Ein Arzt, der Cannabis verschreibt, erklärt, wie man es bekommt

“Viele Patienten gehen hier raus und sagen: ‘Sie haben mir das Leben gerettet.'”

Neben Hustenbonbons, Nasenspray und Antibiotika verkaufen deutsche Apotheken jetzt auch Cannabis. Denn seit dem 10. März darf jeder Arzt in Deutschland Patienten medizinisches Gras auf Kosten der Krankenkassen verschreiben.

In welchem Krankheitsfall eine Cannabis-Behandlung sinnvoll ist, entscheidet allein der Arzt. Zuvor war das sehr viel komplizierter.

Selbst wenn Patienten einen Arzt hatten, der bereit war, sie bei der Cannabis-Therapie zu unterstützen, mussten sie sich mit einem zähen Verordnungsprozess auseinandersetzen. Danach bekamen sie zwar in der Apotheke auf Rezept Cannabis, mussten aber selbst dafür zahlen.

Franjo Grotenhermen aus Rüthen in NRW hat als Privatarzt mit Schwerpunkt auf naturheilkundlichen Verfahren jahrelang Patienten auf dem Weg zur Ausnahmegenehmigung begleitet. Seit 1990 leidet er selbst an einer chronischen Erkrankung der kleinen Blutgefäße, wegen der er 23 Stunden am Tag liegen muss. Seine Patienten empfängt er auch liegend. Auf das Thema Cannabis stieß er vor über 20 Jahren zufällig und sah sofort das große Potential für die Medizin. Daraufhin schrieb er Bücher wie Hanf als Medizin oder Cannabis gegen Krebs, er gründete die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) und kämpft seitdem für die Anerkennung von Cannabis als Medizin.

VICE: Wie vielen Patienten haben Sie schon Cannabis verschrieben?

Franjo Grotenhermen: Von den 1.020 Patienten, die in Deutschland vor dem neuen Gesetz eine Ausnahmegenehmigung bekommen hatten, waren 320 meine Patienten. Insgesamt habe ich 1.300 Patienten gehabt. 1.250 von ihnen sind wegen Cannabis zu mir gekommen.

Sind Sie Arzt oder Aktivist?

Ich bin dreierlei: Ich bin Wissenschaftler, Arzt und Aktivist zu gleichen Teilen. Ich bin ein akzeptierter Aktivist, weil ich ein akzeptierter Kenner der Materie bin. Wenn ich nur Aktivist wäre, aber keine wissenschaftlichen Artikel schreiben könnte, dann wäre das nur halb so wirksam.

Mit welchen Krankheiten bekommt man bei Ihnen Gras als Medizin?

Im Grunde lassen sich die Patienten in fünf Gruppen unterteilen: Erstens Patienten mit chronischen Schmerzen, dazu gehören Phantomschmerzen oder Migräne. Zweitens Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie, MS oder Tourette. Zur dritten Gruppe gehören jene mit psychiatrischen Erkrankungen wie Depressionen, posttraumatischer Belastungsstörung oder ADHS. Zur vierten Gruppe gehören chronisch entzündliche Erkrankungen wie Rheuma. Die fünfte Gruppe bilden Patienten mit Übelkeit durch Krankheiten wie Krebs oder HIV.

Und die Krankheiten, bei denen Sie Cannabis verschreiben dürfen, sind im Gesetz festgeschrieben?

Nein, in Deutschland haben wir durchgesetzt, dass es nicht um bestimmte Krankheitsbilder geht, sondern um die Schwere einer Erkrankung. Damit liegt es im Urteil des Arztes, ob Cannabis einem Patienten hilft oder nicht. In den USA dürfen Ärzte hingegen nur für bestimmte Krankheiten Cannabis verschreiben: zum Beispiel gegen Schmerzen, Asthma, grünen Star oder Epilepsie.

Also schaffen Sie als Arzt immer wieder neue Präzedenzfälle?

Ja. Ich habe viele Patienten, bei deren Krankheitsbildern ich vorher nicht wusste, dass Cannabis wirkt. Zum Beispiel bei starkem Schwitzen oder bei einer schweren Form der Akne, die man sonst nur operativ behandeln kann. Patienten entdecken an sich selbst, dass Cannabis wirkt.

Hatten Sie einen Fall, der Sie besonders beeindruckt hat?

Viele Patienten gehen hier raus und sagen: “Sie haben mir das Leben gerettet.” Für einen normalen Arzt ist das etwas sehr Besonderes, aber bei mir gibt es so viele dramatische Fälle, deren Leben sich durch Cannabis vollkommen verändert haben. Viele starten dann nochmal durch und machen zum Beispiel ihr Studium zu Ende.

Was genau wirkt denn in Cannabis eigentlich?

Die bekanntesten Wirkstoffe sind THC und CBD. THC ist am besten erforscht. Die CB1 und CB2-Rezeptoren wirken schmerzlindernd, muskelentspannend und appetitsteigernd. CBD hat antipsychotische und antiepileptische Eigenschaften. Es gibt auch noch andere Wirkstoffe, wie Cannabinol, das wirkt krebshemmend.

Gibt es Fälle mit krassen Nebenwirkungen?

Ich hatte Patienten, die von hohen Dosierungen Angstzustände bekommen haben. Da merkt man dann, dass manche Menschen sehr sensibel auf Cannabis reagieren. Ich gehe davon aus, dass es auch viele enttäuschte Patienten gibt. Die Erwartungen sind immer sehr groß. Wenn Patienten kommen und sagen “Das ist meine letzte Rettung”, dann ist das immer schon schlecht, weil es halt nicht bei jedem positiv wirkt. Das muss man realistisch sehen.

Sie haben schon vor dem neuen Gesetz medizinisches Cannabis verschrieben – was hat sich seit März verändert?

Vor dem neuen Gesetz musste der Patient selbst einen Antrag für eine Cannabis-Therapie stellen und ein Arzt musste diesen mit seinem medizinischen Befund unterstützen. Heute kann jeder Arzt einfach Cannabis verschreiben, wenn er überzeugt ist, dass es dem Patienten hilft.

Allerdings muss der Patient, wenn er eine Kostenübernahme der Krankenkasse anstrebt, immer noch einen Antrag stellen und der Arzt muss versichern und begründen, dass die Cannabis-Therapie wirklich wirksam ist. Falls jemand die Kosten selbst trägt, kann er das Cannabis bei einer Apotheke kaufen, ohne dass jemand davon erfährt.

Müssen Sie denn nirgendwo melden, dass Sie jemandem Cannabis verschreiben?

Nein. Ich unterliege der ärztlichen Schweigepflicht und darf niemandem sagen, dass jemand Cannabis als Medizin verwendet. Einzig wenn die Krankenkasse die Therapie zahlt, muss der Arzt nach dem neuen Gesetz an einer begleitenden Datenerhebung des Bundesinstituts für Gesundheit teilnehmen – aber die erhobenen Daten sind anonymisiert.

Es wird also nicht kontrolliert, ob die Therapie bei einem Patienten wirklich notwendig ist?

Nein, das liegt ganz im Urteil des Arztes. Manche verschreiben Cannabis eben bereitwilliger als andere. Das ist auch richtig so. Die Diskussion, wann man Cannabis einsetzen sollte und wann nicht, gehört eben in die Ärzteschaft – und nicht in den Gerichtssaal.

Wie gehen die deutschen Ärzte mit medizinischem Cannabis um?

Viele Ärzte haben Angst, Cannabis zu verschreiben. Viele glauben auch nicht an die Wirksamkeit. Das hat viel mit Unwissenheit zu tun. Es wird einige Jahre dauern, bis das durch Artikel in Fachzeitschriften in die deutsche Ärzteschaft gedrungen ist. Hinzu kommt, dass es recht aufwändig ist, Cannabis zu verschreiben. Für die Datenerhebung, die eine Therapie begleitet, und die Begründungen bei Krankenkassen werden die Ärzten nicht bezahlt.

Ist Cannabis ihr Kerngeschäft, weil es sonst so wenige Ärzte gibt, die das machen?

Ja, es gibt einfach zu wenige Ärzte, die Cannabis verschreiben. Patienten kommen aus ganz Deutschland zu mir, besonders viele aus Bayern und Baden-Württemberg. Teilweise warten die Leute ein Jahr, um einen Termin bei mir zu bekommen.

Regt es Sie auf, dass die Politik nicht von ihrem Standpunkt abzubringen ist, dass Cannabis illegal ist?
Das größte Ärgernis ist für mich, dass es Patienten gibt, die keinen Zugang zu Cannabis haben, obwohl es ihnen helfen würde. Das zweite große Ärgernis ist, dass Menschen Führerscheine abgenommen bekommen, obwohl sie nicht unter der Wirkung von Cannabis stehen. Ich denke, dass die Kriminalisierung von Drogen eine große Dummheit ist, die niemandem etwas bringt.

Ist Cannabis als Schmerzmittel gesünder als Ibuprofen oder Paracetamol?

Das ist eine Frage der Anwendungsdauer. Wenn Ibuprofen akut gegeben wird, ist es gut verträglich, auf Dauer bereitet es aber Magen- und Nierenprobleme. Langfristig ist man mit Cannabis besser dran, wenn man es gut verträgt. Cannabis wirkt allerdings nicht bei akuten Schmerzen. Wenn Sie zum Arzt gehen und sich ein Zahn ziehen lassen, wirkt Cannabis nicht besonders gut.

Raten Sie Ihren Patienten ab, Cannabis zu rauchen?

Rauchen ist sicherlich nicht die beste Art, Medizin einzunehmen. Aber natürlich wird ein halbes Gramm Cannabis, das ein Patient am Tag raucht, nicht dramatischer sein als ein oder zwei Tabakzigaretten. Wenn man fünf Gramm am Tag braucht, fällt das natürlich schon ins Gewicht. Man inhaliert schließlich toxische Verbrennungsprodukte, die potenziell halluzinogen sind – das muss nicht sein. Aber es gibt viele Alternativen zum Rauchen. Der Patient kann das Cannabis als Tee, Extrakt oder als Plätzchen einnehmen.

Kann man von Cannabis abhängig werden?

Ja klar. Es hebt die Stimmung und macht Spaß, natürlich kann das abhängig machen. Das ist bei allen Sachen, die Spaß machen, so, egal ob bei Computerspielen oder Opiaten. Die psychische Abhängigkeit bei Cannabis ist recht hoch. Die körperliche Abhängigkeit ist ungefähr so stark wie bei Tabakkonsum. Es kommt aber auch immer darauf an, wann man eingestiegen ist, ob es mit 13, 14 war oder mit 50 und wie stark und wie lange man konsumiert, drei Jahre oder dreißig. Ich kenne Kiffer, die mit 50 aufhören wollen, aber Probleme haben. Für andere ist es kein Problem.

Sollten junge, gesunde Menschen kiffen?

Nein. Die Frage sollte lauten:

Ist es schlimm, wenn junge Leute mal einen Alkoholrausch haben oder kiffen? Da ist die Antwort: höchstwahrscheinlich nicht.

Quelle: Vice

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Depression – Raus aus der Abwärtsspirale
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Legalize it – Cannabis ist gesund!

Unter Experten gibt es zu dem Thema eigentlich keine zweite Meinung, die Cannabis-Prohibition richtet mehr Schaden an, als sie Nutzen bringt.

Sie verhindert Jugendschutz, sie kriminalisiert Millionen Bundesbürger und sie bindet an derer Stelle dringend benötigte Kapazitäten bei Justiz und Polizei.

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Seit Jahren steht das Thema vor den Wahlen immer wieder auf der Agenda um danach sang- und klanglos wieder zu verschwinden. Ein Rant über beschränkte Politik gegen die Interessen der Bürger aus Angst um Wählerstimmen.

Aber eins nach dem anderen. Seit Jahrtausenden wird Hanf rund um den Globus geschätzt. Als Genuss- und Rauschmittel, als Nutz- genauso wie als Heilpflanze.

Noch unsere Großväter rauchten Hanf beziehungsweise “Knaster” als billigen Tabakersatz und Entspannungsmittel und niemand dachte sich etwas dabei. Sogar im allseits beliebten Kinderbuch “Max und Moritz” kommt er vor.

Hanf ist eine derart vielseitige Pflanze, dass sie Mitte des letzten Jahrhunderts gleich für mehrere aufstrebende Industrien ein Problem bzw. Konkurrenz darstellte.

Die Pharmaindustrie wollte ihre Medikamente verkaufen. Die USA wollten damals als weltweit größter Hersteller von Baumwolle gerne die billigen Hanffasern vom Markt verdrängen. Der chemischen Industrie war die robuste Pflanze ein Dorn im Auge, denn wer Papier aus Hanf anstatt Holz herstellen möchte, braucht dazu wesentlich weniger chemische Mittel. Und selbstverständlich stand Marihuana auch im direkten Konkurrenten zu Alkohol. Cannabis war also gleich mehreren mächtigen Industrien ein Dorn im Auge.
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.“Dirty Harry”

Trotz dieser wirtschaftlichen Interessen, ist die Geschichte der Cannabisprohibition ganz stark mit einem einzelnen Namen verbunden. Harry Anslinger genannt “Dirty Harry”. Er war ab 1930 Chef des Federal Bureau of Narcotics (FBN) und führte sein Leben lang einen erbitterten Kampf gegen die Cannabispflanze. Warum ist nicht sicher geklärt, die Wikipedia spricht von einem “traumatischen Erlebnis in seiner Kindheit mit einer Morphinistin und einem Apotheker im Jahre 1904.”

Gegen den Widerstand von Ärzten und Medizinern führte er eine gigantische Hetzkampagne gegen die verhasste Pflanze. Er war dabei nicht gerade zimperlich in der Wahl seiner Mittel. Zudem war die ganze Kampagne von einem starken Rassismus durchzogen. Als Konsumenten galten hauptsächlich Schwarze, denen Anslinger aufgrund des Cannabiskonsums Vergewaltigungen von weißen Frauen unterjubelte.

Dass das böse “Marihuana”, dass junge Menschen angeblich zu triebgesteuerten Gewalttätern machte, die allseits beliebte und geschätzte Hanfpflanze war, wurde dabei immer geschickt verschwiegen.

Ein „Highlight“ von Anslingers Verteuflungskampagnen
war der inzwischen zum Kult avancierte Film “Reefer Madness”

Mann mag es kaum glauben, aber ein einzelner Mann und seine von persönlichen Motiven befeuerte Desinformations- und Hetzkampagne war tatsächlich eine treibende Kraft für die weltweite Verteufelung der vorher jahrtausende Jahre lang beliebten Rausch- und Nutzpflanze. Die Prohibition von Cannabis war also nie von rationalen Argumenten getragen und das hat sich bis heute nicht geändert.

Das Cannabisverbot ist durch und durch irrational

Ganz im Gegenteil. In den letzten Jahren wurden immer mehr Stimmen laut, dass die Cannabisprohibition mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Die ebenfalls aus der Zeit von “Dirty Harry” stammende Einstiegsdrogentheorie, nach der Cannabisgebrauch den Konsum harter Drogen nach sich zieht, ist mittlerweile hochumstritten.

Die Cannabisprohibition kriminalisierte alleine 2013 in Deutschland ca. 150.000 Menschen. Der überwiegende Großteil davon dealt nicht und hat auch keine auffälligen Konsummuster. Ihr einziges Vergehen bestand darin, Teile einer Pflanze zu genießen, die vom Gesetzgeber auf eine geradezu lächerlich irrationale Weise behandelt wird.

Beispielsweise ist es vollkommen legal, Hanfsamen in großer Menge zu vertreiben und zu kaufen, zum Beispiel als Vogelfutter. Aber wehe sie versuchen das mit einer sogenannten “abzählbaren Menge”. Auch schön: Sie greifen in den Sack mit den legal gekauften Hanfsamen und nehmen eine Handvoll heraus. Kein Problem. Sollten ihnen dann aber aus Versehen ein paar Körner auf den Boden fallen… zack, strafbar gemacht.

Die Mär vom Jugendschutz

Keine Frage, genau wie alle anderen Drogen, ist auch Cannabis mit Vorsicht zu genießen. Insbesondere für jugendliche Hirne, die noch in Entwicklung sind, stellt es eine ernstzunehmende Gefahr dar. Eine Gefahr, über die man bei einer verbotenen Drogen keinerlei Kontrolle hat. Dem Dealer einer illegalen Droge wird es im Zweifelsfall ziemlich egal sein, ob seine Kunden minderjährig sind oder nicht. Wirksamen Jugendschutz kann es nur bei legal erwerbbaren Substanzen geben.

Wie sehr übrigens Cannabis tatsächlich mit Vorsicht zu genießen ist, könnten wir sehr viel genauer wissen, als das im Moment der Fall ist, denn die Prohibition verhindert auch wirkungsvoll systematische Forschung.

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Positive Signale aus Portugal und den USA

Das sind nur ein paar Argumente, es gibt einige mehr. Warum also ist der Besitz oder Anbau von Cannabis immer noch illegal?

Auf der einen Seite haben wir Länder wie die Niederlande, einige Bundesstaaten der USA oder Portugal, wo der Gebrauch von Cannabis geduldet wird und die von sinkenden Nutzerzahlen berichten. Auf der anderen Seite haben wir bei uns eine Drogenpolitik, die man getrost als gescheitert betrachten kann. Sie ist teuer, verursacht Leid, kriminalisiert Bürger, aber sie erreicht ihr Ziel nicht.

Das Beispiel der USA zeigt auch, dass in der Legalisierung ein enormes ökonomisches Potenzial steht.

Wie kann man unter solchen Umständen einfach weitermachen kann, wie bisher, versteht man nicht.

Die einzige schlüssige Erklärung scheint die Angst zu sein, konservative Wähler zu verprellen. Nach den Wahlen wohlgemerkt. Vor den Wahlen wird – insbesondere von den Grünen – gerne die progressive Wählerschaft (oder was die Grünen dafür halten) mit Versprechen geködert, sich jetzt aber endlich mal darum zu kümmern. Nach den Wahlen, ist dann zuverlässig alles wieder vergessen und taucht maximal noch in Form von irgendwelchen Absichtserklärungen auf.

Was, wenn der Wähler gar nicht so konservativ ist?

Die Nichteinführung der gleichgeschlechtlichen Ehe ist ein Beispiel dafür,
dass die Menschen im Land weiter sind, als unsere Politiker glauben.

Hey liebe Politik, dass euch für die Legalisierung von Cannabis die Traute fehlt, OK. Dass ihr in Kauf nehmt, jährlich Tausende Bürger für nichts und wieder nichts zu kriminalisieren, geschenkt.

Dass ihr an der Prohibition festhaltet, obwohl es unter Experten keine zweite Meinung zur Schädlichkeit des Verbots von Cannabis gibt, na gut.

Aber wenn ihr sogar Harald Lesch, den Öffentlich Rechtlichen Erklärbär Nummer eins ignoriert, dann ist echt Schluß mit lustig, das sage ich euch. Gebt endlich das Hanf frei, verdammte Scheiße!

Quelle: n24 gefunden bei Allure

Biologin: Marihuana bringt Tumorzellen dazu, »Selbstmord« zu begehen

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Das therapeutische Potenzial von Cannabis scheint praktisch unbegrenzt zu sein und reicht weit über die Linderung von Übelkeit oder Schmerzen bei unheilbar Kranken hinaus.

Die Molekularbiologin Christina Sanchez von der Universität Complutense Madrid untersucht die molekularen Aktivitäten der Cannabinoide seit mehr als zehn Jahren. In dieser Zeit erkannten ihre Kollegen und sie, dass der wirkstärkste psychoaktive Bestandteil von Cannabis –Tetrahydrocannabinol (THC) – Tumorzellen dazu bringt, »Selbstmord« zu begehen, während gesunde Zellen unbehelligt bleiben…
hier weiter >>>


Hanf: das erstaunliche Heilpotenzial einer uralten Nutzpflanze
Wie Cannabis auf das körpereigene System wirkt, wie man es am besten vorbereitet und verabreicht, und wie man die Dosierung modifiziert und kontrolliert… hier weiter


CANNABIS im medizinischen Einsatz – Ein Allheilmittel ist Cannabis nicht, es gibt heute aber sehr viele Anwendungsbereiche, wo Cannabis eine effektive und nebenwirkungsarme Medizin darstellt…hier weiter


Cannabis Mythen – Cannabis Fakten – Die Einwände der Gegner basieren nicht auf Fakten, sondern auf Mythen. Eine enthmythologisierende und wissenschaftlich fundierte Neubewertung der Cannabisdiskussion, die mit den vorherrschenden Klischees aufräumt und eine objektivere Meinungsbildung zulässt. Dieses Buch war seit langem überfällig…hier weiter


Die verbotene Medizin – Es reicht! Der Krieg gegen die Drogen ist definitiv gescheitert. Die Kollateralschäden dieses Krieges waren und sind um ein Vielfaches größer als der Nutzen. Diese Erkenntnis wird von der Ärzteschaft ebenso geteilt, wie von Polizeipräsidenten und Professoren. Statt dem Wildwuchs des Schwarzmarktes und vor allem der organisierten Kriminalität in Sachen Hanf das Feld zu überlassen, müssen Jugend- und Verbraucherschutz endlich ernst genommen und durch einen regulierten Markt garantiert werdenhier weiter


Geheimnis der ewigen Jugend 
Wir alle bewundern die Menschen, die mehrere Jahre oder sogar ein ganzes Jahrzehnt jünger aussehen als sie tatsächlich sind. Was ist ihr Geheimnis der ewigen Jugend? hier die Antwort


Der “anstößige” Artikel – Wie es zumindest scheint, darf man in der BRD heute alles sagen, weil eine durch das Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit (in Wort, Schrift oder Bild) existiert, nur nicht alles! hier weiter


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666 — Die Zahl des Tieres. Wer sie nicht tragen will, auf seiner Hand oder Stirn, der kann nicht mehr kaufen oder verkaufen! Wer sie aber trägt, bekennt sich damit zur Anbetung SATANS – ihm droht gemäß Apk 14, 9-10 die ewige Höllenstrafe! Die Rede ist von der Zahl des Tieres (Apk 13,16-18), der Zahl 666. Versteckt lauert sie hinter dem sogenannten EAN-Code, dessen Streifen längst fast sämtliche Konsumartikel schmücken. Mit wachsender Dreistigkeit bringt man sie nun auch offen ins Spiel:  hier weiter


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Straffer Körper: „Körperliche Fitness ist die erste Voraussetzung zum Glücklichsein“ überall und zu jederzeit trainieren und seinen Körper straffen! Wie das geht, erfahren Sie hier!


Colorado: Legales Marihuana kurbelt Tourismus an

Zur Zeit ist der amerikanische Bundesstaat Colorado so etwas wie das Schlarrafenland für Kiffer. Von Greenhouse Seeds bis hin zu fertig gedrehten Joints kann man hier nun völlig legal und sorgenfrei Marihuana kaufen. Das ist einerseits eine Kehrtwende in der Kampfansage an die Drogen, andererseits aber auch förderlich für die lokale Wirtschaft, denn: dank der Legalisierung werden auch immer mehr Touristen ins Land gezogen.

HanfTouristen aus aller Welt können in Colorado nun unbeschwert ihr Marihuana rauchen. Jeder Erwachsene ab 21 Jahren kann sich sogar eine Kiffer-Tour buchen. Im Bus wird man durch Denver geführt, und zwar bekifft. Auf diese Art und Weise kann man nicht nur eine neue, liberale Stadt erkundigen, sondern auch Gleichgesinnte kennen lernen. Die Mitarbeiter von My420Tours, die Firma, die solche Wochenendtrips anbietet, müssen dabei aber auch aufpassen, dass den Besuchern nichts passiert: immerhin sind sie meistens bei der Sache auch ordentlich berauscht.

Die meisten Besucher sind selbst Amerikaner, die darauf hoffen, dass auch ihre eigenen Bundesstaaten bald etwas an den restriktiven Marihuana-Gesetzen ändern. Zu Colorado haben sich bisher auch Washington und Alaska als liberale Freigeister gesiedelt – auch dort kann man nun legal Pflanzen züchten, Marihuana kaufen und auch verkaufen. Die hiesigen Regierungen hoffen dadurch die Steuereinnahmen zu vervielfachen und dem Schwarzmarkt den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Ein Vorteil für die Freizeitkiffer: die Produkte werden unter Kontrollen gezüchtet und die Qualität von Hasch und Cannabis kann gewährleistet werden.

In Washington, DC sowie Florida und Kalifornien befinden sich die Bürger mit ihren jeweiligen Regierungen noch in einem Transformationsprozess. Abstimmungen und Wahlen werden in der nahen Zukunft für Klarheit sorgen. Doch schon jetzt kann man die Schritte, die in Colorado gemacht werden, als Richtungsweisend sehen. Denver gilt nicht zuletzt auch dank dem touristischen Aufschwung als weltoffen und modern. Immer mehr kleine Läden – nicht nur abhängig vom Cannabis – öffnen, um den Besuchern einen tollen Aufenthalt zu bieten.

Die traditionell gegen Drogen wetternden USA machen derzeit einen sehr heftigen Paradigmenwechsel durch, der sich in Colorado am besten ablesen lässt: immer mehr Menschen sind entweder neutral oder sogar positiv gestimmt, wenn es um Cannabis geht. Die Droge gilt als allgemeingültig akzeptiert, weil sie nicht so schädlich ist wie chemische Substanzen, medizinische Vorteile birgt und viel zu viele Menschen in den Vereinigten Staaten bereits wegen kleiner Besitzmengen zu langen Haftstrafen verurteilt wurden. Das kostet auf Dauer nicht nur Geld, sondern auch vielen Menschen die Perspektive für eine unabhängige Zukunft.

Linkverweise:

Grüne Geschäfte mit Marihuana – Peter Thiel – Investor und Silicon-Valley-Größe (u.a. Facebook und PayPal) – hat die vorhergesagten Wachstumsraten bei dem Geschäft mit Marihuana schon erkannt. Er beteiligt sich mit seinem Founders Fund daran. hier weiter

Peter Thiel investiert in Marihuana – Vor kurzem hatte er noch über vermeintlich bekiffte Twitter-Manager gelästert, nun ist Peter Thiel selbst mit Millionen im Marihuana-Geschäft. Für die Cannabis-Industrie in den USA markiert der Einstieg des berühmten Tech-Investors einen Meilenstein. Letztlich geht es bei einer der Unternehmungen, in die Geld fließt, darum, das erste globale Cannabis-Label aufzubauen – mit dem Namen der Reggae-Legende Bob Marley als Aushängeschild. hier weiter

Glauben Sie nicht den Marihuana-Schwindel! Jeder glaubt etwas über Drogen zu wissen – sei es aus persönlicher Erfahrung oder aus dem Drogenpräventions-Unterricht oder einfach weil die Medien so viele Berichte darüber bringen. Leider ist das meiste, das die Menschen zu wissen glauben, falsch und stammt aus der Propaganda des jahrelangen Kriegs gegen Drogen, bei dem das Verständnis für den medizinischen und historischen Kontext kaum eine Rolle spielt. hier weiter

Hanf heilt – Die ideale »Volksmedizin« Hanf heilt ist weltweit das erste Buch, das anhand von 45 Fallstudien die therapeutische Wirksamkeit von Hanföl bei diversen Problemen und Krankheitsbildern dokumentiert. Der Autor zeigt, dass Hanföl z.B. bei Krebs, chronischen Schmerzen, Autismus und sozial unangepasstem Verhalten zu einer dramatischen Besserung führen kann. Oft reichen kleinste Dosen, die keinerlei Trübung des Bewusstseins und der Handlungsfähigkeit bewirken. Eine Anleitung zeigt, wie das Hanföl gefahrlos und leicht destilliert werden kann. Man braucht dafür keine Laborausstattung und kein Expertenwissen. hier weiter

Legal Cannabis kaufen – Cannabis aus der Apotheke – Tschechien erlaubt Verkauf von Cannabis!  Sortiment der tschechischen Apotheken soll noch im Laufe des Jahres um Cannabis erweitert werden, berichtet das Tschechische Radio unter Hinweis auf Gesundheitsminister Leos Heger. Der Einsatz der in vielen Ländern verbotenen Substanz für medizinische Zwecke wird jedoch nicht von …hier weiter

Alzheimer – vorbeugen und behandeln – zahlreiche positive Erfahrungsberichte Betroffener, Hintergrundinformationen über die biochemischen Grundlagen und praktische Tipps zur Ernährungsumstellung, Fragen und Antworten zur Anwendung sowie leckere Grundrezepte. hier weiter

Sie sind nicht krank, Sie sind vergiftet! Eine Aussage, die vermutlich bei mehr als 80 Prozent aller Patienten zutrifft, die einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen. Doch die rasant zunehmende Vergiftung durch Umwelt, Industrie und denaturierte Nahrung ist kein klassisches, kein akzeptiertes Krankheitsbild und wird daher von der Schulmedizin weitgehend ignoriert. hier weiter

Özdemir: Legalisierung von Cannabis ist selbstverständlich!

220px-Cem_Özdemir_(2012)Cem Özdemir, der Bundesvorsitzende der Grünen-Partei, ist den konservativen Politikern in Deutschland ein Dorn im Auge. Er ist ein Anhänger der Liberalisierung von Cannabis, und hat bereits vor einigen Wochen schon mediale Wellen geschlagen, als er sich mit einer Cannabis-Pflanze hat fotografieren lassen.

Nun geht er sogar weiter und vergleicht eine Legalisierung der Droge mit der Selbstverständlichkeit von Frauenrechten. Obwohl auch in Deutschland bereits angeregt über eine mögliche Liberalisierung der restriktiven Gesetze diskutiert wird, bleibt – bis auf Ausnahmen wie CBD Öle und andere medizinische Wirkstoffe der Pflanze, die kein THC enthalten – allerdings alles beim Alten.

Özdemir ist nicht nur ein Anhänger der Legalisierung von Cannabis, er ist auch überzeugt davon, dass spätestens 2017 die Legalisierung bereits in Kraft getreten sein wird. Sein Optimismus hat aber auch eine Grundlage, denn die deutschen Politiker beschäftigen sich immer mehr mit der Thematik. Zum einen, weil so den Drogendealern der Boden unter den Füßen weggezogen werden kann; zum Anderen, weil es die USA derzeit vormachen.

Generell scheint sich das kulturelle Klima in Sachen Akzeptanz langsam und stetig zu wandeln. Immer mehr Menschen sind gegen eine Kriminalisierung von Cannabiskonsumenten. In den US-Bundesstaaten Colorado und Washington – und zuletzt sogar in Washington, DC – wurde der Konsum sowie in ersteren Fällen auch der Verkauf von Marihuana komplett legalisiert.

Die Grünen haben vor einigen Tagen einen Gesetzesentwurf vorgeschlagen, der es Erwachsenen demnach erlauben soll, bis zu 30 Gramm Eigenbedarf an Cannabis zu besitzen und sogar Pflanzen zu Hause zu züchten. Das wäre vor einigen Jahren noch kaum denkbar gewesen. Auch wenn der Entwurf diesmal nicht durch geht, so hat sich dennoch einiges geändert, und immer öfter flackert das Thema Legalisierung in den Medien auf.

Für einen anderen, neuen Umgang mit Cannabis sprechen einige Fakten. Nicht nur, weil man Konsumenten dadurch entkriminalisieren könnte. Viel wichtiger ist auch, dass man Drogenringe – vor allem aus dem Ausland – so zerstören kann. In Amerika passiert das schon, denn die mexikanischen Drogenkartelle verlieren ihren Kundenstamm in den USA, wo das Gras nun günstiger und qualitativ hochwertiger ist. Jetzt orientieren sie sich mit größter Wahrscheinlichkeit an Europa.

Auch das ist ein Grund, wieso Deutschland schnell sein sollte, bevor das Land mit billigem und unkontrolliertem Gras überflutet wird.

Linkverweise:

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Hanf heilt – Die ideale »Volksmedizin« Hanf heilt ist weltweit das erste Buch, das anhand von 45 Fallstudien die therapeutische Wirksamkeit von Hanföl bei diversen Problemen und Krankheitsbildern dokumentiert. Der Autor zeigt, dass Hanföl z.B. bei Krebs, chronischen Schmerzen, Autismus und sozial unangepasstem Verhalten zu einer dramatischen Besserung führen kann. Oft reichen kleinste Dosen, die keinerlei Trübung des Bewusstseins und der Handlungsfähigkeit bewirken. Eine Anleitung zeigt, wie das Hanföl gefahrlos und leicht destilliert werden kann. Man braucht dafür keine Laborausstattung und kein Expertenwissen. hier weiter

CDU bleibt bei Nein zu Cannabis-Versuch – Die Frankfurter CDU erteilt der Entkriminalisierung von Cannabis eine finale Absage. Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) kämpft jedoch weiter. Ungeachtet der Ablehnung der CDU will sie Amtskollegen aus zehn deutschen Großstädten zu einem Meinungsaustausch empfangen. hier weiter

Cannabis Mythen – Cannabis Fakten – Die Einwände der Gegner basieren nicht auf Fakten, sondern auf Mythen. Eine enthmythologisierende und wissenschaftlich fundierte Neubewertung der Cannabisdiskussion, die mit den vorherrschenden Klischees aufräumt und eine objektivere Meinungsbildung zulässt. Dieses Buch war seit langem überfällig…hier weiter

Hanf: Ackergold und Umweltfreund – Der Hanfanbau in Deutschland ist seitens der Behörden keinesfalls mehr so schikanös, wie er es einmal war und immer mehr nachhaltig, innovativ denkende Landwirte erkennen im Hanf eine Zukunftschance. Deshalb wollen wir im Folgenden die Vorteile des Nutzhanfanbaus beleuchten, auf dass vertieftes Wissen zu verstärkter Nachfrage und somit zu besseren Bedingungen für Landwirte führe – was ein wirkungsvoller Weg sein sollte, um der Wunderpflanze zur verdienten Renaissance zu verhelfen. hier weiter

Hanf als Medizin: Frau ersetzt 40 Medikamente durch rohen Cannabis-Saft – Die Hanfpflanze (Cannabis sativa) erlebt seit einigen Jahren eine Aufsehen erregende Renaissance mit wichtigen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Seit 1998 darf der Cannabiswirkstoff Dronabinol (THC) in Deutschland verschrieben werden; auch in Österreich und der Schweiz ist er erhältlich. hier weiter

Will Monsanto das Patent auf Marihuana? Euphorisch wurde die Legalisierung von Marihuana in Uruguay von der Kiffer-Gemeinde gefeiert. Doch das Ende der Prohibition könnte der Anfang von noch viel Schlimmerem sein. So gibt es Spekulationen, dass die treibende Kraft hinter der Legalisierung Monsanto ist. hier weiter

Uruguay Marihuana: Anbau und Verkauf von Marihuana legalisiert.Stellen sie sich vor es gäbe ein so tolles Lebensmittel, dessen Inhaltsstoffe fast alles enthalten, was Sie für Ihren gesunden Organismus brauchen? Ein solches Lebensmittel würden Sie doch sofort in Ihren tägl. Ernährungsplan Integrieren? Oder? hier weiter

Zeichen am Himmel und auf Erden kündigen die Weltenwende an – Stehen wir vor einer neuen Ära in der Geschichte der Menschheit? Peter Orzechowski listet die Hinweise – am Himmel und auf Erden – auf, die diesen Schluss nahelegen. hier weiter