Crash-Warnung: Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sieht gefährliche Blase

usd_brenntDie Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt die Banken vor einem Crash: Durch die niedrigen Zinsen hätten sich bei vielen riskanten Assets Blasen gebildet. Konkret heißt das: Auch die Zentralbanken sind am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt. Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ist die zentrale Organisation der Zentralbanken mit Sitz in Basel. Ihr Wort hat Gewicht, denn sie weiß, anders als die meisten Marktteilnehmer, genau Bescheid, was in der Geldpolitik weltweit abläuft. Am Rande des World Economic Forum (WEF) hat nun der Generaldirektor der BIZ, Jaime Caruana, in unmissverständlichen Worten mitgeteilt, dass sich die Finanzmärkte mitten in einer gigantischen Blasenbildung befinden. Durch die niedrigen Zinsen und das unablässige Gelddrucken besteht nach Einschätzung der BIZ Crash-Gefahr. Caruana sagte der AP, dass Banken und Regulatoren „wachsam sein müssen, was die Preise einiger ihrer Assets betrifft“. Caruana: „Wir müssen die Preisentwicklung genau beobachten, denn die Preis sind rapide nach oben gegangen, besonders bei risikoträchtigen Assets.“

An einem gewissen Punkt werde es eine „Rückkehr zur Normalität geben“. Diese Formulierung ist mit Bedacht gewählt, um keine Panik aufkommen zu lassen. Die BIZ hat aber offenbar beobachtet, dass sich viele Investoren in der Zeit der globalen Niedrigzins-Politik mit großer Begeisterung in Schrott-Anleihen gestürzt haben. So zählen etwa US-Unternehmen mit einem schlechten Rating zu begehrten Spekulationsobjekten.

Es ist davon auszugehen, dass die Schrott-Unternehmen wie Sub-Prime-Unternehmen behandelt werden. Wie schon bei der US-Immobilienkrise dürften die Banken mit Leidenschaft aus den verschiedenen Papieren Pakete geschnürt haben, sogenannte Credit Default Obligations (CDO). Diese wiederum haben, vermutlich dieselben Banken, mit Kreditversicherungen (CDS) abgesichert. Und es darf angenommen werden, dass die Banken ihren Kunden den Schrott mit der Aussicht auf traumhafte Renditen angedreht haben, während sie selbst gegen die Produkte wetten.

Bei der US-Immobilienblase gab es an der Wall Street ein Codewort für die besonders Dummen: „Dusseldorf“ – in Anlehnung an die deutschen Landesbanken und anderer staatsnaher Banken wie der IKB, die im Zuge des Platzens der Krise ungebremst vom Markt gefegt wurden.

Der Finanzdienst The Bell analysiert die Ankündigung des möglichen Platzens einer Blase durch die BIZ dahingehend, dass vor allem der Zeitpunkt der Meldung überrascht. Die Warnung zeigt, dass die Zentralbanken gar nicht mehr genau wissen, wie sie die Krise stoppen sollen. Erste Anzeichen einer gewissen Ratlosigkeit hatte bereits Fed-Chef Ben Bernanke erkennen lassen. In der Sache sei die Entwicklung logisch und unaufhaltsam: „Bei den Zentralbanken geht es immer um Blasen. Im gegenwärtigen westlichen Umfeld, in dem alle Zentralbanken wie verrückt Geld drucken, ist es ausgeschlossen, dass keine Blasen entstehen.“

Vermutlich wird man diesmal aber wegen der Beschleunigung der globalen Kasino-Aktivitäten schon bald sagen müssen: Die ganze Welt ist Dusseldorf.

ESM – Ende des freiheitlichen Rechtsstaates, denn der ESM ist der Weg in die Diktatur!

ESM – das ist das Ende des freiheitlichen Rechtsstaates, denn der ESM hat nur ein Ziel – die Diktatur! Beschlossen wurde der ESM Vertrag am 30 Januar 2012.

Schon ein komisches Datum, das den “Geschichtskundigen” aufhorchen lässt.

Sie wissen es, ich meine den 30. Januar 1933. Kein Schelm, wer böses dabei denkt, denn der ESM ebnet den Weg in die Diktatur, sagt Maria Lourdes!

Folgenden Artikel hab ich beim Honigmann entdeckt, sagt Maria Lourdes! Continue reading

Verheißungen des Kapitalismus kommen langsam beim Mittelstand an

Was vor einigen Jahren nur den ärmsten der armen Drittweltstaaten vorbehalten war, nämlich brutale Sparauflagen von Weltbank und Internationalen Währungsfond zu erfüllen, um im Gegegenzug dafür neue Kredite zu hohen und höchsten Zinsen zu erhalten, welche die Armut in diesen Ländern auf alle Ewigkeit zementierte, wird nun auch im wohlhabenderen Teil der Welt, in Europa und den USA, zur Normalität. Ein Artikel von principiis-obsta.blogspot.com

Die “Nochverschonten” und Mitverursacher des langsamen Erosionsprozesses eines sich zum totalen Finanzcrash entwickelnden Geld- und Wirtschaftssystems, nutzen zur Zeit alle Möglichkeiten die sich ihnen bieten, wie die Geldaristokratie Griechenlands, ihre Guthaben, am Fiskus vorbei, in Sicherheit zu bringen um z.B. im Ausland Luxuswohnungen zu kaufen. Eine Überlebensstrategie, während man auf bessere Zeiten hofft, oder wie der Kölner in Zeiten des Karnevals gerne sagt: “Et kütt wie et kütt, et hätt noch immer jot jejange.” Angst vor grenzüberschreitenden Steuerbeamten müssen sie nicht haben, denn der Kapitalismus schont den Privatbesitz so lange er genügend umfangreich und mit zweifelhaften Methoden zusammengestohlen wurde. Das walte eine kapitalgedeckte Europäische Union.

In Europa sind die arbeitenden Griechen die bekanntesten Opfer der Kapitalismuskrise und die noch im Land verbliebenen alten und neuen Unterschichten, führen einen desperaten Kampf ums nackte Überleben. Griechenland ist nur der Anfang, auch Deutschland wird folgen. Mit oder ohne Milliardenbürgschaften für das internationale Kapital. Denn worüber sich der deutsche Michel in Foren und Kommentaren im Netz und verlogenen Konzernmedien beschwert, ist, dass “wir” für andere Länder nicht zahlen wollen. Donnerlittchen auch! Sie merken gar nicht, dass “andere” Staaten, Deutschland inklusive, schon längst vom Kapital übernommen worden sind, und anstatt den Ausbeuter vor der eigenen Haustür zum Teufel zu jagen, versucht man, mit Tunnelblick, niedriges Rentenalter in Griechenland als Ursache der Kapitalismuskrise dort auszumachen. Obwohl heute öffentlich kaum noch von der Krise des Kapitalismus als System geredet wird, sondern das mit barmherziger Selbsttäuschung nur noch als “Schuldenkrise” mit “alternativlosem Sparzwang” wahrnimmt. Oder wie eine völlig überforderte Angela Merkel, vor einem Handlangerkongress des Großkapitals und der Finanzindustrie entzückt vom Rednerpult flötet: “Ich persönlich neige dazu, Ihrer Argumentation zu folgen” (Link folgen und Video am Ende der Seite starten. Es beginnt mit Merkel.)

So funktionieren Machteliten unter sich. Sie leiden nie an Erklärungsnotständen, sind vor kritischen Nachfragen abgesichert und jagen im Zweifelsfall belanglose Säue durch die Dörfer. Im Augenblick die unendliche Geschichte eines immer noch und besonders ehrenwerten Bundespräsidenten Wulff. Von solchen Figuren wimmelt es in Politik und Gesellschaft, aber Konzernmedien müssen dem deutschen Michel hin und wieder mal zeigen welch unerschrockene Wächter der Demokratie sie doch sind und ohne Ansehen der Person recherchieren.

Nur eins tun sie dennoch nicht: Das Kind beim Namen zu nennen. Sie schämen sich schon ein wenig. Darum ist auch die offizielle Sprachregelung, Kapitalismus permanent als Demokratie zu bezeichnen bindend für jeden der in der Karriere steckt und auch weiterhin die Sprossen nach oben erklimmen will. Nur bei besonderen Anlässen darf schon mal die ebenso verlogene Bezeichnung “Soziale Marktwirtschaft” verwendet werden, wobei “sozial” in unserem System nur eine andere Bezeichnung für neoliberal oder frei herumlaufendes Raubtier ist.

Wie schnell sogar eine rudimentäre Demokratie ohne jedes Brimborium über Bord geworfen wird, ist bereits daran zu erkennen, wie schnell man gewählte Regierungen gegen ernannte austauscht. Und was für Typen zum Zuge kamen:

Italiens neuer Ministerpräsident, der bestellt wurde und nicht gewählt, war Mitglied des Goldman Sachs Board of International Advisers (internationales Beratergremium). Mario Monti wurde in die Europäische Kommission bestellt, eine der regierenden Organisationen der EU. Monti ist europäischer Vorsitzender der Trilateral Commission, einer Organisation der Vereinigten Staaten von Amerika, die die amerikanische Herrschaft über die Welt betreibt. Monti ist Mitglied der Bilderberg-Gruppe und Gründungsmitglied der Spinelli-Gruppe, einer Organisation, die im September 2010 geschaffen wurde, um die Integration innerhalb der EU zu erleichtern.

Gerade so, wie ein nicht gewählter Banker zum Ministerpräsidenten Italiens bestellt wurde, wurde auch ein nicht gewählter Banker zum Ministerpräsidenten Griechenlands bestellt. Offenkundig sind sie dafür vorgesehen, eine Banker-Lösung für die Staatsschuldenkrise herbeizuführen.
Der neu bestellte griechische Ministerpräsident Lucas Papademos war Gouverneur der Bank von Griechenland. Er war Vizepräsident der Europäischen Zentralbank. Auch er ist Mitglied von Amerikas Trilateral Commission.
Jaques Delors, ein Gründer der Europäischen Union, versprach dem britischen Gewerkschaftskongress 1988, dass die Europäische Kommission von den Regierungen verlangen werde, eine arbeiterfreundliche Gesetzgebung einzuführen. Stattdessen finden wir die von Bankern kontrollierte Europäische Kommission, welche fordert, dass die europäischen Werktätigen die privaten Banken freikaufen, indem sie niedrigere Löhne, weniger Sozialleistungen und die Erhöhung des Pensionsalters akzeptieren. [1]

Wie alles andere ist auch die Europäische Union nur ein weiteres System, um den Reichtum in wenigen Händen zu konzentrieren auf Kosten der europäischen Bürger, die wie die Amerikaner dazu bestimmt sind, die Sklaven des 21. Jahrhunderts zu sein.
FH
Fußnoten
[1]Goldman Sachs hat übernommen
Griechenland: Der Mittelstand stirbt aus