Ein Arzt, der Cannabis verschreibt, erklärt, wie man es bekommt

“Viele Patienten gehen hier raus und sagen: ‘Sie haben mir das Leben gerettet.'”

Neben Hustenbonbons, Nasenspray und Antibiotika verkaufen deutsche Apotheken jetzt auch Cannabis. Denn seit dem 10. März darf jeder Arzt in Deutschland Patienten medizinisches Gras auf Kosten der Krankenkassen verschreiben.

In welchem Krankheitsfall eine Cannabis-Behandlung sinnvoll ist, entscheidet allein der Arzt. Zuvor war das sehr viel komplizierter.

Selbst wenn Patienten einen Arzt hatten, der bereit war, sie bei der Cannabis-Therapie zu unterstützen, mussten sie sich mit einem zähen Verordnungsprozess auseinandersetzen. Danach bekamen sie zwar in der Apotheke auf Rezept Cannabis, mussten aber selbst dafür zahlen.

Franjo Grotenhermen aus Rüthen in NRW hat als Privatarzt mit Schwerpunkt auf naturheilkundlichen Verfahren jahrelang Patienten auf dem Weg zur Ausnahmegenehmigung begleitet. Seit 1990 leidet er selbst an einer chronischen Erkrankung der kleinen Blutgefäße, wegen der er 23 Stunden am Tag liegen muss. Seine Patienten empfängt er auch liegend. Auf das Thema Cannabis stieß er vor über 20 Jahren zufällig und sah sofort das große Potential für die Medizin. Daraufhin schrieb er Bücher wie Hanf als Medizin oder Cannabis gegen Krebs, er gründete die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) und kämpft seitdem für die Anerkennung von Cannabis als Medizin.

VICE: Wie vielen Patienten haben Sie schon Cannabis verschrieben?

Franjo Grotenhermen: Von den 1.020 Patienten, die in Deutschland vor dem neuen Gesetz eine Ausnahmegenehmigung bekommen hatten, waren 320 meine Patienten. Insgesamt habe ich 1.300 Patienten gehabt. 1.250 von ihnen sind wegen Cannabis zu mir gekommen.

Sind Sie Arzt oder Aktivist?

Ich bin dreierlei: Ich bin Wissenschaftler, Arzt und Aktivist zu gleichen Teilen. Ich bin ein akzeptierter Aktivist, weil ich ein akzeptierter Kenner der Materie bin. Wenn ich nur Aktivist wäre, aber keine wissenschaftlichen Artikel schreiben könnte, dann wäre das nur halb so wirksam.

Mit welchen Krankheiten bekommt man bei Ihnen Gras als Medizin?

Im Grunde lassen sich die Patienten in fünf Gruppen unterteilen: Erstens Patienten mit chronischen Schmerzen, dazu gehören Phantomschmerzen oder Migräne. Zweitens Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie, MS oder Tourette. Zur dritten Gruppe gehören jene mit psychiatrischen Erkrankungen wie Depressionen, posttraumatischer Belastungsstörung oder ADHS. Zur vierten Gruppe gehören chronisch entzündliche Erkrankungen wie Rheuma. Die fünfte Gruppe bilden Patienten mit Übelkeit durch Krankheiten wie Krebs oder HIV.

Und die Krankheiten, bei denen Sie Cannabis verschreiben dürfen, sind im Gesetz festgeschrieben?

Nein, in Deutschland haben wir durchgesetzt, dass es nicht um bestimmte Krankheitsbilder geht, sondern um die Schwere einer Erkrankung. Damit liegt es im Urteil des Arztes, ob Cannabis einem Patienten hilft oder nicht. In den USA dürfen Ärzte hingegen nur für bestimmte Krankheiten Cannabis verschreiben: zum Beispiel gegen Schmerzen, Asthma, grünen Star oder Epilepsie.

Also schaffen Sie als Arzt immer wieder neue Präzedenzfälle?

Ja. Ich habe viele Patienten, bei deren Krankheitsbildern ich vorher nicht wusste, dass Cannabis wirkt. Zum Beispiel bei starkem Schwitzen oder bei einer schweren Form der Akne, die man sonst nur operativ behandeln kann. Patienten entdecken an sich selbst, dass Cannabis wirkt.

Hatten Sie einen Fall, der Sie besonders beeindruckt hat?

Viele Patienten gehen hier raus und sagen: “Sie haben mir das Leben gerettet.” Für einen normalen Arzt ist das etwas sehr Besonderes, aber bei mir gibt es so viele dramatische Fälle, deren Leben sich durch Cannabis vollkommen verändert haben. Viele starten dann nochmal durch und machen zum Beispiel ihr Studium zu Ende.

Was genau wirkt denn in Cannabis eigentlich?

Die bekanntesten Wirkstoffe sind THC und CBD. THC ist am besten erforscht. Die CB1 und CB2-Rezeptoren wirken schmerzlindernd, muskelentspannend und appetitsteigernd. CBD hat antipsychotische und antiepileptische Eigenschaften. Es gibt auch noch andere Wirkstoffe, wie Cannabinol, das wirkt krebshemmend.

Gibt es Fälle mit krassen Nebenwirkungen?

Ich hatte Patienten, die von hohen Dosierungen Angstzustände bekommen haben. Da merkt man dann, dass manche Menschen sehr sensibel auf Cannabis reagieren. Ich gehe davon aus, dass es auch viele enttäuschte Patienten gibt. Die Erwartungen sind immer sehr groß. Wenn Patienten kommen und sagen “Das ist meine letzte Rettung”, dann ist das immer schon schlecht, weil es halt nicht bei jedem positiv wirkt. Das muss man realistisch sehen.

Sie haben schon vor dem neuen Gesetz medizinisches Cannabis verschrieben – was hat sich seit März verändert?

Vor dem neuen Gesetz musste der Patient selbst einen Antrag für eine Cannabis-Therapie stellen und ein Arzt musste diesen mit seinem medizinischen Befund unterstützen. Heute kann jeder Arzt einfach Cannabis verschreiben, wenn er überzeugt ist, dass es dem Patienten hilft.

Allerdings muss der Patient, wenn er eine Kostenübernahme der Krankenkasse anstrebt, immer noch einen Antrag stellen und der Arzt muss versichern und begründen, dass die Cannabis-Therapie wirklich wirksam ist. Falls jemand die Kosten selbst trägt, kann er das Cannabis bei einer Apotheke kaufen, ohne dass jemand davon erfährt.

Müssen Sie denn nirgendwo melden, dass Sie jemandem Cannabis verschreiben?

Nein. Ich unterliege der ärztlichen Schweigepflicht und darf niemandem sagen, dass jemand Cannabis als Medizin verwendet. Einzig wenn die Krankenkasse die Therapie zahlt, muss der Arzt nach dem neuen Gesetz an einer begleitenden Datenerhebung des Bundesinstituts für Gesundheit teilnehmen – aber die erhobenen Daten sind anonymisiert.

Es wird also nicht kontrolliert, ob die Therapie bei einem Patienten wirklich notwendig ist?

Nein, das liegt ganz im Urteil des Arztes. Manche verschreiben Cannabis eben bereitwilliger als andere. Das ist auch richtig so. Die Diskussion, wann man Cannabis einsetzen sollte und wann nicht, gehört eben in die Ärzteschaft – und nicht in den Gerichtssaal.

Wie gehen die deutschen Ärzte mit medizinischem Cannabis um?

Viele Ärzte haben Angst, Cannabis zu verschreiben. Viele glauben auch nicht an die Wirksamkeit. Das hat viel mit Unwissenheit zu tun. Es wird einige Jahre dauern, bis das durch Artikel in Fachzeitschriften in die deutsche Ärzteschaft gedrungen ist. Hinzu kommt, dass es recht aufwändig ist, Cannabis zu verschreiben. Für die Datenerhebung, die eine Therapie begleitet, und die Begründungen bei Krankenkassen werden die Ärzten nicht bezahlt.

Ist Cannabis ihr Kerngeschäft, weil es sonst so wenige Ärzte gibt, die das machen?

Ja, es gibt einfach zu wenige Ärzte, die Cannabis verschreiben. Patienten kommen aus ganz Deutschland zu mir, besonders viele aus Bayern und Baden-Württemberg. Teilweise warten die Leute ein Jahr, um einen Termin bei mir zu bekommen.

Regt es Sie auf, dass die Politik nicht von ihrem Standpunkt abzubringen ist, dass Cannabis illegal ist?
Das größte Ärgernis ist für mich, dass es Patienten gibt, die keinen Zugang zu Cannabis haben, obwohl es ihnen helfen würde. Das zweite große Ärgernis ist, dass Menschen Führerscheine abgenommen bekommen, obwohl sie nicht unter der Wirkung von Cannabis stehen. Ich denke, dass die Kriminalisierung von Drogen eine große Dummheit ist, die niemandem etwas bringt.

Ist Cannabis als Schmerzmittel gesünder als Ibuprofen oder Paracetamol?

Das ist eine Frage der Anwendungsdauer. Wenn Ibuprofen akut gegeben wird, ist es gut verträglich, auf Dauer bereitet es aber Magen- und Nierenprobleme. Langfristig ist man mit Cannabis besser dran, wenn man es gut verträgt. Cannabis wirkt allerdings nicht bei akuten Schmerzen. Wenn Sie zum Arzt gehen und sich ein Zahn ziehen lassen, wirkt Cannabis nicht besonders gut.

Raten Sie Ihren Patienten ab, Cannabis zu rauchen?

Rauchen ist sicherlich nicht die beste Art, Medizin einzunehmen. Aber natürlich wird ein halbes Gramm Cannabis, das ein Patient am Tag raucht, nicht dramatischer sein als ein oder zwei Tabakzigaretten. Wenn man fünf Gramm am Tag braucht, fällt das natürlich schon ins Gewicht. Man inhaliert schließlich toxische Verbrennungsprodukte, die potenziell halluzinogen sind – das muss nicht sein. Aber es gibt viele Alternativen zum Rauchen. Der Patient kann das Cannabis als Tee, Extrakt oder als Plätzchen einnehmen.

Kann man von Cannabis abhängig werden?

Ja klar. Es hebt die Stimmung und macht Spaß, natürlich kann das abhängig machen. Das ist bei allen Sachen, die Spaß machen, so, egal ob bei Computerspielen oder Opiaten. Die psychische Abhängigkeit bei Cannabis ist recht hoch. Die körperliche Abhängigkeit ist ungefähr so stark wie bei Tabakkonsum. Es kommt aber auch immer darauf an, wann man eingestiegen ist, ob es mit 13, 14 war oder mit 50 und wie stark und wie lange man konsumiert, drei Jahre oder dreißig. Ich kenne Kiffer, die mit 50 aufhören wollen, aber Probleme haben. Für andere ist es kein Problem.

Sollten junge, gesunde Menschen kiffen?

Nein. Die Frage sollte lauten:

Ist es schlimm, wenn junge Leute mal einen Alkoholrausch haben oder kiffen? Da ist die Antwort: höchstwahrscheinlich nicht.

Quelle: Vice

CANNABIS im medizinischen Einsatz – Ein Allheilmittel ist Cannabis nicht, es gibt heute aber sehr viele Anwendungsbereiche, wo Cannabis eine effektive und nebenwirkungsarme Medizin darstellt…hier weiter


Cannabis Mythen – Cannabis Fakten – Die Einwände der Gegner basieren nicht auf Fakten, sondern auf Mythen. Eine enthmythologisierende und wissenschaftlich fundierte Neubewertung der Cannabisdiskussion, die mit den vorherrschenden Klischees aufräumt und eine objektivere Meinungsbildung zulässt. Dieses Buch war seit langem überfällig…hier weiter



Depression – Raus aus der Abwärtsspirale
Depressionen gehören heute zu den häufigsten Erkrankungen in der westlichen Welt und sie breiten sich weiter aus. Obwohl es spezifische Risikofaktoren gibt, kann es jeden treffen. Länger anhaltende niedergedrückte Stimmung – Freud-, Interesse- und Gefühllosigkeit – Kraft- und Antriebslosigkeit sind Anzeichen einer ernsten Erkrankung. Techniken, die Sie selbst anwenden können, um aus einer Depression herauszukommen – Techniken, wie Sie gesund bleiben können – Formulare zu Ihrer Unterstützunghier weiter >>>


Omega-3-DHA – Die heilende Kraft der Aprikosenkerne – Vital Magnesium-Öl 1000 ml – Bio-Kokosöl

 Q10 – Spray – Vitamin D3 Tropfen



Die Gesetze der ewigen Jugend – Die Enthüllung des Geheimnisses der Alterslosen….und vieles mehr. Richtig angewandt ist die sichtbare Verjüngung unumgänglich … hier weiter


Instinktbasierte Medizin – ist ein Selbsthilfesystem, das dem Patienten ermöglicht, die Grundursache seiner Erkrankung zu erkennen und zu beseitigen. Die Symptome ( die sogenannte Erkrankung ) beheben sich bei richtiger Ernährung und gesunder Lebensweise von selbst. Wie sie sich selbst heilen können, erfahren Sie hier


Kurkuma-Kapseln in Bio-Qualität – Mit der Anwendung von Kurkuma-Kapseln werden Sie in Kürze die kraftvollen entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften des Curcuma nicht mehr missen wollen. hier weite


Der “anstößige” Artikel – Wie es zumindest scheint, darf man in der BRD heute alles sagen, weil eine durch das Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit (in Wort, Schrift oder Bild) existiert, nur nicht alles! hier weiter


Die zehn Gebote Satans Die sogenannten Menschenrechte sind der komplette Gegenentwurf zu Gottes Zehn Geboten. Hervorgegangen aus den geheimen Versammlungen der Logen – der Synagoge Satans’! – konnten sie ihren diabolischen Charakter noch nie verleugnen. hier weiter


666 — Die Zahl des Tieres. Wer sie nicht tragen will, auf seiner Hand oder Stirn, der kann nicht mehr kaufen oder verkaufen! Wer sie aber trägt, bekennt sich damit zur Anbetung SATANS – ihm droht gemäß Apk 14, 9-10 die ewige Höllenstrafe! Die Rede ist von der Zahl des Tieres (Apk 13,16-18), der Zahl 666. Versteckt lauert sie hinter dem sogenannten EAN-Code, dessen Streifen längst fast sämtliche Konsumartikel schmücken. Mit wachsender Dreistigkeit bringt man sie nun auch offen ins Spiel:  hier weiter


So werden Sie nicht mehr aufs Kreuz gelegt – Gangster, Ganoven, Gauner, Gaukler und Galgenvögel sind nur so weit erfolgreich, wie SIE es zulassen. Wer diese 100 Tricks und Methoden kennt, kann nicht mehr so leicht aufs Kreuz gelegt werden… hier weiter


„War das ehrlich oder gelogen?“ Woran man erkennen kann, dass jemand gerade die Unwahrheit spricht… hier weiter


Nie wieder wieder ausgebrannt fühlen! Kennst Du das auch? Irgendwie überrennt Dich der Alltag und haut Dich um. Kaum hast Du etwas Ruhe gefunden, passiert wieder etwas und Du läufst auf Hochtouren. Irgendetwas läuft da nicht rund, irgendetwas in Dir hindert Dich Deinen gesunden und ausgeglichenen Weg zu gehen, den Du doch so gerne gehen möchtest… und ich habe eine Lösung gefunden – mehr hier!


Die Glutenfrei Diät – Gluten ist ein Klebereiweiß, welches in den gängigsten Getreidesorten vorkommt: Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Grünkern enthalten Gluten.Was ist glutenfrei: Für die glutenfreie Ernährung und die Beantwortung der Frage, „Was ist glutenfrei“ und „glutenfrei Essen“ sind die nachfolgenden Punkte von Bedeutung: hier weiter


Dream Body – Der schnellste Weg Ihren Traumkörper zubekommen ist NICHT sich im Fitnessstudio zu quälen… und NICHT zu hungern…hier weiter


Straffer Körper: „Körperliche Fitness ist die erste Voraussetzung zum Glücklichsein“ überall und zu jederzeit trainieren und seinen Körper straffen! Wie das geht, erfahren Sie hier!

Legalize it – Cannabis ist gesund!

Unter Experten gibt es zu dem Thema eigentlich keine zweite Meinung, die Cannabis-Prohibition richtet mehr Schaden an, als sie Nutzen bringt.

Sie verhindert Jugendschutz, sie kriminalisiert Millionen Bundesbürger und sie bindet an derer Stelle dringend benötigte Kapazitäten bei Justiz und Polizei.

Cannabis-Verbot1

Seit Jahren steht das Thema vor den Wahlen immer wieder auf der Agenda um danach sang- und klanglos wieder zu verschwinden. Ein Rant über beschränkte Politik gegen die Interessen der Bürger aus Angst um Wählerstimmen.

Aber eins nach dem anderen. Seit Jahrtausenden wird Hanf rund um den Globus geschätzt. Als Genuss- und Rauschmittel, als Nutz- genauso wie als Heilpflanze.

Noch unsere Großväter rauchten Hanf beziehungsweise “Knaster” als billigen Tabakersatz und Entspannungsmittel und niemand dachte sich etwas dabei. Sogar im allseits beliebten Kinderbuch “Max und Moritz” kommt er vor.

Hanf ist eine derart vielseitige Pflanze, dass sie Mitte des letzten Jahrhunderts gleich für mehrere aufstrebende Industrien ein Problem bzw. Konkurrenz darstellte.

Die Pharmaindustrie wollte ihre Medikamente verkaufen. Die USA wollten damals als weltweit größter Hersteller von Baumwolle gerne die billigen Hanffasern vom Markt verdrängen. Der chemischen Industrie war die robuste Pflanze ein Dorn im Auge, denn wer Papier aus Hanf anstatt Holz herstellen möchte, braucht dazu wesentlich weniger chemische Mittel. Und selbstverständlich stand Marihuana auch im direkten Konkurrenten zu Alkohol. Cannabis war also gleich mehreren mächtigen Industrien ein Dorn im Auge.
Cannabis-Verbot3

.“Dirty Harry”

Trotz dieser wirtschaftlichen Interessen, ist die Geschichte der Cannabisprohibition ganz stark mit einem einzelnen Namen verbunden. Harry Anslinger genannt “Dirty Harry”. Er war ab 1930 Chef des Federal Bureau of Narcotics (FBN) und führte sein Leben lang einen erbitterten Kampf gegen die Cannabispflanze. Warum ist nicht sicher geklärt, die Wikipedia spricht von einem “traumatischen Erlebnis in seiner Kindheit mit einer Morphinistin und einem Apotheker im Jahre 1904.”

Gegen den Widerstand von Ärzten und Medizinern führte er eine gigantische Hetzkampagne gegen die verhasste Pflanze. Er war dabei nicht gerade zimperlich in der Wahl seiner Mittel. Zudem war die ganze Kampagne von einem starken Rassismus durchzogen. Als Konsumenten galten hauptsächlich Schwarze, denen Anslinger aufgrund des Cannabiskonsums Vergewaltigungen von weißen Frauen unterjubelte.

Dass das böse “Marihuana”, dass junge Menschen angeblich zu triebgesteuerten Gewalttätern machte, die allseits beliebte und geschätzte Hanfpflanze war, wurde dabei immer geschickt verschwiegen.

Ein „Highlight“ von Anslingers Verteuflungskampagnen
war der inzwischen zum Kult avancierte Film “Reefer Madness”

Mann mag es kaum glauben, aber ein einzelner Mann und seine von persönlichen Motiven befeuerte Desinformations- und Hetzkampagne war tatsächlich eine treibende Kraft für die weltweite Verteufelung der vorher jahrtausende Jahre lang beliebten Rausch- und Nutzpflanze. Die Prohibition von Cannabis war also nie von rationalen Argumenten getragen und das hat sich bis heute nicht geändert.

Das Cannabisverbot ist durch und durch irrational

Ganz im Gegenteil. In den letzten Jahren wurden immer mehr Stimmen laut, dass die Cannabisprohibition mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Die ebenfalls aus der Zeit von “Dirty Harry” stammende Einstiegsdrogentheorie, nach der Cannabisgebrauch den Konsum harter Drogen nach sich zieht, ist mittlerweile hochumstritten.

Die Cannabisprohibition kriminalisierte alleine 2013 in Deutschland ca. 150.000 Menschen. Der überwiegende Großteil davon dealt nicht und hat auch keine auffälligen Konsummuster. Ihr einziges Vergehen bestand darin, Teile einer Pflanze zu genießen, die vom Gesetzgeber auf eine geradezu lächerlich irrationale Weise behandelt wird.

Beispielsweise ist es vollkommen legal, Hanfsamen in großer Menge zu vertreiben und zu kaufen, zum Beispiel als Vogelfutter. Aber wehe sie versuchen das mit einer sogenannten “abzählbaren Menge”. Auch schön: Sie greifen in den Sack mit den legal gekauften Hanfsamen und nehmen eine Handvoll heraus. Kein Problem. Sollten ihnen dann aber aus Versehen ein paar Körner auf den Boden fallen… zack, strafbar gemacht.

Die Mär vom Jugendschutz

Keine Frage, genau wie alle anderen Drogen, ist auch Cannabis mit Vorsicht zu genießen. Insbesondere für jugendliche Hirne, die noch in Entwicklung sind, stellt es eine ernstzunehmende Gefahr dar. Eine Gefahr, über die man bei einer verbotenen Drogen keinerlei Kontrolle hat. Dem Dealer einer illegalen Droge wird es im Zweifelsfall ziemlich egal sein, ob seine Kunden minderjährig sind oder nicht. Wirksamen Jugendschutz kann es nur bei legal erwerbbaren Substanzen geben.

Wie sehr übrigens Cannabis tatsächlich mit Vorsicht zu genießen ist, könnten wir sehr viel genauer wissen, als das im Moment der Fall ist, denn die Prohibition verhindert auch wirkungsvoll systematische Forschung.

rblln-dpa-45470684_620x349

Positive Signale aus Portugal und den USA

Das sind nur ein paar Argumente, es gibt einige mehr. Warum also ist der Besitz oder Anbau von Cannabis immer noch illegal?

Auf der einen Seite haben wir Länder wie die Niederlande, einige Bundesstaaten der USA oder Portugal, wo der Gebrauch von Cannabis geduldet wird und die von sinkenden Nutzerzahlen berichten. Auf der anderen Seite haben wir bei uns eine Drogenpolitik, die man getrost als gescheitert betrachten kann. Sie ist teuer, verursacht Leid, kriminalisiert Bürger, aber sie erreicht ihr Ziel nicht.

Das Beispiel der USA zeigt auch, dass in der Legalisierung ein enormes ökonomisches Potenzial steht.

Wie kann man unter solchen Umständen einfach weitermachen kann, wie bisher, versteht man nicht.

Die einzige schlüssige Erklärung scheint die Angst zu sein, konservative Wähler zu verprellen. Nach den Wahlen wohlgemerkt. Vor den Wahlen wird – insbesondere von den Grünen – gerne die progressive Wählerschaft (oder was die Grünen dafür halten) mit Versprechen geködert, sich jetzt aber endlich mal darum zu kümmern. Nach den Wahlen, ist dann zuverlässig alles wieder vergessen und taucht maximal noch in Form von irgendwelchen Absichtserklärungen auf.

Was, wenn der Wähler gar nicht so konservativ ist?

Die Nichteinführung der gleichgeschlechtlichen Ehe ist ein Beispiel dafür,
dass die Menschen im Land weiter sind, als unsere Politiker glauben.

Hey liebe Politik, dass euch für die Legalisierung von Cannabis die Traute fehlt, OK. Dass ihr in Kauf nehmt, jährlich Tausende Bürger für nichts und wieder nichts zu kriminalisieren, geschenkt.

Dass ihr an der Prohibition festhaltet, obwohl es unter Experten keine zweite Meinung zur Schädlichkeit des Verbots von Cannabis gibt, na gut.

Aber wenn ihr sogar Harald Lesch, den Öffentlich Rechtlichen Erklärbär Nummer eins ignoriert, dann ist echt Schluß mit lustig, das sage ich euch. Gebt endlich das Hanf frei, verdammte Scheiße!

Quelle: n24 gefunden bei Allure

Biologin: Marihuana bringt Tumorzellen dazu, »Selbstmord« zu begehen

o-marihuana-facebook-42167-636x0 (1)

Das therapeutische Potenzial von Cannabis scheint praktisch unbegrenzt zu sein und reicht weit über die Linderung von Übelkeit oder Schmerzen bei unheilbar Kranken hinaus.

Die Molekularbiologin Christina Sanchez von der Universität Complutense Madrid untersucht die molekularen Aktivitäten der Cannabinoide seit mehr als zehn Jahren. In dieser Zeit erkannten ihre Kollegen und sie, dass der wirkstärkste psychoaktive Bestandteil von Cannabis –Tetrahydrocannabinol (THC) – Tumorzellen dazu bringt, »Selbstmord« zu begehen, während gesunde Zellen unbehelligt bleiben…
hier weiter >>>


Hanf: das erstaunliche Heilpotenzial einer uralten Nutzpflanze
Wie Cannabis auf das körpereigene System wirkt, wie man es am besten vorbereitet und verabreicht, und wie man die Dosierung modifiziert und kontrolliert… hier weiter


CANNABIS im medizinischen Einsatz – Ein Allheilmittel ist Cannabis nicht, es gibt heute aber sehr viele Anwendungsbereiche, wo Cannabis eine effektive und nebenwirkungsarme Medizin darstellt…hier weiter


Cannabis Mythen – Cannabis Fakten – Die Einwände der Gegner basieren nicht auf Fakten, sondern auf Mythen. Eine enthmythologisierende und wissenschaftlich fundierte Neubewertung der Cannabisdiskussion, die mit den vorherrschenden Klischees aufräumt und eine objektivere Meinungsbildung zulässt. Dieses Buch war seit langem überfällig…hier weiter


Die verbotene Medizin – Es reicht! Der Krieg gegen die Drogen ist definitiv gescheitert. Die Kollateralschäden dieses Krieges waren und sind um ein Vielfaches größer als der Nutzen. Diese Erkenntnis wird von der Ärzteschaft ebenso geteilt, wie von Polizeipräsidenten und Professoren. Statt dem Wildwuchs des Schwarzmarktes und vor allem der organisierten Kriminalität in Sachen Hanf das Feld zu überlassen, müssen Jugend- und Verbraucherschutz endlich ernst genommen und durch einen regulierten Markt garantiert werdenhier weiter


Geheimnis der ewigen Jugend 
Wir alle bewundern die Menschen, die mehrere Jahre oder sogar ein ganzes Jahrzehnt jünger aussehen als sie tatsächlich sind. Was ist ihr Geheimnis der ewigen Jugend? hier die Antwort


Der “anstößige” Artikel – Wie es zumindest scheint, darf man in der BRD heute alles sagen, weil eine durch das Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit (in Wort, Schrift oder Bild) existiert, nur nicht alles! hier weiter


Die zehn Gebote Satans Die sogenannten Menschenrechte sind der komplette Gegenentwurf zu Gottes Zehn Geboten. Hervorgegangen aus den geheimen Versammlungen der Logen – der Synagoge Satans’! – konnten sie ihren diabolischen Charakter noch nie verleugnen. hier weiter


666 — Die Zahl des Tieres. Wer sie nicht tragen will, auf seiner Hand oder Stirn, der kann nicht mehr kaufen oder verkaufen! Wer sie aber trägt, bekennt sich damit zur Anbetung SATANS – ihm droht gemäß Apk 14, 9-10 die ewige Höllenstrafe! Die Rede ist von der Zahl des Tieres (Apk 13,16-18), der Zahl 666. Versteckt lauert sie hinter dem sogenannten EAN-Code, dessen Streifen längst fast sämtliche Konsumartikel schmücken. Mit wachsender Dreistigkeit bringt man sie nun auch offen ins Spiel:  hier weiter


So werden Sie nicht mehr aufs Kreuz gelegt – Gangster, Ganoven, Gauner, Gaukler und Galgenvögel sind nur so weit erfolgreich, wie SIE es zulassen. Wer diese 100 Tricks und Methoden kennt, kann nicht mehr so leicht aufs Kreuz gelegt werden… hier weiter


„War das ehrlich oder gelogen?“ Woran man erkennen kann, dass jemand gerade die Unwahrheit spricht… hier weiter


Nie wieder wieder ausgebrannt fühlen! Kennst Du das auch? Irgendwie überrennt Dich der Alltag und haut Dich um. Kaum hast Du etwas Ruhe gefunden, passiert wieder etwas und Du läufst auf Hochtouren. Irgendetwas läuft da nicht rund, irgendetwas in Dir hindert Dich Deinen gesunden und ausgeglichenen Weg zu gehen, den Du doch so gerne gehen möchtest… und ich habe eine Lösung gefunden – mehr hier!


Die Glutenfrei Diät – Gluten ist ein Klebereiweiß, welches in den gängigsten Getreidesorten vorkommt: Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Grünkern enthalten Gluten.Was ist glutenfrei: Für die glutenfreie Ernährung und die Beantwortung der Frage, „Was ist glutenfrei“ und „glutenfrei Essen“ sind die nachfolgenden Punkte von Bedeutung: hier weiter


Dream Body – Der schnellste Weg Ihren Traumkörper zubekommen ist NICHT sich im Fitnessstudio zu quälen… und NICHT zu hungern…hier weiter


Straffer Körper: „Körperliche Fitness ist die erste Voraussetzung zum Glücklichsein“ überall und zu jederzeit trainieren und seinen Körper straffen! Wie das geht, erfahren Sie hier!