Der Schweizer Manager Josef Ackermann bald in Vladimir Putins Diensten

Der russische Präsident will den Ex-Chef der Deutschen Bank mit der Verwaltung der russischen Staatsfonds betrauen. Der Schweizer Manager soll die Leitung der neuen Finanzagentur Rosfinagentstva übernehmen. Quelle: finews.ch

Seit Josef Ackermann im Mai als CEO der Deutschen Bank in Ruhestand trat, folgt eine Ankündigung eines gewichtigen Aufsichtsposten auf die andere.

Das neuste fette Mandat angelte sich der Schweizer offenbar in Moskau. Wie die russische Zeitung «Wedomosti» meldete, soll Ackermann in den Verwaltungsrat der neuen staatlichen Leadagentur in Finanzfragen, Rosfinagentstva, gewählt worden sein; und der Zurich-Präsident habe akzeptiert (Artikel online nicht verfügbar. Hier eine Zusammenfassung der «Gaseta»)

Ackermann soll russische Reserven anlegen

Laut «Wedomosti» könnte Ackermann sogar das Präsidium übernehmen. Dabei beruft sich das Moskauer Blatt auf Quellen aus dem Finanzministerium. Dieses will Rosfinagentstva mit der Verwaltung der verschiedenen russischen Staatsfonds beauftragen.

Vladimir Putin mahnte die Duma noch im vergangenen Juni zur Eile, die dafür nötigen Voraussetzungen so rasch wie möglich zu schaffen. Laut dem russischen Präsidenten tue die Diversifikation und Effizienzsteigerung bei der Verwaltung des Staatsvermögens und der staatlichen Anleihen Not.

145 Milliarden Dollar

Die Staatsreserven von 145 Milliarden Dollar wurden bisher von der russischen Zentralbank und durch das staatliche Kreditinstitut Vnesheconombank verwaltet.

«Wedomosti» – eine von «Financial Times», dem «Wall Street Journal» und dem russischen Verlag «Independent Media Sanoma» gemeinsam gegründete Tageszeitung – zitiert nun den russischen Finanzminister Anton Siluanov mit den Worten, dass Rosfinagentstvo bis Ende Jahr aufgebaut werden soll.

Mandate aus aller Welt

Joe Ackermann hält im Moment Vorlesungen an der London School of Economics. Der 64-Jährige übernahm dieses Jahr bereits das Amt des Verwaltungsratspräsidenten bei der Zurich Insurance Group.

Darüber hinaus nimmt er in den Aufsichtsgremien der Börsenschwergewichte Siemens und Royal Dutch Shell Einsitz wie auch in den Verwaltungsräten der Beteiligungsgesellschaft Investor AB der schwedischen Industriellenfamilie Wallenberg sowie der Belenos Clean Power Holding in Biel.

Ein Nobel-Restaurant obendrauf

Weiter ist Ackermann Mitglied des internationalen Beirats der National Bank of Kuwait und der türkischen Akbank. Zudem spielt er als Mitbegründer des prominenten Beirats eine aktive Rolle beim World Economic Forum.

Und schliesslich gab sich Ackermann unlängst als Besitzer des Berliner Nobelrestaurants Borchardt zu erkennen.

9 thoughts on “Der Schweizer Manager Josef Ackermann bald in Vladimir Putins Diensten

  1. Sommer UND Acker-Dingens in Russland(??) und in “Amt und Würden” ??? Entweder ein geschickter Schachzug zur Katstellung gewisser “Würdenträger”, oder aber ein Grund nun endlich doch auszuwandern -- in eine andere Galaxie !!

  2. Putin und damit RussLand wären für mich dann nicht mehr
    kalkulierbar. Der Mann, der sich bei uns vom Acker machte,
    hinterließ ein ausgeplündertes Land. Er brachte die GiftPapiere
    zu den LandesBanken und machte damit fette Gewinne.
    Nach Ron Sommer wäre der nächste VermögensVernichter
    dann in RussLand. Mein Rat an Putin: gebt dem VollBlutBankster
    keine TreuHand, er ist der “gefährlichster Banker der Welt”
    Feiert er dann seinen GeburtsTag im Kreml ?

  3. Herr Putin gibt ihm vermeintliche Macht. Entlarvt ihn und sperrt ihn weg.
    Ganz einfach! Oder habe ich das falsch verstanden?

  4. Ackermann ist ein getarnter Rothschild. Die Rothschilds hiessen ürsprüngich BAUER.
    ACKERMANN = BAUER = ROTHSCHILD. Sein Beruf BANKSTER !!!
    Das passt prima in die Familientradition.
    Braucht Rußland jetzt eine Finanzagentur wie die BRD ??? Wozu ???
    Ist Rußland jetzt auch eine Firma. ???

    Tja Rothschild, die ganze Welt ist ein Geschäft !!!

    • Und ich wünsche ihnen von ganzem Herzen, dass er sich an diesem Happen verschluckt…

      Putin wird in Russland schon lange als Handlanger der Rothschilds und Rockefellers gehandelt… Darum mein Kommentar: Jetzt hat er sich endgültig demaskiert, enttarnt.

  5. Wie ich neulich irgendwo hier oder bei Lupo(?) schon mal fragte:
    Wem dient Putin?
    Jetzt hat er sich wohl enttarnt!

  6. Es erscheint zunächst, daß es ein kurzsichter Mißgiff, gerade in bezug auf Deutschland ist, wenn an mögliche Folgen gedacht werden, aus der bisherigen Erfahrung.
    Jedoch aus weiterer Sicht wird eine Lage beschleunigt, die nicht nur wünschenswert, sondern die momentan einzig realistische Kehrtwendungsmöglichkeit darstellt, aus der Situation der heutigen Sicht.

    • Jedoch aus weiterer Sicht wird eine Lage beschleunigt, die nicht nur wünschenswert, sondern die momentan einzig realistische Kehrtwendungsmöglichkeit darstellt, aus der Situation der heutigen Sicht.

      Was wollen Sie damit sagen? Können Sie das bitte näher erklären? Ich verstehe Sie nicht.

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