geklaut worden, die es der BBC als „Beweis“ für die von der Regierung begangenen Gräueltaten andrehten.

Das war nicht die erste Falschmeldung, die diese „Aktivisten“ in die Welt zu setzen versuchten, und – obwohl diese immer wieder als Schwindel entlarvt worden sind – auch sicher nicht die letzte. Zur Zeit haben wir gerade wieder einen neuen derartigen Versuch: die Rebellen behaupten, dass in Tremseh, einem Dorf in der Nähe der Stadt Hama, hunderte Zivilisten mutwillig in einer koordinierten militärischen Operation von der syrischen Armee und Luftwaffe abgeschlachtet wurden. Kofi Annan fordert aufgrund dieses angeblichen Massakers den UN-Sicherheitsrat auf, eine ernste Warnung herauszugeben, der UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon denunzierte die syrische Aktion als „eine ungeheuerliche Eskalation der Gewalt“ und „verdammte in den schärfsten Ausdrücken den wahllosen Einsatz von schwerer Artillerie und den Beschuss von Wohngebieten, einschließlich des Beschusses von Helikoptern aus.“ 

Der Beschuss war allerdings nicht wahllos. Die New York Times berichtet:

„Neue am Samstag bekannt gewordene Einzelheiten über das, was örtliche syrische Aktivisten als Massaker an Zivilisten nahe der Stadt Hama bezeichneten, weisen darauf hin, dass es sich eher um einen Zusammenstoß zwischen schwer bewaffnetem syrischem Militär und örtlichen Kämpfern handelte, die leichte Waffen trugen.“

Die UNO schickte ein Team nach Tremseh und „dessen erster Bericht besagte, dass es so aussah, dass der Angriff gegen ‚bestimmte Gruppen und Häuser, hauptsächlich von Deserteuren aus der Armee und Aktivisten’ gerichtet war. Es hieß darin, dass eine Reihe von verschiedenen Waffen benutzt wurde, darunter Artillerie, Mörser und leichte Waffen.“ Geht man von der Rhetorik der höchsten UNO-Vertreter aus, dann kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass der anfängliche Bericht der UNO-Beobachter beträchtlich in eine pro-Rebellen-Richtung „korrigiert” werden wird, wenn die Endfassung herauskommt.

Die Überschrift des Artikels in der New York Times – „Nähere Einzelheiten über einen Kampf lassen Zweifel an Berichten über ein syrisches Massaker aufkommen“ – umreißt kurz und bündig, worum es geht: die syrische Regierung ist in einen Kampf mit bewaffneten Gegnern verwickelt. Die Propaganda der Rebellen, die von der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und deren Handlangern einfach weitergegeben wird, versucht jede Verteidigungshandlung der Regierung als Gräueltat hinzustellen. Unsere Medien, die als Komplizen mit im Spiel sind und routinemäßig das Wort der „Aktivisten“ für das Evangelium nehmen, bilden ein wichtiges Element beim Aufbau der richtigen Geschichte, einer, die eine Intervention durch die Mächte des Westens unter dem Deckmantel der UNO rechtfertigen wird.

Die wirkliche Bedeutung dieser Propagandakampagne ist klar genug: Länder, die für einen Regimewechsel vorgesehen sind und es wagen, eine militärische Verteidigung aufzubauen, begehen „Kriegsverbrechen.“ Das ist das erste Gesetz der Neuen Weltordnung, dem Bashar al-Assad und seinesgleichen auf eigene Gefahr die Stirn bieten. Für die Regimewechsler reicht es nicht, widerspenstige Regierungen zu stürzen: sie müssen diesen auch nachträglich die Legitimation abstreiten, indem sie ihre Anführer nach Den Haag zerren. Das wurde Muammar Gaddafi nur deswegen erspart, weil er zu viel über seine Verfolger wusste, die davor von ihrer Beziehung mit dem libyschen Herrscher profitiert hatten.

Assad weiß, dass er kämpft, um ein derartiges Schicksal zu vermeiden, und das macht einen verhandelten Frieden nahezu unmöglich. Die Unnachgiebigkeit der Rebellen, die eine vom Westen unterstützte militärische Intervention erwarten, ist ebenso ein Stolperstein, der nicht einmal einen Waffenstillstand erhoffen lässt. Diese Unnachgiebigkeit wird verstärkt von denen, die die Rebellen finanziell und militärisch aufbauen, das sind die Vereinigten Staaten von Amerika und deren Alliierte in der Region. Hillary Clinton erklärt, dass Assad schon vor einem Gespräch über eine Regelung zurücktreten muss: nur Russland und China hindern die UNO daran, eine weitere Operation á la Libyen abzusegnen, um den syrischen Anführer zu eliminieren. 

Die Menschen in Amerika haben den Streich gegen Libyen nicht unterstützt, und sie werden kaum auf die Straßen eilen, um zu jubeln, falls und wann wir in Syrien einfallen, aber das wird kaum eine Rolle spielen. Dieser Präsident vertritt die Ansicht, dass er nicht einmal den Kongress zu fragen braucht, vor er in den Krieg zieht. Vielleicht wird er seine Vorführung in der Sache Libyen wiederholen, in deren Verlauf er – allen Ernstes – meinte, dass das kein richtiger Krieg war, weil Gaddafi es nicht schaffte, einen effektiven Widerstand aufzubauen und weil es keine amerikanischen Opfer gab. Während es wenig ratsam erscheinen mag, in einem Wahljahr einen weiteren unpopulären Krieg zu beginnen, geht es hier in Wirklichkeit nicht um Syrien – es geht um den Iran.

Während die amerikanische Öffentlichkeit keinen weiteren Krieg will, ist die Machtelite einer ganz anderen Meinung. Wie General Wesley Clark ausführte, sind große Geldgeber der demokratischen Partei eifrige Unterstützer Israels – des hauptsächlichen Agitators für Krieg gegen den Iran. Israels Lobby in den Vereinigten Staaten von Amerika übt einen entscheidenden Einfluss aus auf die beiden großen Parteien, und während die Öffentlichkeit im allgemeinen gegen weitere militärische Abenteuer im Mittleren Osten ist – oder auch anderswo, um das auch zu sagen – ist die herrschende Klasse viel eher dafür eingestellt. 

Die syrische „Krise“ – die von den Mächten des Westens und ihren Handlangern in Qatar und Saudiarabien angeheizt wurde – ist nur ein Vorspiel für das Hauptereignis: die Strangulierung des Iran durch Wirtschaftsblockade und eventuell Krieg. Was sich heute in Syrien abspielt, gibt im Kleinen die Pläne der Regimewechslerbande für die gesamte Region wieder: sunnitische Fanatiker gegen alle anderen Religionsgruppen in einen Religionskrieg hetzen, der die christlichen und anderen Minderheiten auslöschen wird. Das ultimative Ziel dieses Angriffs: die Schiiten des Iran. 

In einem Wahljahr wird ein Zudrehen der Schrauben gegen den Iran Präsident Obama „hart“ erscheinen lassen gegen einen Kandidaten, der ihn kritisiert, weil er zu weich ist. Jede Diskussion über Außenpolitik wird wahrscheinlich zu einem Weitpinkelwettbewerb werden, bei dem herauskommen soll, wer der wirkliche harte Kerl ist. Und nichts ist so gut geeignet wie ein größerer Krieg, um die Aufmerksamkeit von einer rapid sinkenden Wirtschaft abzulenken und die Schuld für, sagen wir, steigende Preise diesen bösen Iranern zuzuschieben.

Erwarten Sie, dass der Bürgerkrieg in Syrien bis zu dem Punkt eskaliert, wo entweder die UNO oder Israel intervenieren, in welchem Fall die Aussichten auf Krieg gegen den Iran zum Wahltag im November 2012 realistisch sind.

 

 

 

Die Medien manipulieren und täuschen uns!

Michael Vogt am Top Info Forum – 31.03.2012

von 

Der Kampf um die Köpfe, Internet versus Mainstream. Wie uns die Medien manipulieren und täuschen.
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