Fall Mollath – schlimme Dinge und grausame Schicksale

Nach seiner überraschenden Entlassung aus einem Bayreuther Krankenhaus kündigt Gustl Mollath eine Abrechnung mit dem “System der Psychiatrie” an:

In einem Interview prangert er “schlimme Dinge und grausame Schicksale” an, die an die Öffentlichkeit kommen werden. Die breite Bevölkerung habe “keine Vorstellungen” von den tatsächlichen Zuständen, sagte Mollath der “Süddeutschen Zeitung”. Er rechne dabei mit “großem Aufwand und viel Quälerei”.

Mollath’s Ziel sei, vollständig rehabilitiert aus dem neuen Prozess zu gehen. Nun will er ein Buch schreiben, über das ganze System, wo er “der Willkür ausgesetzt” war und sich “nicht wehren” konnte. “Es gibt viele Bürger, die nicht nur mein Fall interessiert, sondern das ganze System der Psychiatrie”, sagte Mollath.

Die Kliniken wären “de facto ein rechtsfreier Raum. Der größte Teil der Menschen ist auf Gedeih und Verderb den Ärzten und dem Personal ausgeliefert. Wenn es darauf ankommt, versagen die Kontrollinstanzen”, kritisiert Mollath im SZ-Interview.

Aussagen von einer Justiz-Ministerin: z.B aus diesem Interview…

  • “Ich muss davon ausgehen, dass er zu Recht in der Psychiatrie sitzt.”
  • “Herr Mollath ist gefährlich. Man hat das auch unter anderem dadurch festgestellt, dass er schwere Körperverletzungen an seiner Ehefrau begangen hat. Das Gericht hat es festgestellt, aufgrund von Gutachten.”
  • “Er sitzt in der Psychiatrie, weil er gefährlich ist.”

Fall Mollath – Die Ereignisse im Rückblick - Chronologie der Ereignisse aus dem BR-Extra vom 06.08.2013
ARD

2 thoughts on “Fall Mollath – schlimme Dinge und grausame Schicksale

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