Israel errichtet elektrischen Zaun an der Grenze zu Syrien.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Pläne zum Bau eines elektrischen Zauns an der Grenze zu Syrien angekündigt, um den jüdischen Staat vor “Terrorismus” zu schützen. Quelle: bluewin.ch

Die neue Begrenzung werde wegen der “veränderten Bedingungen” auf den von Israel besetzten Golanhöhen gebaut, sagte Netanjahu am Sonntag bei der wöchentlichen Kabinettssitzung laut einer Mitteilung seines Büros.

“Wir wissen, dass sich auf der anderen Seite unserer Grenze zu Syrien die Armee zurückgezogen hat und Kämpfer des internationalen Dschihad den Platz eingenommen haben”, sagte Netanjahu. Daher müsse die Grenze vor “Einfällen und Terrorismus” geschützt werden. Genauso handhabe es Israel bereits mit der Grenze zu Ägypten. Nach Angaben eines Vertreters der israelischen Sicherheitskräfte folgt die neue Einzäunung dem alten Grenzverlauf. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Israel hatte die Golanhöhen im Sechstagekrieg 1967 besetzt. Syrien fordert die Rückgabe des Gebiets. Seit März 2011 tobt in dem Land ein blutiger Konflikt zwischen bewaffneten Aufständischen und Regierungstruppen.

KenFM über “Zionistischer Rassismus” - “Es ist eine mediale Massenvernichtungswaffe, die hilft, dass wir seit über 40 Jahren die Fresse halten, wenn im Auftrage des Staates Israel Menschen in Massen vernichtet werden“, sagte Ken Jebsen – KenFM – mit Bezug auf die Diskussion um Günter Grass’ Gedicht „Was gesagt werden muss“. Das Video von Ken Jebsen “Zionistischer Rassismus” sollten Sie sich anhören.

                          Die Israel Lobby   -   Der Mossad

      

Netanyahu täuscht die Welt, sagt sein ehemaliger Spionageabwehrdirektor Yuval Diskin

Alfredo Jalife-Rahme ist Professor für politische und soziale Wissenschaften an der nationalen autonomen Universität von Mexico (UNAM). Er veröffentlicht Berichte der internationalen Politik im Tageblatt La Jornada und in der Wochenzeitung Contralínea

Netanyahu täuscht die Welt, sagt sein ehemaliger Spionageabwehrdirektor Yuval Diskin. Ein Artikel von Alfredo Jalife-Rahme Voltairenet

Die Zwiespälte des zionistischen Staates erscheinen am helllichten Tag. Auf der einen Seite, die von messianischer Theologie durchdrungenen Politiker brennen darauf den Iran anzugreifen; auf der anderen, das mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehende Militär, verweigert für sektiererische Hirngespinste das Leben seiner Soldaten aufs Spiel zu setzen. Alfredo Jalife beschreibt die Gewalt dieses “Bürgerkrieges” der israelischen Elite.

Diejenigen, die mit geschlossenen Augen die vergänglichen Märchen geschluckt haben, die uns in die Irre führen sollten, versinken in der Regel im Spott, sobald man zurückschaut, um ihre Bezichtigungen aus moralischer und historischer Perspektive zu überprüfen. Dies ist, was mit allen Papageien geschah – d. h., dem überwiegenden Teil der Multimedia des Westens – die töricht das falsche, dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad zugeschriebene Zitat wiederholt haben, das besagt haben soll, er wolle Israel von der Landkarte auslöschen. Ein unheimliches Zitat, das ganz einfach durch einen Fehler der Übersetzung entstand [1].

Der stellvertretende israelische Premierminister Dan Meridor bestätigte dies in einem Interview mit Al Dschasira am14. Februar 2012: iranische Führer haben niemals die geringste Absicht geäußert, Israel von der Landkarte zu streichen. Verdient dies nicht wenigstens, dass die irreführenden Informanten ihre Entschuldigung präsentieren?

Wie ich es gegen die allgemeine Strömung voraussah, produzierte der spektakuläre Fortschritt der letzten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA (größtenteils) in einer von den P5 + 1 unterzeichneten Choreographie, bei dem Treffen in Istanbul, drei entscheidende Auswirkungen: 1. die Entfernung von der Russischen Föderation (wenn der weltweite Geo-Energie-Zar Vlady Putin zum dritten Mal die Zügel des Kremls ergriffen hat) 2. der Rückgang des Ölpreises (was für die Wiederwahl von Obama gegen Bush-III, sprich Mitt Romney, von Vorteil sein kann) 3. Die Destabilisierung der Struktur der Macht in Israel zwischen den Super-Falken (der Triplette Netanyahu-Lieberman-Ehud Barak), die dem Iran mit einem einseitigen nuklearen Krieg droht und den Tauben des leistungsstarken Konglomerates des nationalen (Shin Beth) und des äußeren Geheimdienstes (Mossad), die sich öffentlich und in virulenter Weise dem militärischen Abenteuer im Persischen Golf widersetzen (was meiner Meinung nach gut zu einem Dritten Weltkrieg führen könnte).

In einem Interview mit Amos Harel hat der Stabschef der israelischen Armee Benny Gantz, dem Reich mehrerer Mythen ein Ende gesetzt, zu welchem die Propagandamaschine der Super-Falken Triplette Netanyahu-Lieberman-Barak beigetragen hat, es zu entweihen  [2].

General Gantz glaubt nicht, dass Iran beschließen wird, eines Tages eine Atombombe zu entwickeln. “Ich denke, dass die Iran Führer eine Gruppe von sehr vernünftigen Leuten sind (SIC!)“, sagte er. Man hat uns jedoch versichert, dass die schiitischen Iraner verrückt wären! Der so genannte vielgerühmte und neunzigjährige Historiker Bernard Lewis hat uns schon vor sechs Jahren versichert, dass Iran SIE auf Israel schmeißen würde, die Atombombe, genau jene, die er sogar bis zum heutigen Tag noch nicht besitzt. Welcher ist schließlich der Verrückteste von beiden?

Benny Gantz hat gefunden, dass die Sanktionen ausreichend wären, während der oberste Führer Ali Khamenei, von dem die Entscheidung abhängt die Atombombe zu bauen, nicht bereit war, den Schritt zu tun.

Der Journalist Amos Harel behauptete, dass General Gantz viel Weisheit zeigte, indem er die Türen für Verhandlungen mit dem Iran offen hielt, und stellte fest, dass die Sprache dieses Offiziers im Allgemeinen die Anspielungen auf den Holocaust vermeidet, welchen die israelischen Politiker heiß lieben, weil “er weit von der theatralischen Rhetorik (sic) von Premierminister Netanyahu” und seiner hysterischen Sprache „ist“.

Zwei Tage nach der Erklärung von Benny Gantz hat Yuval Diskin, der ehemalige Chef des inländischen Intelligenzdienstes (Shin Beth), sowohl Netanjahu als auch Ehud Barak kritisiert [3] indem er sie „für regierungsunfähig“ erklärte, „da sie Gefangene eines Spiels von messianischen Chefs (sic) sind“. Netanyahu ist ein kleiner Messias von Caesarea und Ehud Barak ist einer, von der Größe der Akirov-Türme (dort wo er eine Luxuswohnung besaß, die er für 7 Millionen Dollar, mit einem Gewinn von 4 Millionen, verkauft hat).

Gleich anschließend hat der Ex-Super-Spion Netanyahu vorgeworfen “die Öffentlichkeit irrezuführen (sic)” was die iranische Atombombe betrifft, die dieses Land nicht besitzt: Wenn Israel angreift, wird dies die Iraner dazu führen, eine schneller zu erzeugen  [4].

Yuval Diskin erklärt, dass “Israel in den letzten fünfzehn Jahren viel rassistischer geworden ist ” und dass Netanyahu nicht interessiert ist, mit den Palästinensern Friedensverhandlungen zu führen [5].In seinem Editorial mit dem Titel ” Diskin anhören”, meint der Haaretz, dass die Bemerkungen des Generals die Regierung entlarven, indem sich seine Erklärungen zu den von Meir Dagan (dem ehemaligen Leiter des israelischen Geheimdienstes Mossad, der einen Angriff auf den Iran als höchste Dummheit bezeichnet) und zu den von General Gaby Ashkenazi (dem ehemaligen Generalstabschef) addieren. Sie haben die Oberflächlichkeit der Aktionen der israelischen Politiker klar dargelegt. Er sagt: “den Wählern naive Klischees zu verkaufen”.

Was Anshel Pfeffer betrifft, wies er darauf hin, dass die Kritik des Ex-Chefs des Shin-Beth “ergab, dass das Establishment, das die Sicherheit von Israel auf dem Gipfel verwaltet, nicht mit Netanjahu und Barak einverstanden ist, in der Art und Weise, mit der sie die iranische Akte verwalten“.

Das Zentrum des europäischen strategischen Denkens De Defensa (05.02.12) fragt sich, ob der Premierminister Netanyahu nicht die echte existenzielle Bedrohung für Israel wäre, während die politische Führung und die nationalen Sicherheit sich zu einem Bürgerkrieg entflammen. Die Angriffe von Frau Tzipi Livni auf Netanyahu wurden heftig, – einst (?)Mossad Offizier, ehemalige Ministerin für auswärtige Angelegenheiten und ehemalige Vorsitzende der Kadima, einer Oppositionspartei,- die den Angriff gegen die messianische Politik gegen den Iran von Premierminister Netanyahu ins Leben rief. In der Tat schafft Netanyahu die existenzielle Bedrohung für Israel, da er zu einer Erhöhung der Spannung und zur Möglichkeit eines Konflikts mit katastrophalem Effekt für Israel führt.

Russia Today (01.05.12) widmet der heftigen Kritik viel Platz, sowohl der von Frau Livni als auch von dem ehemaligen Premierminister Ehud Olmert gegen Netanyahu und seine aggressive Politik gegen den Iran. Tzipi Livni hämmert, dass “Die Regierung Netanyahu bringt die Existenz des jüdischen Staates in tödliche Gefahr, da sie die wachsende internationale Unzufriedenheit (sic) zu ignorieren sucht“. Es ist genau der Grund, warum er messianisch ist…

Das durch die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA (meistens) in Istanbul geöffnete Fenster der Gelegenheit, mit hilfreicher und konstruktiver Art, kann gut zu einer historischen Einigung bei der nächsten Sitzung in Bagdad, Ende Mai führen. Sie haben bereits die Kluft zwischen den Super-Falken der Regierung Netanyahu-Lieberman-Barak und den Tauben produziert, welche man heute im Herzstück des nationalen Sicherheitsapparats von Israel findet.

De Defensa charakterisiert diese Situation als “Bürgerkrieg” [6].Es ist interessant, da eine Vereinbarung zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten, absolut nicht unwahrscheinlich, den israelischen Sicherheitsdienst seinem U.S. Gegenstück näher bringt, während Obama sich jedes Mal von Netanyahu, dem Symbol der Neo-konservativen Straussianer mehr entfernt, und in die ewige Tagesordnung für Kriegstreiberei der Republikanischen Partei und seines Bush-III (MittRomney) verstrickt ist.

Es ist in seinem Namen und auf eigene Gefahr, dass der in seinem messianischen Zionismus gefangene Netanyahu, seine bis dahin unerschrockenen Verbündeten der Wall-Street-Kongress-Hollywood-Las Vegas – und Multimedia- Achse missbraucht.

Seine irredentistische Theologie neigt dazu, sowohl die Exekutive der Präsidentschaft der USA als auch die Intelligenz von Obama zu unterschätzen, der sehr vorsichtig gegenüber den offensichtlichen Beleidigungen und Einmischungen (oder messianischen Missionen) des israelischen Ministerpräsidenten war.

Noch schlimmer: “der Messias von Caesarea” (mit Worten von Yuval Diskin) ist dabei sich gefährlich gegen das Pentagon zu stellen, das ihn in jedem Augenblick brutal unterbrechen kann.

Was mich am meisten überrascht von all dem, ist, dass der kleine Messias der Akirov-Türme, General Ehud Barak, den theologischen Luftspiegelungen Netanyahus, “des Messias von Caesarea” erlegen sei. Das Militär des Staates Israel ist in der Regel der ernsteste und nachdenklichste Teil des Oberbaus. Eines Tages, wenn die Zeit gekommen ist, werde ich die sehr zivilisierte Unterhaltung erzählen, die ich vor kurzem mit einer Spitzenpersönlichkeit, einem echten Schwergewichtler, hatte.

[1] «Comment Reuters a participé à une campagne de propagande contre l’Iran», Réseau Voltaire, 14 novembre 2005.

[2] «Israël renonce à 21 ans d’intox sur la prétendue bombe iranienne», Réseau Voltaire, 3 mai 2012.

[3] «La révolte des généraux israéliens contre l’obscurantisme israélite», Réseau Voltaire, 3 mai 2012.

[4] Ynetnews; 27 avril 2012

[5Listen to Diskin, éditorial d’Haaretz, 30 avril 2012.

[6] «Notes sur la guerre civile israélienne», De Defensa, 28 avril 2012.

Links:

Die Worte von Grass seien “ein absoluter Skandal” heuchelt Netanjahu. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den deutschen Nobelpreisträger Günter Grass wegen seines Gedichts “Was gesagt werden muss” scharf angegriffen.

KenFM über “Zionistischer Rassismus” - “Es ist eine mediale Massenvernichtungswaffe, die hilft, dass wir seit über 40 Jahren die Fresse halten, wenn im Auftrage des Staates Israel Menschen in Massen vernichtet werden“, sagte Ken Jebsen – KenFM – mit Bezug auf die Diskussion um Günter Grass’ Gedicht „Was gesagt werden muss“. Das Video von Ken Jebsen “Zionistischer Rassismus” sollten Sie sich anhören.

                          Die Israel Lobby   -   Der Mossad

      

Vieles muss gesagt werden – Vorwürfe gegen Israel-Kritiker

Jamal Karsli ist ein deutscher Politiker und Dolmetscher syrischer Abstammung, der wegen Äußerungen, die als antisemitisch kritisiert wurden, zeitweilig bundesweites Aufsehen erregte. Karsli studierte Industriechemie in Damaskus, bevor er 1980 nach Deutschland kam.

Von 1982 bis 1985 studierte er in Bochum Bauingenieurwesen und schloss als Diplomingenieur ab.

Bis 1992 ließ er sich an der Universität Dortmund in Raumplanung ausbilden. Danach machte sich Karsli als Dolmetscher und Übersetzer selbständig.

Im Zuge des Streits um seine Aufnahme bei der FDP hatten zwei Vorstandsmitglieder des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman und Paul Spiegel, Karsli als „Antisemiten“ bezeichnet. Eine hiergegen gerichtete Unterlassungsklage Karslis vom März 2003 blieb erfolglos, weil nach Ansicht des Gerichts „die äußerste Grenze der Diffamierung“ mit dieser Bezeichnung noch nicht überschritten sei. Für German/Irib verfasste Jamal Karsli den Artikel: Vieles muss gesagt werden!

Während die meisten Medien und Politiker beteuern, dass Israel selbstverständlich kritisiert werden dürfe und täglich kritisiert würde, beweist das aktuelle Gedicht von Günter Grass erneut, wie jegliche substanzielle Israel-Kritik reflexartig mit scharfen und teilweise hysterischen Worten abgekanzelt wird. Ob WELT, FAZ, Spiegel, Tagesspiegel – viele Medien drucken und vertreten hanebüchene Antisemitismusvorwürfe und maßlose Übertreibungen.

Die israelische Botschaft stellt „Was gesagt werden muss“ in eine Reihe mit christlichen Ritualmordvorwürfen an Juden, der unvermeidliche Henryk M. Broder nennt Grass in der WELT den „Prototyp des intelligenten Antisemiten“, die FAZ nennt das Poem ein „Dokument der Rache“, im Tagesspiegel heißt es, das Gedicht könne ebenso gut „Die Juden sind unser Unglück” heißen. Und das sind nur Beispiele.
Kein Wunder also, dass die meisten Politikerinnen und Politiker eingeschüchtert sind und sich nicht trauen, ihre Meinung zu sagen. In meiner Zeit als Landtagsabgeordneter (1995 bis 2005) habe ich hinter die Kulissen schauen können und kenne diesen Sachverhalt hinlänglich aus persönlicher Erfahrung. Und es betrifft nicht nur Politiker, sondern auch Journalisten und eigentlich alle, die in der Öffentlichkeit stehen.
Man kann dies nur eine Doppelmoral nennen.

Ein EU-Umfrageergebnis im Jahr 2003 ergab, dass eine große Mehrheit Israel als Gefahr für den Weltfrieden ansieht.

Sind das alles Antisemiten und Pöbel oder liegen begründete Argumente vor?

  • Hat Israel vielleicht nicht gegen Dutzende Uno-Resolutionen verstoßen?
  • Ist es vielleicht kein Besatzungsstaat und keine Atommacht? Hat es kein Land raubendes und fälschlich „Sicherheitsmauer“ genanntes Bauwerk errichtet?
  • Baut es keine Siedlungen auf fremdem Land und verstößt damit gegen die Genfer Konventionen?
  • Ist es nicht die viertgrößte Militärmacht der Welt?
  • Gibt es keine rassistische Politik in Israel, die Juden bevorzugt?
  • Ist es nicht fraglich, ob Deutschland weitere atomfähige U-Boote in dieses Krisengebiet liefern soll?

Die Kritik an der Iran-Hetze Israels ist offenbar ebenfalls tabu, wie die oben genannten Beispiele von Hysterie zeigen. System-Medien und System-Politiker sind sich einig darüber, dass Iran die Bedrohung ist und auf keinen Fall Israel. Aber wie kann das sein, wo doch Israel die Bombe hat und Iran nicht? Ist es da nicht ganz natürlich, nach einer atomwaffenfreien Zone im Nahen und Mittleren Osten zu rufen und Israel aufzufordern, den Atomwaffensperrvertrag zu ratifizieren, wie es Iran schon längst getan hat? Ansonsten wird die atomare Aufrüstungsspirale in der Region weiter gehen, wo auch andere arabische Länder Israel und Iran nachahmen werden, um sich zu schützen und das strategische Gleichgewicht in der Region zu bewahren.

Anscheinend nicht. Lieber werden „die Juden“ ins Spiel gebracht, die angeblich keiner mag, dann muss man sich nicht mit leidigen Argumenten abgeben. Die so genannte „Antisemitismusdebatte“ habe ich am eigenen Leib erlebt und 2003 in dem Buch „Maulkorb für Deutschland, Fakten, Analyse, Aufklärung zur Antisemitismusdebatte“ ausführlich beschrieben. Dort habe ich unter anderem darauf hingewiesen, wie wichtig die Unterscheidung zwischen Juden, Israelis und Zionisten ist. Heute etwa wird jeder Boykottaufruf gegen Israel reflexhaft mit „Kauft nicht beim Juden“ gleichgesetzt, selbst wenn es um die besetzten Gebiete geht, so als wäre „Jude“ und „Israeli“ dasselbe.

Auch Günter Grass’ Argumente werden von führenden Medien und Politikern einfach als Angriffe auf „das Judentum“ umgedeutet, was ebenso unsinnig wie unlogisch ist. Beim Besuch von Sigmar Gabriel in al-Khalil (Hebron) zeigte sich ebenfalls dieser Reflex, als er – ähnlich wie Jimmy Carter – den Begriff „Apartheid“ verwendete, um die Menschen verachtende Segregationspolitik Israels zu kritisieren.
Sind aber Günter Grass, Sigmar Gabriel, Jürgen Möllemann, Rupert Neudeck, Norbert Blüm, Hermann Dierkes und andere Israelkritiker Antisemiten? Im Falle von Jürgen Möllemann sieht man, dass der Antisemitismusvorwurf sogar tödlich sein kann.

Man bedenke, dass zionistische Organisationen selbst antizionistischen Juden Antisemitismus vorwerfen. Doch sind Felicia Langer, Ilan Pappe, Shraga Elam, Hajo Meyer und andere tatsächlich Antisemiten? Oder Nestbeschmutzer?
Unsere Kinder wachsen mit dieser Doppelmoral auf, was israelische Politik betrifft, und das ist nicht in Ordnung und hilft auch keinem. „Das Verdikt ‘Antisemitismus’ ist geläufig“, schreibt Grass, und: „Es mögen sich viele vom Schweigen befreien“. Tatsächlich finden sich einige Medien, Politiker und Künstler, die sich dem Diktat nicht mehr beugen, wie zum Beispiel Beiträge im NDR und WDR zeigen.

„Maulkorb für Deutschland, Fakten, Analyse, Aufklärung zur Antisemitismusdebatte“
Der „Fall Hohmann“ beschäftigte Deutschland im Herbst 2003 wochenlang. Kurz darauf bezeichnete Ariel Scharon alle Europäer als Antisemiten. Und auch die Anti-Globalisierungsbewegung ATTAC wurde des Antisemitismus bezichtigt. Diese Ereignisse machen vor allem eines deutlich: Die Antisemitismusdebatte ist aktueller denn je. Der Autor Jamal Karsli, selber Opfer der Antisemitismuskeule, stellte nach eingehender Recherche des Themas fest, wie skandalös es um die sogenannte Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland bestellt ist. Er kam schliesslich zu dem Schluss, dass Deutschland tatsächlich einen Maulkorb trägt. Das heißt, bestimmte Themen können in Deutschland nicht diskutiert werden, da sie einem Tabu unterliegen. Hier spielen vor allem die Medien eine wichtige Rolle. „Unbequeme“ Themen werden von ihnen entweder vollständig ignoriert, verfälscht oder so platziert, dass sie nur mit großer Eigeninitiative des Lesers, bzw. Fernsehzuschauers, bzw. Radiohörers empfangen werden können. Ein solches Vorgehen widerspricht jedoch einer auf Demokratie und Meinungsfreiheit beruhenden Gesellschaft.

Weitere Themen sind der tragische Tod von Jürgen W. Möllemann sowie der Skandal um den vermeintlichen „Saubermann unserer Nation“ Michel Friedman. Jamal Karsli berichtet kurz von der Entwicklung seiner neu gegründeten Partei Frieden, Arbeit, Kultur und Transparenz, kurz FAKT, die eine der Konsequenzen war, die er aus dem „Fall Karsli“ gezogen hat. Maulkorb für Deutschland,

Syrien aktuell: KenFM in Gespräch mit Meral Al Mer

Syrien kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus, zumindest in den Westmedien wird das Land so dargestellt, als stünde es kurz vor dem Zusammenbruch. 

Dem ist nicht so. Dennoch ist die Nachrichtenlage dürftig, denn sowohl die regierungstreuen Truppen als auch die Aufständischen versuchen den Gegner mit Propaganda zu überziehen. Ken Jebsen spricht mit der Reporterin Meral Al Mer. Sie befindet sich direkt an der türkisch-syrischen Grenze am Flüchtlingslager Rayhanly, das sich im Moment in der Auflösung befindet. Quelle: kenfm.de

Veröffentlicht am 26.04.2012 von 

Berichterstattung über die Ereignisse in Syrien – „Al Jazeera“ entstellt Tatsachen

Der Fernsehkanal „Al Jazeera“, der der Regierung Katars gehört, entstellt bei der Berichterstattung über die Ereignisse in Syrien absichtlich die Tatsachen. Davon überzeugte sich der ehemalige Journalist dieses Fernsehkanals Ali Haschem, der STIMME RUSSLANDS ein Exklusivinterview gewährte. Quelle: german.ruvr.ru

„Als ich im April 2011 aus Libyen zurückkehrte, schickte man mich an die libanesisch-syrische Grenze. Dort konnte man Freischärler sehen, die die Grenze überschritten. Das war ein großes Problem. Uns gelang es die Freischärler aufzunehmen, die gegen die syrische Armee an der Grenze und 1-2 Kilometer tief in das syrische Territorium kämpften. Ich weiß nicht, ob sie Syrier, Libanesen oder Palästinenser waren. Ich kann nur sagen, dass wir kämpfende Menschen sahen. Der Fernsehkanal weigerte sich das zu zeigen. Meine Leiter haben mir befohlen die Freischärler zu vergessen und sie einfach außer Acht zu lassen. Da die Ereignisse in Syrien als eine „friedliche Revolution“ dargestellt werden, darf es dort keine Freischärler geben. In Wirklichkeit wurde ein Krieg zwischen Freischärlern und der Armee geführt.“

„Mehr noch. „Al Jazeera“ mischte sich in die Ereignisse in Syrien direkt ein, indem sie die Gegner von Bashar al-Assad mit Handys und der Internet-Verbindung versorgte“, teilte Ali Haschem mit.

„Man machte das über die libanesische Grenze. Soviel ich weiß, war die Beförderung von Nachrichtenmitteln nach Syrien das Ziel einer der ersten Operationen, die mit geheimen Lieferungen verbunden waren. Es ist mir bekannt, dass gewissen Menschen 50.000 Dollar für den Transport von Ausrüstungen aus Libanon nach Syrien gezahlt wurden. Ich bin überzeugt, dass es viele solche Operationen gab. Mitarbeiter des Fernsehkanals behaupteten, dass sie wollten, dass man außerhalb Syriens diejenigen hört, die in diesem Land kein Stimmrecht haben. Soviel ich aber weiß, haben nicht nur friedliche Demonstranten, sondern auch Freischärler diese Apparatur verwendet.“

Ali Haschem und viele seine Kollegen haben bei dem Kanal „Al Jazeera“ aus Protest gegen die Verletzung der Hauptprinzipien der journalistischen Ethik gekündigt.

Situation in und um Syrien: Das Syrienproblem muss friedlich gelöst werden.

Das Syrienproblem muss friedlich gelöst werden – eine geopolitische Betrachtung der Situation in und um Syrien. Quelle: Von Hans-Jürgen Falkenhagen/Brigitte Queck einarschlereth.blogspot.se

Die Terroranschläge seitens der bewaffneten Opposition in Syrien werden unter Missachtung des Friedensplans von Kofi Annan fortgesetzt. Diese bewaffnete Opposition besteht in aller Regel aus eingeschleusten Söldnern, die außerhalb Syrien als Terroristen angeworben und ausgebildet werden. Täglich meldet die Syrische Arabische Nachrichtenagentur SANA (http://www.sana.sy) Fälle solcher Terrorüberfälle, Morde an Menschen, Entführungen, Plünderungen und Raub unter der Zivilbevölkerung, Sprengungen von Objekten, wie von Gebäuden, Pipelines und Schienensträngen. Alltäglich zeigt SANA, wie Opfer der Terroranschläge oder von Kämpfen mit Terroristen zu Grabe getragen werden.

Diese Opfer der sog. Opposition werden als Märtyrer der Unabhängigkeit und Freiheit des syrischen Volkes unter Nennung ihrer Namen, Funktionen und Herkunft mit einem öffentlichen Zeremoniell ehrenvoll bestattet. So wurden am Montag, denn 23. April 2012 fünf Armee- und Polizeiangehörige und ein Zivilist zu ihrer letzten Ruhestätte geführt. Es waren Major Hussan Eddin Mohammad Hasan Amin aus Homs, der Unteroffizier Hussein Abdou Zaino aus Alleppo, der Rekrut Sa’ad Eddin Moahmous al Sheikh Sa’adiya aus Alleppo, der Rekrut Abdullah Abdullah aus Aleppo und der Zivilist, der Angestellte Hassan Saleim Ali aus Lattakia. Das sind Beispiele unter vielen. Ihre Zahl geht schon in die Tausende. SANA berichtet über die namentlich genannten Opfer der bewaffneten Terroristen in Arabisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Türkisch, Russisch, Chinesisch und weitern Sprachen wie Persisch. Die Weltöffentlichkeit erfährt über diese Terroropfer und weitere Terrorakte also täglich mit Namen und Adresse, was allerdings von westlichen Medien beharrlich ignoriert wird, obwohl ein kurzer Klick ins Internet schon genügt, um davon nachprüfbar Kenntnis zu erlangen.

Continue reading

Die Worte von Grass seien “ein absoluter Skandal” heuchelt Netanjahu

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den deutschen Nobelpreisträger Günter Grass wegen seines Gedichts “Was gesagt werden muss” scharf angegriffen. Quelle: welt.de

Die Worte von Grass seien “ein absoluter Skandal” sagte Netanjahu in einem Interview der “Welt am Sonntag”.

 ”Dass dies von einem deutschen Nobelpreisträger kommt und nicht etwa von einem Teenager einer Neonazi-Partei, macht es noch empörender”, sagte Netanjahu.

Die Zeilen von Grass offenbarten einen “Zusammenbruch des moralischen Urteilsvermögens”, sagte Netanjahu.  “Er hat eine perfekte moralische Verdrehung geschaffen, in der der Aggressor zum Opfer wird und das Opfer zum Aggressor. Wo die, die sich gegen die Drohung mit Auslöschung zu verteidigen suchen zu einer Bedrohung des Weltfriedens werden. Und wo der Feuerwehrmann und nicht der Brandstifter zur wahren Gefahr wird”, so Netanjahu.

Der Iran habe die Absicht, Israel zu zerstören

Grass sei offenbar entgangen, dass Israel nicht das Ziel habe, den Iran zu zerstören, sondern dass der Iran die Absicht habe, Israel zu zerstören, dazu auch öffentlich aufrufe und darauf hin arbeite, in dem das Land an der Atombombe baue.

Der israelische Premier zog auch Parallelen zwischen der Verleumdung von Juden im Dritten Reich und der Verleumdung Israels heute wie etwa durch das Gedicht von Grass. Heutzutage gehe es nicht mehr um Angriffe auf Juden, sondern um heftige Attacken auf den jüdischen Staat, die mit derselben Art von Niedertracht und Verleumdung einhergingen wie einst zur Zeit der Judenverfolgung in Nazideutschland.

“Die Frage, die sich die Leute stellen sollten, lautet: Hätte ich damals diese Niedertracht und Verleumdung gegen die Juden geglaubt, denn Verleumdung ist immer die Vorstufe zur Mittäterschaft?”, sagte Netanjahu.

“Und die, die nun mit dem übereinstimmen, was Günter Grass über den jüdischen Staat sagt, sollten sich die Frage stellen, ob sie dann nicht auch zur Zeit des Holocaust mit den Verleumdungen gegen Juden übereingestimmt hätten. Das ist die Frage, die sich die Deutschen stellen müssen.”

“Er ist zu weit gegangen”

Netanjahu verteidigte die Entscheidung seiner Regierung, Grass die Einreise nach Israel in Zukunft zu verweigern. “Manchmal sind Dinge so empörend, dass man auf sie in anderer Weise reagieren muss. Er ist zu weit gegangen in Richtung Unwahrheit und Verleumdung. Unsere Reaktion hat das ausgedrückt”, sagte er.

Netanjahu bezeichnete es jedoch als “wichtig und positiv”, dass führende deutsche Politiker die Aussagen Grass’ verurteilt hätten. Der israelische Premier äußerte die Hoffnung, dass das deutsche Volk ebenso reagieren werde.

“Nein Herr Netanjahu, der Iran hat nicht die Absicht Israel zu zerstören. Er will Ihre Regierung weghaben, ein großer Unterschied, den das Deutsche Volk durch Günter Grass gelernt hat.”

“…muss auch gesagt werden, sagt Maria Lourdes”!