Fernsehbonzen verschweigen Spitzengehälter

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehbonzen, die ihr Gehalt von uns GEZ-Zwangsgebühren-Zahlern beziehen, weigern sich, die Höhe der Spitzengehälter bekanntzugeben. So behält ZDF-Intendant Thomas Bellut (Foto) die Gehälter seiner Fernsehmoderatoren weiterhin lieber für sich. „Würden wir das veröffentlichen, gäbe es sofort Neiddebatten, die sehr heftig werden könnten“, sagte er der „Zeit“. 

Seiner Meinung nach haben „auch gut bezahlte Menschen ein Recht, geschützt zu werden“. Das ist eine doppelte Frechheit, denn genau diese rotgrün versifften Fernsehmoderatoren heizen jeden Tag Neiddebatten an. So ließ etwa der schwerreiche Multimillionär Günther Jauch ungeniert darüber diskutieren, wie ungerecht Löhne und Gehälter hierzulande seien und drückte heuchlerisch auf die sozialistische Tränendrüse. Es vergeht kein Tag, an dem die GEZ-Glotze nicht auf “soziale Gerechtigkeit” und Klassenkampf macht und selber frißt sie Kaviar eimerweise! /Quelle: PI-News

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Stratfor: Unruhen in Schweden werden auf Europa übergreifen

Die amerikanische Denkfabrik Stratfor sagt: Die Unruhen in Schweden haben soziale Ursachen. Arbeitslosigkeit und Unmut sind unter jungen Migranten weit verbreitet. Doch das war nur ein Vorspiel. Ganz Europa erwarten ähnliche Ereignisse. Quelle: DWN

Die US-Denkfabrik Stratfor – auch bekannt als „Shadow CIA“ – zieht in einer Analyse eine düstere Prognose für Europa. So gab es im Vergleich zu den Ausschreitungen in Schweden, ähnliche Unruhen im Jahr 2005 in Frankreich, 2011 im Vereinigten Königreich und in abgeschwächter Form im Jahr 2012 in Belgien und Deutschland. Diese seien nur Vorspiele gewesen.

Zunehmende Einwanderung

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen sehr viele Einwanderer nach Schweden, unter denen sich auch sehr viele politische Flüchtlinge befanden. Alleine im vergangenen Jahr seien 43.900 Asylbewerber aus Somalia, Afghanistan und Syrien nach Schweden gekommen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Anstieg der Asylbewerber-Zuwanderung in Höhe von 50 Prozent. 15 Prozent der in Schweden lebenden 9,5 Millionen Menschen haben ihren Geburtsort außerhalb des skandinavischen Königreichs. Zudem seien die Geburtenraten der Migranten weitaus höher, als die der einheimischen Schweden.

Im Zuge des demographischen Wandels, sei eine Umwandlung von einer ethnisch homogenen Gesellschaft, zu einer vielfältigen Gesellschaft zu beobachten. Die Schweden seien unzufrieden mit dieser Entwicklung und wählen als Reaktion zunehmend die nationalistische Demokratie Partei Schwedens. Diese Partei sei insbesondere gegen muslimische Einwanderer. Es komme des Öfteren zu anti-muslimischen Protesten. Als Reaktion gehen auch die Muslime auf die Straßen, um zu demonstrieren.

Soziale Gegensätze münden in Wut

Im ersten Quartal 2013 ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,4 Prozent auf 8,2 Prozent gestiegen. Der EU-Durchschnitt liegt – über dem schwedischen Schnitt – bei 10,9 Prozent, berichtet Eurostat. Doch die Jugendarbeitslosigkeit bereitet der schwedischen Regierung Kopfschmerzen. Die liegt bei 24,4 Prozent. Der EU-Durchschnitt beträgt nur 23,5 Prozent. Das geht aus dem Eurostat-Bericht „Migrants in Europe“ hervor. Hier liege der Schlüssel zum Problem. Denn die Arbeitslosigkeit ist unter Jugendlichen aus Migrantenfamilien weit verbreitet.

2011 waren 35 Prozent der Migranten zwischen 19 und 24 arbeitslos. 2005 lag der Anteil noch bei 22 Prozent. Im Stockholmer Vorort Husby – Ausgangpunkt der Unruhen – sei besonders stark betroffen von der Jugendarbeitslosigkeit. 80 Prozent der Einwohner haben einen Migrationshintergrund. Die Gründe für die Arbeitslosigkeit reichen von einer schlechten Ausbildung bis zu Diskriminierungen durch potentielle Arbeitgeber.

Dieser Missstand werde die soziale Kluft zwischen Migranten und heimischen Schweden weiter vergrößern. Die entwickelten europäischen Staaten – so Stratfor – werden allesamt Schauplätze für soziale Unruhen werden. Nationalistische Parteien werden an Popularität gewinnen. Europa erwarten ethnische Spannungen. Das sei die eigentliche europäische Krise.
Stockholm: Jugendliche attackieren Polizeiwache
spiegeltv

Vorsicht Bürgerkrieg! Explosive Brandherde: Der Atlas der Wut - In diesem Buch lesen Sie, in welchen Gemeinden, Städten und Stadtteilen Deutschlands die Bundesregierung zukünftig innere Unruhen erwartet. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Finanzcrash und Massenarbeitslosigkeit, Werteverfall, zunehmende Kriminalität, Islamisierung, ständig steigende Steuern und Abgaben, der Zusammenbruch von Gesundheits- und Bildungssystem und die vielen anderen verdrängten Probleme werden sich entladen. Linke gegen Rechte, Arme gegen Reiche, Ausländer gegen Inländer, mittendrin religiöse Fanatiker – das explosive Potenzial ist gewaltig. Fast alles, was aus der Sicht der Deutschen bislang als »sicher« galt, ist nicht mehr vorhanden. hier weiter

NSU Spezial – COMPACT live mit Zwischenstand zum NSU Prozess 16. Mai 2013

Seit dem 6. Mai 2013 läuft der Prozess gegen Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben, André E., Holger G. und Carsten S. Alle Angeklagten sind in U-Haft außer Carsten S., der schon im Jahr 2000 aus der rechten Szene ausgestiegen sein soll und zum Teil als Kronzeuge der Anklage fungiert. Mehr Informationen in COMPACT-Spezial, unserem Sonderheft zum NSU. Bestellung unter nsu.compact-magazin.com.

Im COMPACT-Spezial: Lesen, was andere nicht schreiben dürfen. Erhältlich auch am guten Kiosk oder unter www.compact-magazin.com.
Als Pflichtverteidiger für die Hauptangeklagte Beate Zschäpe wurden Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm beauftragt. Die Hinterbliebenen der insgesamt 10 Mordopfer treten als Nebenkläger auf, ihre Anwälte greifen anders als die Bundesanwälte auch die Mitwirkung von Staatsorganen in die Mordserie auf.

Die Prozessdauer wird auf mehr als zwei Jahre veranschlagt, die Gerichtstermine sind schon bis ins Jahr 2014 hinaus festgelegt. Beate Zschäpe werden die 10 Morde des NSU zur Last gelegt, obwohl sie an keinem der Tatorte von Zeugen gesehen wurde.

Offener Brief von COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer an Beate Zschäpe in COMPACT 5/2013: „Ich mache mir Sorgen um Ihr Überleben im Gefängnis. Sagen Sie aus, bevor Sie zum Schweigen gebracht werden.” Beate Zschäpe soll schon in den 1990er Jahren vom Geheimdienst angeworben worden sein, so Indizien und Quellen in der aktuellen Mai-Ausgabe von COMPACT-Spezial.

NSU Spezial – COMPACT live mit Zwischenstand zum NSU Prozess 16. Mai 2013

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USA geben Tötung von US-Bürgern zu

Die USA haben den US-Bürger Anwar al-Aulaqi im Jemen gezielt durch eine Drohne getötet – ohne dass ihm der Prozess gemacht wurde. Der Tot dreier weiterer US-Bürger wurde bei Drohnenangriffen billigend in Kauf genommen.

Washington – Bericht Handelsblatt.com: Die USA haben nach anderthalb Jahren erstmals die Tötung des radikalislamischen US-Geistlichen Anwar al-Aulaqi im Jemen eingeräumt. Aulaqi sei bei einem Anti-Terror-Einsatz im September 2011 gegen Al Kaida und ihre Verbündeten getötet worden, erklärte US-Justizminister Eric Holder am Mittwoch in einem Brief an den Kongress.

Der Drohnen-Angriff – obwohl lange unbestätigt – hatte heftige Debatten in den USA ausgelöst. Denn dabei waren Aulaqi und ein weiterer US-Bürger getötet worden, obwohl sie niemals wegen eines Verbrechens angeklagt worden waren.

Holder bestätigte überdies, dass neben Aulaqi seit 2009 drei weitere US-Bürger bei Anti-Terror-Einsätzen getötet worden seien: Samir Khan, Abdulrahman al-Aulaqi und Jude Kenan Mohammed. Mohammed stand auf der FBI-Liste der meistgesuchten Terroristen. Er war beschuldigt worden, zum zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 Anschläge auf Brücken und Tunnel in New York geplant zu haben.

In der Debatte nach dem Tod Aulaqis ging es darum, ob der US-Präsident gezielte Tötungen gegen US-Bürger anordnen darf, wenn diese zwar unter Terrorismusverdacht stehen, aber kein Verfahren gegen sie läuft. Die offizielle Bestätigung der Tötungen erfolgte einen Tag, bevor Präsident Barack Obama am Donnerstag eine Rede über seine Strategie im Kampf gegen den Terrorismus hält. In der Rede vor der Universität des US-Militärs in Washington will Obama über “den politischen und rechtlichen Rahmen” für das Vorgehen gegen extremistische Bedrohungen sprechen, verlautete aus dem Weißen Haus.
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Wege aus der Euro-Falle – Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Wie kann sich die Euro-Kritik durchsetzen? Prof. Hankel bei COMPACT in Leipzig.

Es war der Frühling der Euro-Gegner. Am 25. Februar holte Beppe Grillo mit seinen Fünf Sternen (Cinque Stelle) aus dem Stand knapp 25 Prozent bei den italienischen Parlamentswahlen. Drei Tage später triumphierte Nigel Farage mit seiner britischen Unabhäbhängigkeitspartei UKIP bei Nachwahlen in Eastleigh mit 28 Prozent. Und am ersten März-Sonntag holte das Team Stronach bei den Landtagswahlen in Kärnten und Niederösterreich 11,2 beziehungsweise 9,8 Prozent. Hierzulande wagt sich die neue Partei Alternative für Deutschland (AfD) aus der Deckung. Als Focus parallel eine Online-Umfrage machte “Würden Sie eine Anti-Euro-Partei wählen?” stimmten 94 Prozent mit Ja! Ein Hammer. An der Abstimmung beteiligten sich immerhin 27.841 Leser!

Professor Dr. Wilhelm Hankel ist einer der profundesten Kritiker des Euro. Er war unter Bundeskanzler Willy Brandt für die Geldpolitik zuständig, erfand die Bundesschatzbriefe – und klagt seit 1998 vor dem Bundesverfassungsgericht mehrfach gegen die Gemeinschaftswährung, zuletzt 2012 gegen den ESM. Kern seines Vortrages vom 15. März auf der Leipziger Buchmesse: Wenn die Euro-Gegner die schwankenden, ängstlichen Teile der Bevölkerung auf ihre Seite ziehen wollen, müssen sie einen Vorschlag präsentieren, der wirtschaftliches und politisches Chaos vermeidet. Einfach zu sagen “Raus aus dem Euro” reicht nicht aus, so Professor Hankel.

Brisant: Die nüchterne und klare Analyse eines Franzosen, zu sehen ab 1h:31 min- oder hier direkt bei Fresh-Seed.de als Mitschnitt. Mein Dank an Fresh-Seed.de für den Hinweis!

Wege aus der Euro-Falle – Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Die Diskussion mit Prof. Hankel wird fortgesetzt am 22. Juni 2013 bei der COMPACT Werkstatt: Geld. Mit weiteren Referenten wie Andreas Popp, Jürgen Elsässer u.a.

Anmeldung unter http://www.compact-magazin.com

Compact Spezial: Operation “Nationalsozialistischer Untergrund” Neonazis, V-Männer und Agenten - Rechtzeitig zum Beginn des Prozesses gegen die einzige NSU-Überlebende, Beate Zschäpe, erscheint das COMPACT-Spezial: »Operation Nationalsozialistischer Untergrund – Neonazis, V-Männer und Agenten« mit brisanten neuen Informationen. Aufgrund von Angaben aus Ermittlerkreisen ergibt sich ein veränderter Sachstand. Beate Zschäpe hat mit den Morden erwiesenermaßen weitaus weniger zu tun, als der Geheimdienstmann Andreas Temme. Die Morde an neun Einwanderern (»Döner-Morde«) wurden zwar immer mit derselben Waffe, einer Ceska 83, begangen, aber von unterschiedlichen Tätern. hier weiter

Die Euro-Lüge: Wilhelm Hankel - Deutschlands Ausbeutung durch den Euro wird verschwiegen und verdrängt. Über dem absehbaren Scheitern des europäischen Einigungswerks liegt ein unüberwindliches Tabu. Es geht aufwärts mit der Konjunktur. So meint es der Finanzminister und zählt seine wachsenden Steuereinnahmen. Märchenstunde! hier weiter
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Staatsbankrott? »Aber ein Staat kann doch nicht Pleite gehen!«

Ach nein? Das ist ein weit verbreiteter Irrtum.

wir-sind-das-volkAlleine Deutschland war im vergangenen Jahrhundert bereits zweimal bankrott, was viele gerne verdrängen. Tatsache ist, dass es in den letzten 30 Jahren ernsthafte Währungskrisen in über 80 Ländern gegeben hat, die oft in den Total-Bankrott führten. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Zahl besonders gehäuft. 

Der nächste Staatsbankrott in Deutschland ist bereits vorprogrammiert. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Jahrzehntelang hat sich die Regierung Geld von den kommenden Generationen gepumpt. Jetzt stehen wir vor dem Tag der Abrechnung. Und auch dieses Mal wird das Volk für die finanzpolitischen Fehler bezahlen müssen. Quelle: Staatsbankrott – Günter Hannich

Deutsche Fata Morgana –  Geschrieben von Heiner (saarbruecker)

Während Europa vom Euro verwüstet wird, Arbeitslosigkeit wütet, Staaten in Schulden versinken, Immobilienpreise verfallen, Produktionszweige einbrechen, öffentliche Leistungen gekürzt werden… leben die Deutschen in einer Wohlfühl-Oase, inmitten einer Wüste, die durch den Euro größer und größer wird.

Mit der Realität hat diese Oase nichts zu tun.

Deutschland hat schon Jahre vor Einführung des Euro sein erfolgreiches Konzept von Marktwirtschaft und Wettbewerb der Verschuldungspolitik geopfert. Aber erst mit Einführung des Euro sind die Schulden regelrecht explodiert – auch wenn diese teils noch als Bürgschaften und Hilfsversprechen ausgewiesen werden.

Die deutschen Ersparnisse werden in absehbarer Frist in Anleihen südeuropäischer Länder regelrecht verdampfen, gemeinsam mit den Forderungen der Bundesbank, die über das Target-System zugleich Forderungen über die EZB gegen die maroden Zentralbanken der Südländer darstellen. Mit dem Target-System verschenkt Deutschland seine Einnahmen aus dem Außenhandel an die Krisenländer. Derzeit ein Geschenk von ca. 700 Milliarden Euro. Kein Wunder, wenn solche Geschenke jeden Reformansatz in den Krisenländern vergessen lassen.

Über die wachsende EZB-Bilanz für die die BRD bekanntlich mit 27,7 % haftet, stehen die Deutschen mit mehr als 1 Billiarde Euro in der Kreide.
Die reine deutsche Staatsverschuldung liegt inzwischen bei 2,4 Billionen Euro.

Die Banken von Euroland haben 9,3 Billionen Euro Schulden in den Büchern.
Keine bundesrepublikanische Bank steckt nicht in diesem Schuldensumpf.

Diese Schulden werden bei den Banken der Krisenländer mit jedem weiteren Rückgang der Wirtschaft, weiteren Unternehmens- und Privatinsolvenzen und Zahlungsausfällen bei Kreditnehmern drastisch steigen. (Nicht umsonst treffen die Finanzminister Vorsorge um strauchelnde Banken über die Beteiligung von Anteilseignern und Sparern zu retten).

Zur Verhinderung panikartiger Kapitalflucht werden Kapitalverkehrskontrollen diskutiert. Noch will kein Staats- und Regierungschef in EuroLand das Wort vom Staatsbankrott in den Mund nehmen. Dagegen spricht man lieber von „Schuldentragfähigkeit“ und bricht ohne mit der Wimper zu zucken Verträge, die jeglichen Bail-out verbieten, ersetzt die Begrifflichkeit durch das sympathischere Wort „Solidarität“. Selbst das Bundesverfassungsgericht hat sich zu diesem offensichtlichen Rechtsbruch bislang nicht äußern wollen.

Das schuldenfinanzierte Wohlfahrtsstaatsprinzip, eine ökonomisch irrsinnige Währungsunion und ein völlig fehlkonstruiertes Geldsystem haben nicht nur die Südländer in eine Krisenregion verwandelt, aus der diese vor einem endgültigen Zusammenbruch nicht herausfinden. Auch die Stimmung in der einst wirtschaftlich gesunden Bundesrepublik wird nur noch durch Politikerversprechen und Wähleranspruch ruhig gehalten. Doch die Wählerbestechungsdemokratie stößt längst an ihre Grenzen.

Selbst Ökonomen verschweigen die schweren Störungen, deren Folgen Überschuldung, Spekulationsblasen, gefälschte Statistiken und Fehlinvestitionen sind. Der Euro hat keinen Wohlstand geschaffen und wird auch in Zukunft keinen Wohlstand schaffen. Die Kosten der Währungsunion sind zu hoch. Sollte der Euro noch eine Weile fortbestehen, werden wir entweder die Südländer mit gigantischen Summen alimentieren oder das deutsche Lebensniveau sinkt auf dasjenige des Mezzogiorno (Süditalien).
Über den ESM haben die Brüsseler Eurokraten das Instrumentarium in der Hand. 
Sie können die Rettungssummen zu Lasten der Deutschen beliebig erhöhen, Bankenrettungen finanzieren und demnächst eine gemeinsame Bankensicherung für EuroLand beschließen.

Sobald die Staatsverschuldung auch in Deutschland explodiert und die Deutsche Fata Morgana platzt, werden die Deutschen erleben, wie die Blase der deutschen Staatsanleihen platzt und der Goldpreis explodiert.

Quelle: saarbruecker

Kommentar dazu von Krisenfrei

Die Staatsverschuldung in Deutschland ist bereits explodiert. Sie liegt inzwischen bei ca. 7 (sieben) Billionen Euro ( Pensionsansprüche … etc.). Wer glaubt, dass diese Schulden jemals zurückgezahlt werden, der darf gerne vom zukünftigen Wohlstand in Deutschland weiter träumen. Wer aber eines Tages aus diesem Traum erwacht, wird feststellen, dass die Realität ganz anders aussieht. Der Goldpreis wird erst dann explodieren, wenn die Masse verarmt und versklavt ist und die Hochfinanz sich mit physischem Gold bis Oberkante Unterlippe eingedeckt hat. Warum wohl wird derzeit mittels Papiergold (Derivate auf Gold) der Goldpreis massiv nach unten geprügelt? Ganz einfach. Die Hochfinanz hat noch nicht genügend “Echtes Geld“. Der Goldpreis wird wohl kaum unter dem Förderpreis fallen, und der liegt bei etwa 1.100 USD/Unze.

In den letzten Jahren haben die Zentralbanken der BRIC-Staaten ihre Goldbestände aufgestockt. Und womit? Hauptsächlich mit Dollar-Scheinchen, die die ganze Welt inflationieren. Die Chinesen könnten von heute auf morgen den Dollar ins Jenseits befördern. Nur eine Ankündigung, dass sie beabsichtigen, US-Bonds auf den Markt zu werfen, könnte ein Tsunami an den Börsen auslösen. Zu gegebener Zeit werden sie dies auch tun. Noch haben sich nicht genügend physische Goldbestände.

Irgendwann aber ist der Tag gekommen und die Stunde des Dollars hat geschlagen. Kaum vorstellbar, dass dann die USA einen militärischen Schlag gegen China führen wird, wie z.B. gegen den Irak oder gegen Libyen, die unter der Herrschaft von Saddam Hussein und Gadaffi deren Öl nicht länger mit dem Falschgeld USD abrechnen wollten. Alles weitere dazu ist bekannt.

Auf Dauer werden sich die “wahren Weltwährungen” durchsetzen. Alles nur eine Frage der Zeit. Wohl dem, der dann physisches Gold und Silber besitzt. Papiergeld hatte in der Geschichte immer nur eine begrenzte Haltbarkeitsdauer. Unser derzeitiges Papiergeld wird dieses Jahrzehnt nicht überleben. Die Folgen des Zusammenbruchs dieses Papier-, Schuldgeldsystems werden verheerend sein.

Quelle: gefunden bei Krisenfrei

Staatsbankrott – Günter Hannich 

  • Die zehn Fehler unserer Währungsgeschichte und was wir daraus lernen können
  • Die Geldpolitik der vergangenen 200 Jahre – eine Abfolge von Krisen und Kriegen
  • Die Hyperinflation des Jahres 1923 und die Währungsreform 1948
  • Handelsbilanz-Ungleichgewichte – Bedrohung für den Frieden
  • Warum  feste Wechselkurse nicht funktionieren
  • Der Euro – der sichere Weg in die Währungskatastrophe
  • Die Schuldenkrisen in Mexiko, Russland, Argentinien und Brasilien
  • Die kommende Energiekrise – oder wie man den Dollar stützt
  • Risikofaktoren für das Finanzsystem: Immobilienblase und Derivatespekulation
  • Die kommende weltweite Währungszerrüttung
  • Deflation, Inflation, Währungsreform und wie man sich vor den Folgen schützen kann.

Die nächste Währungsreform ist nur noch eine Frage der Zeit. Sind Sie darauf vorbereitet? Staatsbankrott – Günter Hannich

EU: Zugriff auf deutsche Sparer ist nach geltendem Recht möglich

EU-Kommissar Barnier will zügig eine erste Bankenunion schaffen. Dann kann schnell auf das Geld der Sparer zurückgegriffen werden, um Banken zu retten. Eine Änderung der EU-Verträge brauche es dazu erst einmal nicht. Über den ESM sollen auch die europäischen Steuerzahler an Banken-Rettungen beteiligt werden.

Die EU drängt darauf, so rasch als möglich die Voraussetzungen zu schaffen, damit der Zugriff auf die deutschen Sparguthaben eine gemeinsame europäische Einlagensicherung möglich wird. Zwar fordert Finanzminister Schäuble hierfür eine Änderung der EU-Verträge. Doch für die EU-Kommission ist eine Vertragsänderung nicht notwendig.

Eine Banken-Union ist das Mittel der Wahl für die EU, um die Sparer zukünftig an der Abwicklung von Banken zu beteiligen. Dies soll zunächst ohne Änderung der Verträge durchgeführt werden (hier). „Meiner Überzeugung nach können wir den Vorschlag zur Abwicklung der Banken in den kommenden Wochen auch innerhalb des bestehenden Vertrages umsetzen“, sagte EU-Binnenmarkt-Kommissar Michel Barnier der griechischen Zeitung Kathimerini. Dies bedeute aber nicht, dass es zukünftig keine Vertragsänderung geben wird, um den Mechanismus zu verbessern.

Zu der Art und Weise, wie Sparer in Zukunft zur Abwicklung von Banken enteignet werden, nahm Barnier ebenfalls Stellung. Größere Einleger sollten „nur als letztes Mittel herangezogen werden, also fast nie“, so Barnier. Aber sie hätten durch die Banken-Union immerhin den Vorteil, dass sie dann im Voraus wissen, was passieren wird. „Einleger mit weniger als 100.000 Euro werden aber immer und überall in Europa in vollem Umfang geschützt sein. Niemand sollte daran zweifeln“, so Barnier zunächst.

Aber nicht nur die Spareinlagen, auch die Steuerzahler sollen zur Rettung der Banken über den ESM herangezogen werden.

„Ich glaube, das erst, nachdem Aktionäre und alle anderen Gläubiger sowie nicht versicherte Einleger an einem Bail-In beteiligt wurden“, der ESM oder der Staat direkt eingreifen sollte. „Das wurde noch nicht offiziell vereinbart, aber es herrscht darüber ein breiter Konsens. Und das ist logisch“, so Barnier. Seit 2012 existiert dieser Plan bereits (hier).

Angst, dass bei Inkrafttreten dieser Regelung die Menschen ihre Einlagen von den Banken holen, habe er jedoch nicht. Schließlich seien die Menschen und ihr Geld dann noch geschützter. Sie kennen dann die Regeln des Spiels. „Und weil die Banken stärker, besser kapitalisiert und überwacht sein werde, werde die Wahrscheinlichkeit, dass das Geld der Sparer genutzt wird, viel geringer sein.“

Quelle: DWN