Am 6. Juli 2012 hat Hillary Clinton die Verbündeten und Lakaien des US-Regimes dazu aufgerufen, Druck auf Russland und China zu machen, um so den Weg für den gewaltsamen US-geführten Regime Change in Syrien freizubekommen. Quelle: nocheinparteibuch
Am 7. Juli 2012, nur einen Tag nach ihrer Aufforderung, hat der US-Lakai Yoshihiko Noda, Premierminister von Japan, öffentlich erklärt, Japan betrachte die mit China umstrittenen Diaoyu-Inseln als japanisches Staatsterritorium und werde sie durch Ankauf von einem japanischen Privatmann, der sich rühmt, einen Anspruch auf die Inseln zu haben, in Eigentum des japanischen Staates überführen. China war empört. Sowohl Japan als auch China schickten in der Folge Kriegsschiffe zu de Inseln, um ihren Anspruch auf die Inseln zu untermauern. Die USA boten großzügig “Vermittlung” an, was China sinngemäß mit der Bemerkung ablehnte, die USA gingen bilaterale Streitigkeiten mit seinen Nachbarn nichts an. Japan startete eine Propaganda-Kampagne in Japan, um öffentliche Unterstützung für seinen Anspruch zu generieren. China konterte mit einer entsprechenden Kampagne in China. Seitdem gilt es in China bei vielen Leuten als anstößig, ein japanisches Auto zu fahren.
Vor ein paar Tagen haben die USA und Japan angekündigt, ein gemeinsames Marinemanöver abhalten zu wollen, um das gemeinsame “Wiedererobern umstrittener Inseln” zu üben. China hat dazu signalisiert, dieses amerikanisch-japanische Militärmanöver aufmerksam beobachten zu wollen. Am gestrigen Montag Morgen war bekanntgeworden, dass Japan in den vergangenen sechs Monaten ein kumuliertes Rekordhandelsdefizit von 41 Mrd Dollar erwirtschaftet hat. Insbesondere japanische Exporte von Automobilen und ähnlichen Dingen nach China, dem wichtigsten Importeur japanischer Güter, waren eingebrochen. Sollte die japanische Exportflaute auf den chinesischen Wachstummarkt anhalten, so drohen Japan eine Menge Unannehmlichkeiten, denn der japansiche Staat ist hoch verschuldet, was nur funktioniert, wenn Japan ständig hohe Handelsüberschüsse erwirtschaftet.
Erwirtschaftet Japan Handelsdefizite, so kann Japan sehr schnell in eine finstere Depression rutschen, da die japanische Regierung aufgrund ihrer hohen Verschuldung keine Möglichkeit hat, mit geld- oder finanzpolitischen Mitteln entscheidend gegenzusteuern. Was Japan in so einer Defizitsituation in jedem Fall machen muss, ist Geld aus dem Ausland abzuziehen, insbesondere den USA, wo die japanischen Lakaien ihr Geld üblicherweise parken. Das hat aber den unangenehmen Nebeneffekt, damit in den USA die wirtschaftliche Lage zu verschlechtern. Die Talfahrt der japanischen Exporte angesichts der japanischen Provokation um die Diaoyu-Inseln, zu der die USA Japan angestiftet haben, um China in Bezug auf Syrien unter Druck zu setzen, sind damit sehr schlechte Nachrichten sowohl für das japansiche Regime als auch für das US-Regime.
Für die chinesische Wirtschaft ist der Schaden durch das geänderte Kaufverhalten hingegen gering. Chinesische Konsumenten haben kein Problem damit, anstelle von japanischen Autos Fahrzeuge von Herstellern aus anderen Staaten zu kaufen. Deutsche Unternehmen wie Volkswagen bauen schließlich auch ganz anständige Autos. Am gestrigen Montag Abend hat Japan das amerikanisch-japanisch Manöver zum Üben des “Wiedereroberns umstrittener Inseln” plötzlich und überraschend abgesagt.
So sieht es wohl aus, wenn das Zeitalter des verbrecherischen US-Empires allmählich zu Ende geht. Und das ist auch gut so. Es bleibt zu hoffen, dass die USA und ihre Lakaien auf ihren Feldzügen gegen die freie Welt nicht mehr allzu viele Menschen ermorden, bis sie einsehen, dass das Zeitalter ihrer räuberischen Weltherrschaft Geschichte ist, und sie nun auch bald davon ablassen, die Bevölkerung Syriens zu terrorisieren.

Und mittlerweile hat auch die Wirtschaft unter dem eskalierenden Streit zu leiden: Der Elektronikkonzern Canon hat am Montag angekündigt, die Produktion in seinen drei chinesischen Fabriken wegen der anhaltenden anti-japanischen Proteste einzustellen. Die Produktion werde am Montag und Dienstag in Zhuhai, Zhongshan und Suzhou stillstehen, berichteten japanische Medien. Canon ist nicht die einzige Firma, die aus den teils gewalttätigen Demonstrationen Konsequenzen zieht: So hat auch Panasonic seine zwei Fabriken in Qingdao und Zhuhai vorübergehend stillgelegt. Sony teilte mit, man habe Mitarbeitern geraten, vorerst nur noch dringende Reisen nach China zu unternehmen.
Der Grundfehler und tragische Fehleinschätzung in der strategisch taktischen Planung der USA und verbundener Staaten ist der Glaube, es gäbe keine Möglichkeit der Mit und/oder Zusammenarbeit mit dem neuen System, das sich langsam weltweit durchsetzt und ausbreitet und in einigen Jahren voll erscheinen wird.
Dieser Denkfehler von den tausenden von …think tanks…. ist so enorm und verwunderlich, daß sich ein Beobachter von einem anderen Planeten nur ungläubig dabei die Augen reiben kann.